Ein AED ist ein medizinisches Gerät, das bei einem plötzlichen Herzstillstand eingesetzt wird. Er analysiert automatisch den Herzrhythmus einer betroffenen Person und gibt – falls notwendig – einen elektrischen Impuls ab, um das Herz wieder in einen normalen Rhythmus zu bringen. Die Geräte sind so konzipiert, dass auch medizinische Laien sie im Notfall anwenden können. Sprachansagen führen Schritt für Schritt durch die Anwendung und unterstützen Helferinnen und Helfer bei der Reanimation.
Der neue AED ist zudem in das System der „Region der Lebensretter“ eingebunden. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus geschulten Ersthelferinnen und Ersthelfern, die über eine Smartphone-App alarmiert werden, wenn in ihrer Nähe ein medizinischer Notfall gemeldet wird. Sie können so häufig bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen. Gerade bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sind die ersten Minuten entscheidend.
Im Landkreis Emmendingen wird das System „Region der Lebensretter“ über den DRK-Kreisverband Emmendingen organisiert und verwaltet. Durch die Einbindung des neuen AED wird das Netzwerk weiter gestärkt und die Versorgung im Notfall verbessert.
Mit der Spende des AED durch die DLRG Freiamt wird die Notfallversorgung in Keppenbach weiter ausgebaut und ein wichtiger Beitrag zur schnellen Hilfe im Ernstfall geleistet.
Bild v.l.n.r.: Hannelore Reinbold-Mench, Bürgermeisterin Freiamt; Alexander Breisacher, Kreisgeschäftsführer DRK KV Emmendingen e.V.; Sibylle Grafmüller, 1. Vorsitzende, DLRG Freiamt e.V.
