· Pressemitteilung

22. Elzacher Notfalltag: Studierende trainieren den Ernstfall unter realistischen Bedingungen

Elzacher NotfalltagDRK KV Emmendingen

Bereits zum 22. Mal fand in Elzach der Notfalltag statt – eine etablierte und praxisnahe Ausbildungsveranstaltung für angehende Medizinerinnen und Mediziner. Initiiert und organisiert wird der Elzacher Notfalltag von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikum Freiburg unter der Leitung von Dr. Axel Schmutz.

80 Medizinstudierende aus ganz Deutschland hatten die Möglichkeit, sich für die begehrte Veranstaltung zu bewerben. Wer einen der Plätze erhielt, konnte einen außergewöhnlichen Ausbildungstag erleben, bei dem medizinisches Wissen, Teamarbeit und schnelles Handeln gefragt waren.

Damit die Szenarien möglichst realitätsnah umgesetzt werden konnten, arbeiteten zahlreiche Organisationen Hand in Hand. Der DRK-Kreisverband Emmendingen unterstützte die Veranstaltung mit 16 ehrenamtlichen Kräften aus dem Rettungsdienst sowie mit seiner Notfalldarstellung, die täuschend echte Verletzungen schminkte und darstellte. Ebenfalls beteiligt waren die Feuerwehr Elzach und mehrere Gastfeuerwehren mit insgesamt 65 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen. Ergänzt wurde das Team durch zehn Ärztinnen und Ärzte aus der Notfallmedizin.

An insgesamt acht Stationen mussten die Studierenden unterschiedlichste Notfallsituationen bewältigen. So galt es unter anderem, einen Lkw-Fahrer mit kardiogenem Schock zu versorgen und aus seinem Fahrzeug zu retten, eine verletzte Person aus einem Unfallwagen zu befreien oder eine verschüttete Person im Wald zu lokalisieren und medizinisch zu betreuen.

Ein besonderer Höhepunkt war die spektakuläre Tiefenrettung. In diesem Szenario wurde eine verletzte Person mit Wirbelsäulenverletzungen und einer Beinfraktur aus einer Grube gerettet. Hier zeigte sich eindrucksvoll, wie eng Medizin, Rettungsdienst und Feuerwehr zusammenarbeiten müssen, um Patientinnen und Patienten sicher zu versorgen.

Der Elzacher Notfalltag bietet den angehenden Ärztinnen und Ärzten eine wertvolle Gelegenheit, theoretisches Wissen unter realitätsnahen Bedingungen anzuwenden. Gleichzeitig demonstriert die Veranstaltung eindrucksvoll das hohe Engagement der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des medizinischen Nachwuchses leisten.