DRK Presseinformationen https://www.drk-emmendingen.de de DRK Fri, 04 Dec 2020 12:39:49 +0100 Fri, 04 Dec 2020 12:39:49 +0100 TYPO3 EXT:news news-32 Tue, 24 Nov 2020 12:17:00 +0100 Neues Rettungszentrum Elzach: https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/neues-rettungszentrum-elzach.html Stadt Elzach und DRK-Kreisverband Emmendingen vereinbaren Nutzungsvertrag Elzach (mkt). Anfang Januar 2021 erfolgt der offizielle erste Spatenstich, zwei Jahre später soll es in Betrieb gehen: Das neue Rettungszentrum der Stadt Elzach, in dem die Freiwillige Feuerwehr und die DRK-Rettungswache Elzach eine gemeinsame Heimstatt erhalten. Den letzten „formellen Akt“ für diese schon seit vielen Jahrzehnten auch am bisherigen Standort in der Freiburger Straße gelebte Gemeinsamkeit vollzogen Bürgermeister Roland Tibi und der DRK-Kreisvorsitzende, Landrat Hanno Hurth, mit der Unterzeichnung eines auf 40 Jahre ausgerichteten Mietvertrages.

Von Anfang an mit in die Planungen des Rettungszentrums eingebunden war der DRK-Kreisverband Emmendingen. Denn auch dessen Rettungswache beim derzeitigen Feuerwehrgerätehaus in der Freiburger Straße sei „dringend sanierungsbedürftig“, wie der Kreisvorsitzende Landrat Hanno Hurth betonte. Das neue Rettungszentrum wird Feuerwehr und DRK-Rettungswache in einem gemeinsamen Gebäude unterbringen, allerdings räumlich getrennt mit separatem Eingang und eigener Ausfahrt für das DRK. Bauherr der gesamten Anlage ist die Stadt Elzach. Das DRK finanziert jedoch seinen Gebäudeteil selbst. Rund 856.000 Euro betragen nach derzeitigem Planungsstand die Baukosten der Rettungswache. Davon trägt das Land Baden-Württemberg im Rahmen eines Förderprogramms zum Bau neuer Rettungswachen 77 Prozent. Gerechnet hatte man ursprünglich mit einer 90prozentigen Förderung, so wie sie auch gesetzlich gefordert ist. Somit verbleibt für den DRK-Kreisverband ein Eigenanteil von rund 193.000 Euro, den er selbst finanzieren muss. „Für uns ist das eine Großinvestition“, verdeutlichte der DRK-Kreisvorsitzende. Die Fördergelder des Landes sind an verschiedene Bedingungen gebunden, die beachtet werden müssen. Die haben sich im Laufe der Planungsphase zu Ungunsten des Roten Kreuzes geändert. Denn ursprünglich sollten an der Rettungswache ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Krankentransportwagen stationiert werden. Doch das Land ist aus der Förderung von Stellplätzen für Krankentransportwagen ausgestiegen. Mit der Folge, dass die ursprüngliche Planung für den DRK-Gebäudeteil noch einmal komplett umgeändert werden musste. Die Kosten dafür  in Höhe von 35.000 Euro musste das DRK tragen. Eine weitere Bedingung für die Landeszuschüsse war eine vertragliche Regelung zwischen Stadt Elzach und DRK. Die wurde nun in Form eines Mietvertrages geschlossen, der eine Laufzeit von 40 Jahren hat. Darin verrechnet sind die Bauinvestitionen des DRKs, sodass der vereinbarte monatliche Mietzins bei Null Euro liegt.

Bürgermeister Roland Tibi zeigte sich erleichtert „dass wir soweit sind, den gemeinsamen Vertrag zur Nutzung des Rettungszentrums zu unterschreiben“. Er betonte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten trotz der Schwierigkeiten und Verzögerungen. Der Vertrag sei ein Zeichen dafür, dass der Rettungsdienststandort Elzach auf lange Zeit gesichert ist. Die Rettungswache sei unverzichtbar für die notfallmedizinische Versorgung der gesamten Raumschaft weit über das obere Elztal hinaus. „Für uns ist dies ein bedeutender Tag“, sagte Hanno Hurth. Das gemeinsame Projekt der Stadt Elzach und des DRK-Kreisverbandes sei beispielgebend für andere. Vom neuen Standort „profitiert das ganze Tal“. Hurth bedankte sich bei der Stadt Elzach, dessen Gemeinderat und allen Beteiligten im gemeinsamen Bauausschuss für die intensive Arbeit und das gute Ergebnis, das man mit dieser Vertragsunterzeichnung nun endgültig vorweisen könne. 

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news-33 Tue, 24 Nov 2020 11:19:00 +0100 Ehrung für Lothar Lang https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrung-fuer-lothar-lang.html 40 Jahre im Rettungsdienst Landrat Hanno Hurth und Elzachs Bürgermeister Roland Tibi ehren Lothar Lang Elzach (mkt). Für seine 40jährige Dienstzeit beim Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emmendingen, ehrten der Vorsitzende Landrat Hanno Hurth, Elzachs Bürgermeister Roland Tibi und DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher den Leiter der DRK-Rettungswache Elzach, Lothar Lang, am Montagnachmittag im Bürgersaal des Rathauses in Elzach anlässlich der Vertragsunterzeichnung für die gemeinsame Nutzung des künftigen Rettungszentrums durch die Freiwillige Feuerwehr Elzach und den DRK-Kreisverband Emmendingen. Schon als Jugendlicher engagierte sich Lothar Lang im DRK-Ortsverein Prechtal, dem er 1976 beigetreten war. 1980 entschied er sich für eine neue berufliche Herausforderung und begann am 1. November seine Tätigkeit beim DRK-Kreisverband Emmendingen.  1981 absolvierte er die Ausbildung zum Rettungssanitäter. 1990 durchlief er die Weiterbildung zum Rettungsassistenten, 2002 die Fortbildung zum „Organisatorischen Leiter Rettungsdienst“. Seit dem 1. Januar 1990 ist Lothar Lang Leiter der Rettungswache Elzach. Darüber hinaus bekleidet er seit 2001 das Amt des Internetbeauftragten und ist für die Pflege der Webseite verantwortlich. Der Kreisvorsitzende, sowie Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher dankten ihm für die jahrzehntelange Treue und Zuverlässigkeit in einem Beruf, der von großen körperlichen und psychischen Anstrengungen geprägt sei. Von Anfang an war Lothar Lang auch in die Planungen des neuen Rettungszentrums eingebunden. Hier habe er seine fachliche Kompetenz eingebracht. „Wir sind froh, dass wir Sie haben“, betonte Hurth. Er überreichte die von Ministerpräsident Wilfried Kretschmann unterzeichnete Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg und überbrachte die  Grüße des Kreisvorstandes. Dem schloss sich Bürgermeister Roland Tibi mit „einem ganz herzlichen Dank an. Du hast wertvolle Aufbauarbeit im Rettungsdienst geleistet und warst mit Deinem Engagement immer an der Spitze der Bewegung“. 

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news-34 Tue, 24 Nov 2020 10:21:00 +0100 Ausbildung zum Notfallsanitäter https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/ausbildung-zum-notfallsanitaeter.html DRK-Kreisverband Emmendingen beliebter Ausbildungsbetrieb Kreis Emmendingen (mkt). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Landkreis Emmendingen steht für Vieles: Mitmenschlichkeit, Hilfe in fast allen Lebenslagen, soziale Kompetenz und vieles mehr. Dass der DRK-Kreisverband Emmendingen aber auch ein veritabler Ausbildungsbetrieb ist, ist nicht allen bekannt. Vier junge Leute haben vor wenigen Wochen ihre dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Damit beschäftigt der DRK-Kreisverband Emmendingen derzeit 16 Lehrlinge. Sieben weitere haben ihre Ausbildung bisher schon erfolgreich abgeschlossen.

Der Ausbildungsberuf des Notfallsanitäters erfreut sich großer Beliebtheit. Bietet er doch jungen Menschen die Gelegenheit, sich in drei Jahren in einer breit angelegten und medizinisch auf hohem Niveau angesiedelten Ausbildung zu einer versierten Fachkraft für Notfallmedizin zu qualifizieren. Derart gerüstet sind die Betätigungsmöglichkeiten breit gefächert – vom klassischen Rettungsdienst bis zur Tätigkeit als Fachkraft für Notfallmedizin in den unterschiedlichsten Institutionen. „Wir haben jedes Jahr eine Fülle von Bewerbungen für frei werdende Ausbildungsplätze“, erläutert Tobias Blust, Ausbildungsleiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband. In diesem Jahr habe man sich für vier junge Nachwuchskräfte entschieden, die ihre ersten Erfahrungen bereits gesammelt haben. Elisa Graf (19) und Max Mack (20) haben in den letzten zwölf Monaten ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) beim Roten Kreuz absolviert. Sie ließen sich zum Rettungshelfer ausbilden und wurden anschließend im Krankentransport eingesetzt. Der 20jährige Jonas Haberstroh, sowie Claudius Peltz (23) haben die dreimonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter durchlaufen und waren bisher ebenfalls überwiegend im Krankentransport des DRK-Kreisverbandes Emmendingen tätig. Die Entscheidung, sich für eine berufliche Zukunft in der Notfallmedizin zu qualifizieren, fiel ihnen nicht schwer. Denn auch im Krankentransport wird man immer wieder mit Notfallsituationen konfrontiert, die man beherrschen muss.

„Der Nachwuchskräftemangel im Rettungsdienst ist enorm“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher. Zumal auch ein Generationswechsel bewältigt werden muss. Langjährig erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen nach und nach in Rente, doch die Konkurrenz um das Gewinnen guter Nachwuchskräfte ist groß. „Wir haben darauf bereits frühzeitig reagiert und mit einer Ausbildungsoffensive begonnen“, sagt Breisacher. Mit Erfolg: Alle sieben bisher beim DRK-Kreisverband Emmendingen ausgebildeten Notfallsanitäter konnten übernommen werden. Dazu gehören auch Lucia Haas und Jakob Meybrunn, die vor wenigen Wochen ihre Staatsexamen mit Bravour abgelegt haben und nun als verantwortliche Schichtführer auf den Rettungswagen des Kreisverbandes eingesetzt werden.

„Wir bieten hoch qualifizierte Arbeitsplätze mit hohem Verantwortungspotential und viel Abwechslung“, sagt Tobias Blust. Darauf werden die künftigen Notfallsanitäter in Theorie und Praxis gut vorbereitet. Die Auszubildenden schließen einen dreijährigen Lehrvertrag mit ihrer Ausbildungsstelle ab und beziehen in dieser Zeit eine Ausbildungsvergütung. Die Theorieblöcke werden an der DRK-Landesschule in Freiburg absolviert. Darin eingestreut sind stets mehrwöchige Praxisblöcke, die sowohl im Rettungsdienst, als auch in Kliniken absolviert werden. Die Auszubildenden des DRK-Kreisverbandes Emmendingen können diese im Kreiskrankenhaus ableisten. Für ihre Praxisblöcke im Rettungsdienst werden sie speziell ausgebildeten Praxisanleitern zugeteilt. „Wir haben die Zahl unserer Praxisanleiter im letzten Jahr auf insgesamt sieben erhöht“, so Tobias Blust. Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr begleiten die Auszubildenden ihre Anleiter während derer normalen Schichten auf Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen. Im Laufe des zweiten Ausbildungsjahres findet an der Landesschule eine Evaluation statt. Verläuft diese erfolgreich, darf der Auszubildende dann als so genannter „Zweiter Mann“ zusammen mit einem Anleiter ein reguläres Einsatzteam bilden. Höhe- und Schlusspunkt aller Mühen ist ein Staatsexamen, das eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung umfasst. „Bislang haben noch alle unsere Auszubildenden diese Hürde geschafft – nicht wenige auch als Jahrgangsbeste“, so Tobias Blust. „Dafür tun wir auch eine Menge. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen engagieren sich in der Freizeit für die jungen Leute und stellen sich ihnen als Übungspartner zur Verfügung. Und an den Prüfungstagen laufen die Handys und Smartphones heiß bis es heißt: Geschafft! Da freuen sich dann alle drüber“. 

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news-22 Sun, 04 Oct 2020 16:23:00 +0200 Rettungshundeprüfung in Emmendingen https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/rettungshundepruefung-in-emmendingen.html Emmendingen (mkt). Sie sind ganz besondere Lebensretter: Die Such- und Rettungshunde des Roten Kreuzes. Zwei- und Vierbeiner bilden dabei ein untrennbares Team. Damit Hund und Herrchen oder Frauchen auch in Extremsituationen gut miteinander funktionieren, müssen sie sich einer mehrjährigen  Ausbildung unterziehen. Voriges Wochenende fand eine Abschlussprüfung für Personensuchhunde, so genannte „Man-Trailer“ statt. Diese Hunde sind darauf trainiert, die Spur eines Menschen auch noch Tage nach seinem Verschwinden und über viele Kilometer zu finden. Sie kommen daher sehr häufig bei gezielten Personensuchen, etwa wenn ältere Menschen aus einer Pflegeeinrichtung nicht mehr zurück finden, zum Einsatz. Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Emmendingen hatte sich bereit erklärt, die Prüfung in Emmendingen auszurichten. Insgesamt fünf Teams aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg hatten die teilweise lange Anreise auf sich genommen, um die verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Dabei wurde u.a. auch großer Wert auf die Zusammenarbeit der Teams gelegt. Die beiden Prüfer Armin Schweda und Dieter Schemenauer zeigten sich von den gezeigten Leistungen angetan. Sie dankten aber auch für die tatkräftige und logistische Unterstützung durch die DRK-Ortsvereine Sexau und Emmendingen, sowie den Mitgliedern der DRK-Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Emmendingen, die es möglich machten, den Prüfungstag sehr ansprechend zu gestalten. 

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news-23 Wed, 09 Sep 2020 17:35:00 +0200 Zwei neue Helfer-vor-Ort-Gruppen der DRK Bereitschaften Herbolzheim und Weisweil https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/zwei-neue-helfer-vor-ort-gruppen-der-drk-bereitschaften-herbolzheim-und-weisweil.html Kreis Emmendingen (mkt). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baut sein umfangreiches Hilfeleistungsangebot für die Bevölkerung im Landkreis Emmendingen trotz Corona-bedingter Einschränkungen weiter aus. Am 15. August stellte der DRK-Ortsverein Herbolzheim eine Helfer-vor-Ort-Gruppe in Dienst, am 15. September wird der DRK-Ortsverein Weisweil folgen Helfer vor Ort sind Lebensretter! Für diesen besonders verantwortungsvollen Dienst stellen sich im ganzen Landkreis engagierte Bürger zur Verfügung, die in ihren Gemeinden bei medizinischen Notfällen Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Im Landkreis Emmendingen gibt es bislang 17 Helfer-vor-Ort-Gruppen. 16 davon sind bei den Ortsvereinen und über den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes organisiert. Nach intensiver Werbung konnten nun die DRK-Ortsvereine Herbolzheim und Weisweil knapp zwei Dutzend Rotkreuz-Angehörige ihrer Bereitschaften für dieses besondere Engagement gewinnen. Sie schließen damit eine wichtige Lücke in der Notfallversorgung im nördlichen Kreisgebiet. Denn nicht immer kann der Rettungsdienst in Minutenschnelle an der Einsatzstelle sein. Etwa, wenn die Einsatzkräfte bereits bei einem Notfall gebunden sind oder größere Schadensereignisse bewältigt werden müssen und ein zusätzlicher Notfall von Rettungsdiensteinheiten aus benachbarten Bereichen versorgt werden muss.

Über den Einsatz der Helfer vor Ort entscheidet grundsätzlich die Integrierte Leitstelle. Sie wird die Ersthelfer in der Regel immer dann alarmieren, wenn sie aufgrund der Notfallmeldung von einer lebensbedrohlichen Lage ausgeht, oder bei einem Betroffenen schwere Folgeschäden zu befürchten sind, wenn nicht sofort medizinische Hilfe geleistet wird und die Ersthelfer vermutlich wesentlich früher an der Einsatzstelle eintreffen, als der Rettungsdienst. Aufgabe der Helfer vor Ort ist eine adäquate Erste-Hilfe-Versorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Um dies leisten zu können durchlaufen die Helferinnen und Helfer eine entsprechende Ausbildung und werden ständig weiter gebildet. Um sich als Helfer-vor-Ort engagieren zu können ist die Mindestausbildung zum Sanitätshelfer vorgeschrieben. Die neuen Einsatzkräfte aus Herbolzheim und Weisweil durchliefen in den letzten Monaten zusätzlich noch weitere  Lehrveranstaltungen der Kreisbereitschaftsleitung und des Lehrteams des DRK-Kreisverbandes, in denen spezielle Themenschwerpunkte wie Einsatztaktik, Einsatzabläufe, Infektionsschutz und Notfallversorgung in Theorie und Praxis vermittelt wurden.

Beim DRK-Ortsverein Weisweil stellen sich derzeit acht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Bereitschaftsleiterin Fabienne Ehret als Helfer-vor-Ort zur Verfügung. Dafür hat der Ortsverein auch erhebliche finanzielle Aufwendungen erbracht. So wurde der vorhandene Mannschaftswagen der Bereitschaft umgebaut, mit einer Sondersignalanlage, Funkgeräten und Warnbeklebung ausgerüstet und eine Notfallausrüstung angeschafft. In Herbolzheim stellen sich insgesamt 14 DRK-Angehörige zur Verfügung, darunter mehrere aktive und ehemalige Rettungsdienstmitarbeiter. Verantwortlich ist Bereitschaftsleiter Andreas Dietrich. Die Herbolzheimer Gruppe hatte bereits am 25. August ihren ersten Einsatz. Das Einsatzgebiet der Helfer-vor-Ort Weisweil erstreckt sich primär über ihre Heimatgemeinde sowie den Nachbarort Wyhl. Die Helfer-vor-Ort Herbolzheim decken die Kernstadt und den Ortsteil Wagenstadt, sowie die Nachbarstadt Kenzingen ab.

Im Jahr 2019 wurden die Helfer-vor-Ort-Einheiten des Landkreises Emmendingen zu insgesamt 442 Einsätzen alarmiert. In diesem Jahr wurden bis zum 31. August insgesamt 215 Alarmierungen registriert, obwohl die Integrierte Leitstelle Emmendingen aufgrund der Corona-Pandemie über mehrere Wochen auf die Alarmierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte verzichtet musste, bis diese flächendeckend mit der erforderlichen persönlichen Schutzausrüstung ausgestattet waren.

Das DRK leistet mit diesen Einsatzdiensten eine wertvolle Hilfe in der öffentlichen Versorgung der Bevölkerung im Schadensfall. Dafür brauchen die Helfer aber auch  Unterstützung. Ihr Einsatz geschieht rein ehrenamtlich. Für ihren Zeitaufwand bekommen sie keinerlei Entschädigung. Auch der Arbeitsausfall wird nicht vergütet. Die Ausstattung und persönliche Schutzausrüstung muss über Spenden und Zuwendungen finanziert werden. Wer sich aktiv in eine Helfer-vor-Ort-Gruppe einbringen will, ist herzlich willkommen. Nähere Infos dazu gibt es im Internet über www.drk-emmendingen.de oder telefonisch bei der DRK-Kreisgeschäftsstelle Emmendingen. Ansprechpartnerin ist Frau Christine Laufer, Telefon 07641/4601-66.

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news-25 Sat, 29 Aug 2020 18:45:00 +0200 EUTB https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/eutb.html EUTB

Der Kreisverband Emmendingen ist einer von 3 Trägern der EUTB (ergänzende unabhängige Teilhabeberatung). Diese Stellen sind vom Ministerium für Arbeit und Soziales gefördert. 

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir weitere 2 Jahre gefördert werden so dass die Finanzierung bis Ende 2022 gesichert ist. Jede/r der gerne beraten werden möchte ist herzlich willkommen in der Beratung: www.drk-emmendingen.de/angebote/behindertenangebote/teilhabeberatung-eutb.html

 

 

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news-24 Sat, 29 Aug 2020 12:42:00 +0200 Neuer Rettungswagen setzt Impulse für die Zukunft https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-rettungswagen-setzt-impulse-fuer-die-zukunft.html Neues Outfit, neue Innenausstattung, mehr Leistungsfähigkeit, größere Sicherheit: Im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Emmendingen hat eine neue Ära begonnen. Vor wenigen Tagen wurde ein neuer Rettungswagen (RTW) offiziell in Dienst gestellt. Dieser löst ein Altfahrzeug ab, das nach sechs Jahren Rund-um-die-Uhr- Einsatz ins „zweite Glied“ rückt und als Ersatzfahrzeug weiter vorgehalten wird.

Der neue Rettungswagen wurde gemeinsam vom DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz mit mehreren Rettungsdiensten im Land sowie den Spezialisten der Firma „Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH“ (WAS) konfiguriert. Auf den ersten Blick besticht das Fahrzeug, das an der DRK-Rettungswache Emmendingen stationiert ist, durch sein auffälliges „äußeres Auftreten“: Das liegt zum einen an der Lackierung, zum anderen an der Sondersignalanlage. So sind in der Frontpartie insgesamt sechs Blitzleuchten integriert, die dem vorausfahrenden Verkehr das herannahende Notfallfahrzeug signalisieren. In der  Heckpartie ist ein spezielles Warnsystem u.a. mit zusätzlichen Blinkleuchten installiert. Die akustische Signalanlage enthält neben den elektronischen Martinshörnern auch eine Anlage mit Presslufthörnern, wie sie vor allem bei Feuerwehrfahrzeugen üblich sind. Die Funkanlage ist digitalfunkfähig. Für Fahrer- und Patientenraum gibt es getrennte elektronisch steuerbare Klimaanlagen und Heizungssysteme. Das Gesamtgewicht des Fahrzeuges, das auf der Hinterachse über eine Zwillingsbereifung verfügt, wurde auf 4,6 Tonnen erhöht. „Das alles sind keine Spielereien“, sagt DRK-Rettungsdienstleiter Thomas Bollig. „Sie dienen einzig und allein der Sicherheit unserer Einsatzkräfte und der Patienten“.

Großer Wert wurde auf die Funktionalität und Robustheit der Innenausstattung gelegt. Das bislang verwendete Schubladensystem wurde teilweise aufgegeben. An seine Stelle trat ein ausziehbarer so genannter „Apothekenschrank“, der vom Fahrzeugboden bis zum –dach reicht und somit eine größer Übersichtlichkeit und sofortigen Zugriff auf alle für die Notfallversorgung notwendigen Medikamente und Gegenstände erlaubt. An der linken Seitenwand sind an einer stufenlos höhenverstellbaren Arbeitseinheit sämtliche medizinischen Geräte wie EKG, Beatmungsberät, Perfusoren etc. installiert, die somit ein ergonomischeres Arbeiten als bisher erlauben. Seit wenigen Tagen wird der neue Rettungswagen jetzt im Alltag dem Praxistest unterzogen. „Die Erfahrungen, die wir damit machen, fließen in die Weiterentwicklung ein“, so Thomas Bollig. Der Rettungsdienstleiter ist überzeugt: „Dieses Fahrzeug setzt Impulse für die Zukunft.“ Bereits für Januar 2021 sind zwei weitere RTWs dieses neuen Typs für den DRK-Kreisverband Emmendingen bestellt.

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news-26 Sun, 02 Aug 2020 17:47:00 +0200 Gemeinsame Spendenaktion von Sparkasse und Volksbank an das DRK https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/gemeinsame-spendenaktion-von-sparkasse-und-volksbank-an-das-drk.html Kreis Emmendingen (mkt). „Helfen Sie uns helfen!“ lautet das Motto einer gemeinsamen Spendenkampagne, mit der die Ortsvereine und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Emmendingen um finanzielle Unterstützung bitten. 

Die DRK-Ortsvereine und der Kreisverband haben in den letzten Wochen während der Corona-Pandemie schnell und unbürokratisch geholfen und zahlreiche Menschen, Institutionen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen unterstützt. Dafür haben sie nicht zuletzt auch erhebliche finanzielle Mittel aufgebracht. Diese Hilfe leistet das Rote Kreuz auch weiterhin. Allerdings sind durch die Pandemie auch beim DRK starke Einnahmeausfälle zu verzeichnen. Dem stehen gestiegene Kosten zum Beispiel durch die hohen Hygieneforderungen im Rettungs- und Sanitätsdienst, bei den Helfern vor Ort, in den Pflegediensten, Senioren- und Betreuungseinrichtungen, im Ausbildungsbereich und den ehrenamtlichen Einsatzformationen gegenüber, die aus Eigenmitteln nicht mehr komplett gedeckt werden können. Damit das DRK im Landkreis Emmendingen aber auch weiterhin für die Bevölkerung da sein kann, bitten die Ortsvereine und der DRK-Kreisverband um Spenden. Dieser Aufruf fiel bei den beiden führenden Geldinstituten der Region, der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau und der Volksbank Breisgau Nord auf fruchtbaren Boden. So kamen der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Marcel Thimm und Regionaldirektor Matthias Hirschbolz, sowie der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Karl-Heinz Dreher und Sebastian Rötzer, Bereichsdirektor Marketing und Vertrieb eigens zur Kreisgeschäftsstelle des Roten Kreuzes, um dem stellvertretenden DRK-Kreisvorsitzenden Peter Zimmermann, sowie Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher einen Scheck im Wert von je 5.000 Euro zu überreichen. Damit, so betonten Thimm und Dreher, wollen sie das Rote Kreuz in der derzeit schwierigen Lage unterstützen und gleichzeitig weitere Spender zum Mitmachen motivieren, denn „Helfen ist eine gute Sache“, betonten sie. Zimmermann und Breisacher dankten herzlich für diese tolle Geste und hoffen auf möglichst viele Nachahmer. „Bei uns ist jede Spende willkommen, jeder Euro hilft uns“, so Alexander Breisacher. Spenden können auf das Konto DE 54 6805 0101 0020 0230 74 bei der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau oder auf das Konto DE 63 6809 2000 0000 6021 08 bei der Volksbank Breisgau Nord einbezahlt werden. Eine Spende ist auch über payPal möglich. Alle Infos hierzu gibt es im Internet unter www.drk-emmendingen.de. 

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news-27 Fri, 24 Jul 2020 17:48:00 +0200 EUTB informiert über Ohrkamera https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/eutb-informiert-ueber-ohrkamera.html Die EUTB des Landkreises Emmendingen hat eine interne kleine Veranstaltung organisiert in der Herr Martin Kurtz, ein Ehrenamtlicher, seine Ohrkamera vorstellte. Vertreten waren außerdem Herr Philipp Hensel von der EUTB Diakonisches Werk und Frau Gungl und Frau Thiemann (DRK). Diese Kamera kann z.B. an einer Brille angebracht werden. Das Hilfsmittel ist für blinde oder stark sehbehinderte Menschen eine sehr praktische Hilfe im Alltag. 

Wenn diese Kamera aktiviert ist und der Träger sich z.B. einem Text zuwendet, wird der Text vollständig vorgelesen. So kann der Träger sich auch ein Straßenschild vorlesen lassen oder verschiedene Beschriftungen im Alltag. Ebenso kann sie mitteilen, ob sich eine Person vor einem befindet und ob diese Person ein Mann oder eine Frau ist, die sitzt oder steht. Wenn diese Person bereits bekannt ist wird der Namen der Person genannt. 

Die Berater der EUTB waren sehr begeistert von dieser Kamera und können diese nun, nachdem sie sie erlebt und ausprobiert haben, auch gut anderen Betroffenen weiter empfehlen. 

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news-28 Wed, 24 Jun 2020 17:50:00 +0200 Die Tagespflege „Hilda“ in Kollnau ist wieder da https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/die-tagespflege-hilda-in-kollnau-ist-wieder-da.html Seit Mitte Juni hat die Tagespflege des Roten Kreuzes in der Hildastrasse wieder geöffnet.

Der reguläre Betrieb darf nach dreimonatiger Schließung vorerst nur mit einem Drittel der Gäste aufgenommen werden.

Es müssen jedoch Abstandsregeln und strikte Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die einzelnen Gäste sind sehr froh, wieder Unterhaltung und Abwechslung zu haben. Auch das Essen in Gesellschaft, die geistige und körperliche Aktivierung tun nach der langen Pause spürbar gut.

Besonders für die Angehörigen der Tagespflegegäste ist es eine Entlastung, wenigstens einen Tag in der Woche für Termine und zur Erholung frei zu haben. Einen großen Dank deshalb von dem Mitarbeiterteam der Tagespflege für das Durchhaltevermögen und die Geduld der Angehörigen in der Coronazeit. Die Mitarbeiter hoffen, dass jetzt wieder Kontinuität eintritt und bald wieder der normale Betrieb erfolgen  kann. 

Mitte dieser Woche konnten die Gäste bei sommerlichen Temperaturen im Sinnesgarten der Tagespflege die Natur genießen. Es gab verschiedene Beerenfrüchte zum Naschen und auch ein Marienkäfer krabbelte von Hand zu Hand. „Fühlst Dich auch bei einer alten Oma wohl“ meinte eine Seniorin und brachte damit alle zum Lachen.

Momentan dürfen in der Tagespflege keine neuen Gäste aufgenommen werden, Interessenten können sich jedoch unter 07681 /4921836 melden und einen ersten Kontakt herstellen.

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news-29 Tue, 02 Jun 2020 17:50:00 +0200 DRK Kreisverband Emmendingen und seine Ortsvereine – Spendenaufruf im Zeichen der Corona Krise https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-emmendingen-und-seine-ortsvereine-spendenaufruf-im-zeichen-der-corona-krise.html Der DRK KV Emmendingen hat während der Corona-Krise schnell, unbürokratisch und oft auch auf zunächst eigene Kosten geholfen und tut dies immer noch. Auch die 25 Ortsvereine sind mit ihren Helfern und Helferinnen in den letzten Wochen verstärkt im Einsatz. Doch den gestiegenen Aufwendungen stehen fehlende Einnahmen entgegen!

Warum das so ist, erfahren Sie auch im Livestream-Interview mit Frank Rischmüller am 17. Juni 2020 um 17 Uhr.

Der Livestream wird auf https://zeigtsich.tv/ gezeigt und ist dort auch später noch abrufbar.

Um alle Hilfsangebote auch zukünftig wieder anbieten zu können, bittet das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen die Bevölkerung um Spenden, die sowohl den 25 DRK-Ortsvereinen im Landkreis, als auch dem DRK-Kreisverband zugutekommen sollen.

„Helfen Sie uns helfen!“

Unter diesem Motto bittet das Deutsche Rote Kreuz um Spenden bei der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau auf das Konto DE 54 6805 0101 0020 0230 74 oder der Volksbank Breisgau Nord auf das Konto DE 63 6809 2000 0000 6021 08.

Oder gehen Sie direkt auf unsere Spendenseite:

http://www.drk-emmendingen.de/spenden/spende/geldspende.html

 

Ein Überblick über die letzten Wochen im DRK KV Emmendingen:

Seit Mitte März tagt der DRK-Einsatzstab regelmäßig, zunächst fast täglich, um auf die sich permanent ändernden, neuen Herausforderungen reagieren zu können.

Der Kreisverband war und ist mit all seinen Einrichtungen und Gliederungen in den Aufbau von Vorhalte- und Versorgungsstrukturen zur Bewältigung der Corona-Pandemie eingebunden: Hilfe beim Aufbau der Corona-Ambulanzen, Fahrdienste für Ärzte zu Corona-Tests bei bettlägerigen Patienten, Einbindung in die Beschaffung und Verteilung von Schutzmaterial, Herstellung von Desinfektionsmitteln – um nur einige Dinge zu nennen – waren in den letzten Wochen pandemiebedingt zusätzliche Aufgaben beim Roten Kreuz.

Die DRK-Ortsvereine bauten Einkaufsdienste für Menschen in Quarantäne auf und versorgten auch ältere Menschen und Risikopatienten, die aufgrund des Infektionsrisikos nicht mehr aus dem Haus konnten, leisteten Nachbarschaftshilfen und vieles mehr.

Parallel dazu erhöhten sie die personelle und technische Vorhaltung für Betreuungseinsätze, organisierten Schutzausrüstungen für die Helfer-vor-Ort-Gruppen und ihre Sanitätsdienst-Einheiten.

In der Integrierten Leitstelle wurde die personelle Besetzung mehrere Wochen lang verstärkt, um die vor allem in den ersten Wochen der Pandemie aufkommende Welle von Hilfeersuchen und Anfragen bewältigen zu können.

Auch im Rettungsdienst wurde die Vorhaltung erhöht. Speziell für Infektionspatienten ausgestattete Fahrzeuge wurden zusätzlich zur regulären Vorhaltung mit Rettungsdienstpersonal besetzt.

Diesem erhöhten Aufwand stand jedoch für die DRK-Ortsvereine und den Kreisverband pandemiebedingt ein Wegfall wichtiger Einnahmequellen entgegen.

Den Ortsvereinen fehlen für ihre bestehenden und neuen Aufgaben wichtige Einnahmen aus Sanitätswachdiensten, Festen und auch Blutspendenaktionen.

Der Kreisverband musste fast alle Serviceleistungen und Angebote, wie zum Beispiel Fahrdienste für Behinderte und Senioren einstellen.

Von März bis Ende Mai fanden keine Erste-Hilfe-Kurse mehr statt. Die DRK-Tagespflege musste ebenso geschlossen werden wie die Rotkreuz-Läden, und der Absatz von Kleidung aus den DRK-Altkleider-Containern stockt.

Die Einsatzzahlen im Rettungsdienst waren rückläufig, doch die Einsatzzeiten erhöhten sich durch zeitaufwändige Desinfektionen schon beim vagen Verdacht einer Corona-Infektion. Während diesen deutlich verlängerten Desinfektionszeiten stehen Fahrzeuge und Besatzungen für weitere Einsätze nicht zur Verfügung.

So kam es auch zu nicht unerheblichen Einnahmeverlusten im hauptamtlichen Bereich.

Darum braucht der DRK Kreisverband Emmendingen und seine Ortvereine Ihre Hilfe.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Spende!

Möchten Sie uns gerne dauerhaft unterstützen und Fördermitglied werden? 

Hierzu berät Sie Regine Oberle unter Tel. 07641-4601-12 oder oberle@drk-emmendingen.de 

Wollen Sie uns auch als aktives Mitglied unterstützen? Dann melden Sie sich bei Christine Laufer unter Tel. 07641-4601-66 oder laufer@drk-emmendingen.de 

Und hier geht es noch einmal direkt auf unsere Spendenseite:

http://www.drk-emmendingen.de/spenden/spende/geldspende.html

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news-30 Thu, 16 Apr 2020 17:51:00 +0200 DRK Servicedienste zu Corona-Zeiten https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-servicedienste-zu-corona-zeiten.html DRK Servicedienste zu Corona-Zeiten DRK-Servicedienste stark nachgefragt

Kontaktsperregebot bringt Probleme in der Flüchtlingsbetreuung

Kreis Emmendingen (mkt). Eine stetig steigende Nachfrage stellt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emmendingen, bei seinen Servicediensten Essen auf Rädern und Hausnotruf fest. Improvisation ist in der Flüchtlingsbetreuung gefragt.  

„Auch zu Corona-Zeiten steht unser Hausnotrufteam immer zur Verfügung“, bekräftigt Vera Deist vom DRK-Kreisverband Emmendingen. Rund 1.100 Hausnotrufanschlüsse hat das Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen installiert. Die Teilnehmer werden engmaschig betreut, die Geräte regelmäßig überprüft. Dies kann das Hausnotrufteam in der Regel telefonisch erledigen. Aber auch für Neuanschlüsse steht das DRK zur Verfügung. „In diesen Zeiten der Selbstisolation ist es gerade für ältere Menschen wichtig, dass sie im Falle eines Notfalls jederzeit Hilfe holen können“, so Vera Deist. Bei der Neuinstallation von Geräten wird – wo möglich – derzeit auf einen Hausbesuch verzichtet. Statt dessen werden Angehörige oder Betreuungspersonen darin eingewiesen, die Geräte anzuschließen. Diese sind so konzipiert, dass sie auch von Laien problemlos installiert werden können. Die DRK-Mitarbeiter/innen helfen dabei durch fernmündliche Beratung. „Nur bei Problemen vor Ort oder wenn Reparaturen notwendig sind kommen wir selbstverständlich nach wie vor ins Haus“, so Deist. Die Mitarbeiter/innen tragen dabei Schutzkleidung, Mund- und Nasenschutz.

Der Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ erlebt derzeit einen nachhaltigen Zuspruch. „Wir haben im Großraum Emmendingen einen zweiten Auslieferungsservice eingerichtet, um die gestiegene Nachfrage zu befriedigen“, berichtet Hanna Orthmann, die Leiterin der Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Emmendingen. Einmal täglich werden die warmen Mahlzeiten in Thermoboxen verpackt und zu den Essensteilnehmern ausgefahren. Auch hierbei gilt, dass direkter Kontakt möglichst vermieden wird. Die DRK-Mitarbeiter/innen machen sich durch Klingeln oder Klopfen bei den Kunden bemerkbar und stellen das Essen vor die Haus- oder Wohnungstür. „Das hat sich bestens bewährt und wird von den Menschen gut angenommen“, so Orthmann. Und ein paar fröhliche aufmunternde Worte gibt’s gratis dazu. „Die kann man auch über zwei bis drei Meter Distanz miteinander austauschen“. 

Ganz andere Probleme mussten die Sozialen Dienste in der Flüchtlingsberatung in den Griff kriegen. „Wir stellen fest, dass viele Probleme doch einen persönlichen Kontakt bräuchten“, so Hanna Orthmann, denn die Asylverfahren laufen weiter.  Seit dem Kontaktsperregebot sind direkte Beratungsgespräche und die aufsuchende Sozialarbeit in den Unterkünften und Wohnungen der Flüchtlinge aber nicht mehr möglich. „Wir haben aber Lösungen gefunden“, so Orthmann. So halten die Sozialarbeiter engen Kontakt mit den zu Betreuenden über Telefon und Handyanrufe. Wo möglich werden auch die sozialen Medien genutzt. In dringenden Fällen werden in den Beratungsbüros des DRK-Kreisverbandes in Kenzingen und Herbolzheim auch Sprechstunden angeboten, allerdings nur zu Einzelberatungen und nach vorheriger Terminabsprache. „Die Problematik mit dem Coronavirus ist auch den Flüchtlingen bewusst“, sagt Orthmann. Sehr erfreulich sei die Eigeninitiative, die viele an den Tag legen. Dass man Mundschutz auch selbst herstellen kann, hat einen Flüchtling auf eine Idee gebracht: „Wenn ihr mir das nötige Material besorgt, nähe ich Mundschutz“, hatte ein gelernter Schneider angeboten. Gesagt – getan: Nun rattert die Nähmaschine, die Produktion läuft. Die handgefertigten Unikate werden unter den Flüchtlingen kostenlos verteilt.

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news-31 Fri, 27 Mar 2020 17:53:00 +0100 DRK FSJ im Krankentransport https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-fsj-im-krankentransport.html Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst Ein Arbeitstag von Chiara Dilberger beim DRK-Kreisverband Emmendingen Kreis Emmendingen (mkt). Schulabschluss in der Tasche, Berufsausbildung beendet – und jetzt? Jedes Jahr stehen viele Jugendliche vor der Frage, welchen beruflichen Weg sie einschlagen sollen. Im Herbst letzten Jahres war dies auch bei Chiara Dilberger so. Die 19jährige Abiturientin  aus Elzach entschied sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Beim DRK Kreisverband Emmendingen bekam sie das Angebot, sich zum Rettungshelfer ausbilden zu lassen und im Rettungsdienst zu arbeiten.

„Rettungsdienst – kann ich das?“, fragte sich Chiara Dilberger. Spätestens beim Bewerbungsgespräch wurden ihre Zweifel ausgeräumt. Sie merkte schnell: Wer dem Klischee vom Blaulicht-Junkie nachhängt, der mit heulenden Sirenen durch tiefe Großstadtschluchten jagt, ständig todesmutig Menschen aus heiklen Situationen rettet und nach vollbrachter Heldentat lässig seine Zigarette pafft, wird enttäuscht sein. Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst spielt sich überwiegend im Krankentransport ab – nur ganz selten mit Blaulichteinsätzen. Trotzdem ist es kein leichter, sondern ein ungemein anspruchsvoller Job, wie ein Arbeitstag von Chiara Dilberger zeigt:

Montagmorgen, kurz vor 8 Uhr: Chiara Dilberger und Jonas Haberstroh checken den an der Rettungswache Elzach stationierten Krankentransportwagen (KTW) durch. „Das wird grundsätzlich zu Schichtbeginn gemacht“, erklärt Chiara. Sie prüfen die medizinischen Geräte und die Ausstattung ihres Fahrzeugs auf Funktion und Vollständigkeit, bevor sie sich über Funk bei der Integrierten Leitstelle Emmendingen einsatzbereit melden. Die schickt auch schon den ersten Auftrag: Eine Verlegung aus der BDH-Klinik Elzach in die BDH-Klinik Waldkirch. Routiniert rangiert Chiara das große Fahrzeug in die Liegend-Anfahrt der Rehaklinik. Beide legen die obligatorische Schutzausrüstung – Schutzkittel, Handschuhe und Mundschutz – an, bevor sie die Spezialliege aus dem Fahrzeug holen. Zielsicher marschieren sie durch ein wahres Labyrinth von Gängen und Fluren auf die angegebene Station, wo sie sich mit einem fröhlichen „Guten Morgen!“ melden. Ihr Patient habe vor einigen Wochen einen schweren Schlaganfall erlitten, erfahren sie vom zuständigen Pfleger. Sein Sprachzentrum sei gelähmt. Er könne sich nur mit den Augen verständigen, verstehe aber alles, was man sagt. Für die weitere künstliche Ernährung muss eine spezielle Sonde gelegt werden. Dieser kleine operative Eingriff wird in der BDH-Klinik Waldkirch vorgenommen. Anschließend soll Herr M. wieder nach Elzach zurück verlegt werden.

Derart informiert gehen Chiara und Jonas gemeinsam mit dem Pfleger ins Patientenzimmer. Sie stellen sich vor, fragen, wie es ihm geht und ob er damit einverstanden ist, dass sie ihn aus dem Bett holen. Das zustimmende Augenzwinkern zeigt, dass der Patient sie verstanden hat. Für den Transfer aus dem Bett auf die Liege nutzen sie ein spezielles Rollbrett, das zur Grundausstattung jedes Krankentransportwagens gehört. Mit der Übernahme der Begleitpapiere verabschieden sich Chiara und Jonas von den Pflegekräften.  Vorsichtig wird Herr M. in das Fahrzeug geschoben. Während Jonas sich zu dem Patienten begibt, setzt sich Chiara hinters Steuer. Mit großer Umsicht steuert sie das schwere Fahrzeug über die kurvenreiche Strecke talabwärts. „Wir transportieren kein Stückgut“, begründet sie ihre vorsichtige und vorausschauende Fahrweise. „Wir gehen mit Menschen um, die sowieso schon schwer krank sind. Die sollen dann nicht auch noch durch den Transport geschädigt werden“.

Sie habe sich schon vor dem Abitur im Sommer letzten Jahres für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, erzählt die 19jährige. Und warum ausgerechnet im Rettungsdienst? „Ich will eine Berufsausbildung im Sozialbereich machen“, sagt sie. Doch was genau, das wisse sie noch nicht. Mit dem FSJ im Krankentransport bekomme sie Einblicke in den gesamten Gesundheitsbetrieb – vom Rettungsdienst, über Pflegeheime, Krankenhäuser, Spezialkliniken bis hin zu den verschiedensten Therapieeinrichtungen. „Wir kommen da ja überall hin. Und man lernt unheimlich viele Leute kennen“, sagt wie. Man lerne aber auch, Verantwortung zu übernehmen.

Vorbereitet auf diese für sie neue Welt wurde sie mit einer einmonatigen Ausbildung zum Rettungshelfer an der Landessanitätsschule in Pfalzgrafenweiler. Der folgte ein zweiwöchiges Praktikum in der Notfallrettung und im Krankentransport. Seither wird sie im Krankentransport eingesetzt. Wann und wo sie arbeitet, steht in einem Dienstplan, der in der Regel zwei Monate im Voraus abdeckt. Arbeitszeit und Arbeitsort variieren. Denn es gibt nicht nur Tages-, sondern auch Früh-, Spät- und Wochenenddienste, die besetzt werden müssen. Auch die Schichtpartner wechseln häufig. Im Krankentransport arbeite man überwiegend mit jüngeren Leuten zusammen, sagt Chiara. Da herrsche dann meistens eine lockere, kameradschaftliche Atmosphäre.

So auch mit ihrem heutigen Schichtpartner Jonas. Er ist ausgebildeter Rettungssanitäter. Seine Ausbildung an der Landessanitätsschule, die durch Praktikas in Kliniken und im Rettungsdienst ergänzt wurden, dauerte rund vier Monate. Rettungshelfer und Rettungssanitäter bilden das Team eines Krankentransportwagens. Chiara und Jonas arbeiten gleichberechtigt zusammen, wenngleich der Rettungssanitäter als der höher Qualifizierte letztlich die Verantwortung trägt. Und so wechseln sie sich auch in ihren Tätigkeiten ab. Fahren oder Patientenbetreuung:  „Das entscheiden wir individuell, je nach Situation“, sagt Chiara. „Wenn ich es mir nicht zutraue, den Patienten zu betreuen, dann sage ich das auch“.

In der BDH-Klinik Waldkirch angekommen bringen sie ihren Patienten in die Endoskopie, wo der Eingriff stattfinden soll. Hier wird Herr M. schon erwartet, eine Untersuchungsliege, auf die er wieder mit Hilfe des Rollbretts gelegt wird, ist schon vorbereitet. „Alles Gute für Sie!“, verabschieden sich Chiara und Jonas von ihrem Patienten, denn schon wartet der nächste Auftrag auf sie. Die Verlegung einer Patientin von einer Chirurgischen Pflegestation der BDH-Klinik Waldkirch in eine Reha-Klinik nach Bad Krozingen. Über Funk quittieren sie den Auftrag, den die Leitstelle geschickt hat. Sie desinfizieren die Liege und den Patientenraum und statten sich erneut mit der obligatorischen Schutzausrüstung aus. Bei der Patientenübernahme erfahren sie, dass Frau P. nach einer Bandscheibenoperation zur Nachfolge-Therapie in die Orthopädische Rehaklinik muss. Sie habe keine Schmerzen, sagt Frau P. – und doch gehen Chiara und Jonas mit ihr wie mit dem sprichwörtlichen rohen Ei um. Die ältere Dame freut sich, dass Chiara sich zu ihr setzt. Schnell entwickelt sich ein Gespräch zwischen den Beiden. Frau P. erzählt von ihrer Krebserkrankung, den Bestrahlungen und Chemotherapien, die ihren Knochen so sehr zugesetzt haben, dass sie immer wieder brechen und der Reha, von der sie sich so Vieles verspricht. „Ich will unbedingt wieder nach Hause zu meinen Enkeln“, bekräftigt sie. In der Zielklinik übernimmt Jonas die Anmeldeprozedur, bevor man auf die Station fährt, wo die Patientin schon erwartet wird. „Ich hoffe, alle ihre Wünsche gehen in Erfüllung“, verabschiedet sich Chiara von Frau P. die sich herzlich für die gute Betreuung bedankt. „Es sind diese Erlebnisse, die diese Tätigkeit ausmachen“, sagt Chiara. „Wir haben der Frau sicher nicht entscheidend helfen können. Aber es tat ihr sichtlich gut, dass sie von sich und ihrem Leben erzählen konnte“.

Doch Zeit zum Nachzudenken über das Schicksal von Frau P. bleibt nicht. Schon leuchtet der nächste Transportauftrag auf dem Display auf: Eine Verlegung aus der Zentralen Notaufnahme der Uniklinik Freiburg ins Zentrum für Psychiatrie (ZfP) in Emmendingen. Im Zusatztext steht die Bemerkung: „Mit Polizeibegleitung“. „Das verspricht nichts Gutes“, ahnt Jonas. In der Notaufnahme wird ihnen ein junger Mann übergeben, der in der Nacht zuvor einen Selbstmordversuch begangen hat. Nach der medizinischen Versorgung in der Uniklinik soll nun die psychiatrische Behandlung folgen. Dafür muss er in die dafür zuständige Spezialklinik nach Emmendingen verlegt werden. Da er jedoch noch immer nicht zurechnungsfähig ist und nicht ausgeschlossen werden kann, dass er sich erneut etwas antut, wird der Transport von der Polizei begleitet. Während ein Beamter sich gemeinsam mit Jonas in den Patientenraum setzt, fährt der zweite im Streifenwagen hinterher. Chiara muss  darauf achten, das nachfolgende  Fahrzeug nicht aus den Augen zu verlieren. Denn im Notfall muss auch der zweite Beamte schnell mit eingreifen können. Im ZfP angekommen übernimmt Chiara die Anmeldung des Patienten. Kurz darauf erscheint der Aufnahmearzt und beginnt ein erstes orientierendes Gespräch mit ihm. „Bringen Sie ihn bitte auf Station…“, bittet er. Doch so einfach geht das nicht. Ein Pfleger holt die Gruppe in der Aufnahme ab. Türen werden auf- und wieder zugeschlossen. In der so genannten „geschlossenen Abteilung“ kann man sich nicht frei bewegen. Ein beklemmendes Gefühl macht sich breit. Die Übergabe erfolgt kurz und routiniert. Die beiden Polizisten verabschieden sich und fahren zurück nach Freiburg. Für Chiara und Jonas steht jetzt die Mittagspause auf dem Programm. Dafür steuern sie die Rettungswache Emmendingen an. Im großen Aufenthaltsraum treffen sie auf andere Besatzungen, die hier ebenfalls ihre Pause verbringen. Man berichtet sich gegenseitig von den Erlebnissen des Tages, macht Scherze. Die Stimmung ist gelöst, es wird viel gelacht. Nach 30 Minuten endet die Pause für Chiara und Jonas. Die Leitstelle hat ihnen einen neuen Auftrag geschickt. Sie fahren ins Kreiskrankenhaus Emmendingen, um von da einen Patienten in ein weiter entferntes Pflegeheim zu bringen. Herr T. ist hochgradig dement, kann sich nicht mehr verständigen und hat sichtlich Angst. Die beiden jungen Leute brauchen viel Geduld, bis Herr T. ihnen vertraut. Umsichtig und behutsam erklären sie jeden Schritt, nehmen ihn an die Hand und beruhigen ihn. Vorsichtig setzt sich Herr T. auf den Tragestuhl, in dem er in den Krankenwagen geschoben wird. Chiara übernimmt die Betreuung, spricht mit dem alten Herrn, der jedoch nicht auf sie eingeht. Erst als er im Pflegeheim sein vertrautes Zimmer erkennt, weicht die Spannung aus dem Gesicht des alten Mannes.

Nach diesem Transport gibt es keinen Folgeauftrag mehr. Chiara steuert die Tankstelle und danach die Rettungswache Elzach an, wo das Fahrzeug noch einmal durch geputzt und verbrauchtes Material aufgefüllt wird. Chiara und Jonas ziehen kurz Bilanz: „Eigentlich war es ein ganz normaler Tag“, sagen sie. Warum der junge Mann, den sie ins ZfP brachten, sein Leben beenden wollte? „Ja, ich denk schon manchmal über solche Fragen nach“, gesteht Chiara. Denn auch im Krankentransport werde man mit schwer leidenden Menschen oder Sterbenden konfrontiert. „Da hilft das Gespräch im Kollegenkreis ungemein“, sagt sie. Manchmal bespreche sie sich auch mit ihrem Vater, der schon seit vielen Jahren als Krankenpfleger arbeitet. Und wie kommt sie mit den körperlichen Belastungen zurecht? „Klar kommt man manchmal an seine Grenzen“, sagt sie. Schwergewichtige Patienten gebe es immer mehr. In der Ausbildung lerne man aber spezielle Hebe- und Tragetechniken. Und wenn’s gar nicht anders geht fordere man über die Leitstelle Unterstützung an. Trotzdem ist ein körperlicher Ausgleich sehr wichtig. Chiara spielt zum Beispiel Fußball und trainiert mehrmals wöchentlich.

Am 30. September endet ihr Freiwilliges Soziales Jahr. Und was kommt dann? „Auf alle Fälle mache ich jetzt erst einmal die Weiterbildung zum Rettungssanitäter“, denn dem Rettungsdienst wolle sie treu bleiben. Ob sie sich hier auch ihre berufliche Zukunft vorstellen kann?  „Mal schauen, vielleicht bewerbe ich mich ja auch um eine Ausbildungsstelle zum Notfallsanitäter“.

Infobox: Auch für den Rettungsdienst ist die Corona-Pandemie eine Herausforderung, obwohl der Umgang mit Infektionskrankheiten für die Mitarbeiter Alltag ist. Schutz- und Desinfektionsmaßnahmen, wie im Text beschrieben, waren daher schon immer obligat. Sie wurden und werden nicht nur bei nachgewiesenen, sondern schon bei einem Verdacht auf eine Infektion nach einem speziellen Indikationskatalog durchgeführt. Je nach Infektionserkrankung sind sie teilweise sehr  zeitaufwändig. Zusätzlich werden alle Rettungsdienstfahrzeuge einmal pro Woche prophylaktisch desinfiziert. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hält der DRK-Kreisverband Emmendingen mehrere speziell ausgestattete Krankentransportwagen vor, die ausschließlich für Patiententransporte genutzt werden, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht.

Infobox: Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene. Ihr Einsatz kommt nur in dafür staatlich  zugelassenen Einsatzstellen infrage. Diese müssen während der Dienstzeit u.a. eine pädagogische Begleitung garantieren. Die Einsatzstelle bezahlt den Absolventen des FSJ ein monatliches Taschengeld in Höhe von 450 Euro. Die FSJ-Diensttuenden sind sozialversichert und bekommen Kindergeld (bis 25 Jahre). Außerdem bestehen Ansprüche auf Bildungstage, Begleitseminare sowie 25 Urlaubstage. Der DRK-Kreisverband Emmendingen bietet in seiner Abteilung Rettungsdienst 15 Plätze für Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr an. Voraussetzung für eine Bewerbung ist das vollendete 18. Lebensjahr und ein PKW-Führerschein. Ansprechpartner für alle Interessierten ist DRK-Rettungsdienstleiter Thomas Bollig, Telefon 07641/4601-0. Nähere Infos gibt es auch im Internet unter www.drk-emmendingen.de

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