DRK Presseinformationen https://www.drk-emmendingen.de de DRK Thu, 22 Sep 2022 08:16:42 +0200 Thu, 22 Sep 2022 08:16:42 +0200 TYPO3 EXT:news news-102 Wed, 21 Sep 2022 10:07:04 +0200 Veränderung an der Spitze der Kreisbereitschaftsleitung /aktuell/presse-service/meldung/veraenderung-an-der-spitze-der-kreisbereitschaftsleitung.html Am vergangenen Mittwochabend, standen die Wahlen der Kreisbereitschaftsleitung an. Nach pandemiegeprägten drei Jahren zieht die jetzige Leitung Resümee und freut sich schon in neuer Zusammensetzung auf die nächsten Aufgaben. Ein Wechsel stand bei den diesjährigen Wahlen an: Matthias Guski, Kreisbereitschaftsleiter der letzten 9 Jahre, ließ sich nicht mehr aufstellen. „Es war uns allen klar, da wird etwas fehlen“, so Andrej Hog, wiedergewählter Kreisbereitschaftsleiter – kurz KBL. „Wir haben uns zu viert die Aufgaben geteilt und das, was Matthias geleistet hat, können wir zu dritt nicht auffangen“, ergänzt er. Aber eine würdige Nachfolgerin ist schon gefunden und hat die Wahl angenommen: Fabienne Ehret. Sie ist schon seit 2008 beim DRK und im Ortsverein Weisweil als Bereitschaftsleiterin tätig. Außerdem arbeitet sie hauptamtlich im Rettungsdienst. Zusammen mit Ruth Würstlin, Andrej Hog und Jens Ruppenthal wird sie nun die nächsten drei Jahre im Amt sein.

Die Kreisbereitschaftsleitung kann auf eine erfolgreiche Amtszeit zurückblicken. Die meisten gesetzten Ziele, auch zusätzliche Aufgaben konnten erfolgreich abgeschlossen werden. In einigen Bereichen kam die Pandemie dazwischen und trotzdem verbuchten die Bereitschaften ein Wachstum. So wurde nicht nur ein neuer Ortsverein in Reute gegründet, sondern auch ganze acht neue Helfer-vor-Ort Gruppen. Somit sind alle Orte im Landkreis bestens mit Erste Hilfe versorgt, bis der Rettungsdienst eintrifft. Gefragt sind die Helfer-vor-Ort wie nie, denn die Zahl der Einsätze steigt, wie man anhand der Statistik ablesen kann. „Eine enorme Leistung, für die wir allen Kräften unseren Dank aussprechen wollen,“ fügt Jens Ruppenthal hinzu. Er lobt auch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und die Vernetzung mit anderen DRK Kreisverbänden, die immer weiter ausgebaut wird. Nicht zuletzt kamen von Freiburg einige Anfragen zur Mithilfe bei verschiedenen Sanitätswachdiensten, wie beispielsweise beim Konzert der Toten Hosen, dem Heroes Festival und beim SC Freiburg. Im Fokus bleibt nicht nur die kommende Digitalisierung, sondern auch die Ausbildungssituation von Einsatzkräften. „Die Anfrage ist enorm gestiegen, gleichzeitig müssen wir die pandemiebedingten Ausfälle kompensieren,“ erklärt Andrej Hog. Wer also nicht nur Leben retten möchte, sondern auch Freude am Ausbilden neuer Lebensretter hat, kann sich jederzeit bei Christine Laufer (laufer(at)drk.emmendingen.de) melden.

Info:

Die Ortsvereine des DRKs stellen die Bereitschaften. Das bedeutet, dass diese bei einem Einsatz über die Leitstelle alarmiert werden. Jeder Ortsverein hat hierfür eine eigene Bereitschaftsleitung. Diese koordiniert die Einsätze vor Ort. Alle drei Jahre wird eine Kreisbereitschaftsleitung gewählt. Diese übernimmt viele Aufgaben, wie beispielsweise die Umsetzung verschiedener Neuerungen, Optimierung von Abläufen oder Neuplanungen von Fahrzeugen.

Bild v.l.n.r.: Ruth Würstlin, Matthias Guski, Andrej Hog, Jens Ruppentahl, Fabienne Ehret.

 

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news-101 Tue, 20 Sep 2022 08:24:07 +0200 Immer der Nase nach: Rettungshundestaffel erhält 2.500€ vom FAIR ways Förderpreis /aktuell/presse-service/meldung/immer-der-nase-nach-rettungshundestaffel-erhaelt-2500eur-vom-fair-ways-foerderpreis.html Der SC Freiburg unterstützt gemeinsam mit seinen 15 „FAIR ways“ Partnern auch in diesem Jahr wieder gemeinnützige Institutionen und Vereine aus der Region. Am 13. September fand die offizielle Preisübergabe im Europa-Park-Stadion in Freiburg statt. „Wir freuen uns sehr, dass wir von der Jury ausgewählt wurden“, freut sich Arno Faller, der Leiter der Rettungshundestaffel des DRK KV Emmendingen. Firma Girsberger aus Endingen, ein Partner von FAIR ways, besuchte im Rahmen von Preisträgerbesuchen am 15. September eine Übung der Rettungshunde.“

„Uns ist es wichtig zu sehen, wo genau unsere Unterstützung landet und wie sie eingesetzt wird,“ erzählt Manuela Kurbjuhn, von der Firma Girsberger. Sie ist selbst stolze Hundebesitzerin und schon sehr gespannt auf das Training der Hunde. „Wir haben die 2.500€ eingesetzt, um für die Rettungshunde sogenannte GPS-Tracker anzuschaffen“, erklärt der Rettungshundestaffelleiter. Im Einsatz oder bei einer entsprechenden Übung, kann es schon mal vorkommen, dass ein Hund sich frei im Gelände bewegt. Deshalb ist es für die Hundeführer und -führerinnen sowie Einsatzleitung sehr wichtig, gerade dann zu wissen, wo sich der Hund aufhält. „Das ist lebensentscheidend nicht nur für die zu rettenden Person, sondern auch für den Hund selbst“, ergänzt Angela Jäger, Trainerin und Ausbilderin. Von der Summe konnten vier Sendehalsbänder und ein Empfänger angeschafft werden. Der Empfänger leitet die Signale an ein Tablet weiter, an dem die Einsatzkräfte die Bewegung der Hunde live beobachten können. Anders als bei einem gewöhnlichen GPS-Tracker, ist diese Version unabhängig vom Mobilfunkempfang und ist somit frei von Störungen.

In der Staffel werden die Hunde in den Bereichen Mantrailer und die Flächensucher ausgebildet. Die elf Mantrailer in der Staffel suchen immer eine bestimmte Person. Sie erhalten den Suchauftrag anhand eines Gegenstandes, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. Dabei konzentrieren sich die Spürnasen darauf, wo die meisten Geruchspartikel sind. Das kann jedoch auch von verschiedenen Bedingungen beeinflusste werden, beispielsweise vom Wetter, wie Wind oder Regen, aber auch von örtlichen Gegebenheiten. Hier muss die Hundeführerperson aufmerksam und taktisch vorgehen. Die Einsatzgebiete für Mantrailer sind überwiegend im Stadtbereich.

 

Finden die Einsätze jedoch in Waldgebieten, großen und freien Flächen statt, kann der an der Leine geführte Maintrailer nicht eingesetzt werden. Hier kommen dann die zehn Flächensucher der Staffel zum Einsatz. Sie sind dafür ausgebildet frei, also ohne Leine, nach Menschen in einem bestimmten Gebiet zu suchen. Regelmäßige Trainings helfen den Hunden und den Einsatzkräften fit zu bleiben und die Einsatztaktiken zu verbessern. Die Flächensucher üben hierbei oft im Wald, im Steinbruch oder Firmengeländen. Die Rettungshundestaffel freut sich über jeden und jede, die ein großes Gelände für Übungen zur Verfügung stellen können. Wer Interesse hat oder sich informieren möchte, kann sich an Arno Faller wenden: per E-Mail: rhs@drk-emmendingen.de oder Telefon: 01601587123.

Bild v.l.n.r. hinten: Stefan Zehner, Renate Murmann, Jana Blattmann, Arno Faller, Manuela Kurbjuhn (Girsberger), Melanie Tengler mit Motte

Bild v.l.n.r. vorne: Jennifer Winterhalter mit Nala, Martina Mack-Zehner mit Ayke 

 

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news-100 Fri, 26 Aug 2022 11:50:13 +0200 Rettungswache in Endingen neu renoviert /aktuell/presse-service/meldung/rettungswache-in-endingen-neu-renoviert.html Mit insgesamt 2.450€ unterstützten ansässige Firmen die Renovierung der Rettungswache in Endingen. Mit insgesamt 2.450€ unterstützten ansässige Firmen die Renovierung der Rettungswache in Endingen.

Seit 1984 gibt es schon die Rettungswache in Endingen und ist somit eine der ältesten Wachen im Landkreis. Das Gelände und das Gebäude, das ehemalige „Gaswärterhäuschen“, stellte die Gemeinde zur Verfügung. Damals wurde sie komplett in Eigenleistung ausgebaut. „Nach dieser langen Zeit wurde das Flachdach undicht“, erklärte Matthias Henninger, Rettungswachenleiter in Endingen beim Rundgang. Erneuert werden musste nicht nur das Dach, auch einige Arbeitsschutzrichtlinien erforderten eine Modernisierung. So wurde neue Fliesen verlegt, eine neue Heizung installiert, Edelstahleinrichtungen im Hygienebereich angebracht und die Elektrik erneuert. Auch die Außenfassade erhielt einen neuen Anstrich. „Die Zusammenarbeit mit der Wand an Wand liegenden Feuerwehr ist hervorragend,“ ergänzt Matthias Henninger, „wir dürfen über eine neue Leitung die Druckluft mitbenutzen.“

Die Kosten für den Unterfangen wurden mit 70 Prozent von den Krankenkassen im Rahmen ihrer gesetzlichen Verpflichtung übernommen. Die restlichen 30 Prozent musste der Kreisverband selbst tragen. Jede Spende ist daher jederzeit willkommen. Joachim Löffler, von der Löffler Haustechnik in Endingen, Rainer Stöhr, von Fliesen Stöhr in Sasbach und Stephan Burkhard, von Elektro Burger in Endingen, freuten sich das DRK so unterstützen zu können. Denn die Rettungswache stellt einen wichtigen Standort in der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger dar. Ganze 90.000 Kilometer Fahrdienstleistung im Jahr, kann die Wache vorweisen.

Bildunterschrift v.l.n.r: Matthias Henninger, Joachim Löffler, Stephan Burkhard, Rainer Stöhr.

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news-99 Thu, 18 Aug 2022 08:31:10 +0200 Erste-Hilfe Outdoor erfolgreich gestartet /aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-outdoor-erfolgreich-gestartet.html Wer viel draußen unterwegs ist, weiß wie schnell doch etwas passieren kann und man Erste-Hilfe benötigt. Was aber kann man tun, wenn es keinen Handyempfang gibt oder man fernab von Anfahrtswegen ist, eine Erstversorgung aber dringend notwendig ist? Mit einfachen Hilfsmitteln oder dem Inhalt des eigenen Rucksacks wird genau das in diesem Kurs gelernt. Wer viel draußen unterwegs ist, weiß wie schnell doch etwas passieren kann und man Erste-Hilfe benötigt. Was aber kann man tun, wenn es keinen Handyempfang gibt oder man fernab von Anfahrtswegen ist, eine Erstversorgung aber dringend notwendig ist? Mit einfachen Hilfsmitteln oder dem Inhalt des eigenen Rucksacks wird genau das in diesem Kurs gelernt.

Einen verstauchten oder gebrochenen Fuß schienen, Einsatzmöglichkeiten einer Rettungsdecke, Wunden versorgen oder einen Bodycheck durchführen – die Inhalte gehen über den normalen Erste-Hilfe-Kurs hinaus. Dazu gehört auch, wie man eine Person mit verschiedenen Transportmöglichkeiten aus einem Gefahrenbereich befördert oder wie man mit einer umfunktionierten 10ml-Spritze einen Insektenstich oder Schlangenbiss aussaugen kann. Die Teilnehmenden lernten auch im Ernstfall eine Wunde abzubinden oder welche Dinge nicht im Outdoor-Rucksack fehlen dürfen.

Wer gerne mehr erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des DRK Kreisverbandes Emmendingen www.drk-emmendingen.de informieren. Der nächste Kurs findet am 27. August statt, von 09:00 bis 17:00 Uhr. Der Ort wird noch bekanntgegeben. Da der Kurs in der freien Natur stattfindet, sind gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung Voraussetzung.

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news-98 Wed, 17 Aug 2022 08:19:35 +0200 Mittendrin und grenzenlos: Das Kindermusical-Projekt „Regenbogenfisch, komm, hilf mir!“ /aktuell/presse-service/meldung/mittendrin-und-grenzenlos-das-kindermusical-projekt-regenbogenfisch-komm-hilf-mir.html 32 Kinder unterschiedlicher Nationalität, Hautfarbe, Landkreise, Alter und Institutionen; Kinder mit und ohne Handicap durften sechs Tage lang miteinander wachsen, lernen und sich gemeinsam und auf der Bühne verwirklichen. Eine vollbesetzte Halle, nicht-enden-wollender Applaus und eine Zugabe waren Ausdruck des tollen Erfolges der Aufführung am vergangenen Wochenende. 32 Kinder unterschiedlicher Nationalität, Hautfarbe, Landkreise, Alter und Institutionen; Kinder mit und ohne Handicap durften sechs Tage lang miteinander wachsen, lernen und sich gemeinsam und auf der Bühne verwirklichen. Eine vollbesetzte Halle, nicht-enden-wollender Applaus und eine Zugabe waren Ausdruck des tollen Erfolges der Aufführung am vergangenen Wochenende.

Eine Woche lang, zwischen fünf und sechs Stunden am Tag, verwebten die Kinder jede einzelne Sekunde zu einem grenzenlosen, wunderbunten Unterwasserspektakel. Durch quietschvergnügtes Toben, Aufwärmen mit verrückten Liedern oder auch dem Yoga Sonnengruß, diversen Achtsamkeitsübungen und Spiegelarbeit, wuchsen neue Freundschaften und die Kinder schnell und zu einem „Schwarm“ zusammen. Ganz so, wie es im Musical „Regenbogenfisch, komm, hilf mir!“ dargestellt werden sollte.

Zusätzlich fand ein Schauspieltraining statt, um verschiedene Stimmungen transportieren zu lernen. Sieben Lieder mit den entsprechenden Choreographien wurden zusammen erarbeitet. Originelle und sich nie wiederholende Klatschzeichen aus stampfen, klatschen, schnippen usw. sorgten in turbulenteren Phasen schnell für Ruhe und Konzentration, denn um sich auf dem Bühnen-Labyrinth, bestehend aus unzähligen, farbigen Klebestreifen orientieren zu können, mussten die Kinder sehr fokussiert bei der Sache bleiben.

Schon am ersten Tag wurden die einzelnen Rollen, Soli und Sprechtexte verteilt und die Botschaft des Stückes „Antidiskriminierung“ und „Gemeinschaft“ thematisiert. Die Kinder waren mit Feuereifer dabei, verinnerlichten blitzgeschwind die aufgestellten Regeln und erschienen jeden Tag glücklich und energiegeladen zu den Proben. Zum Auftanken gab es nicht nur ab und zu ein Gummitierchen und gemeinsame Vesperrunden, sondern auch tiefgehende Meditationen, die das Zusammengehörigkeitsgefühl zusätzlich stärkten. Zum Ende eines jeden Probentages durften die Kinder sich stets eine individuelle Verabschiedung aussuchen: entweder einen Check (Hände, Füße, Hüfte, Ellenbogen o.Ä.), eine Umarmung oder ein flippiges Tänzchen.

Die Kinder gestalteten ihr Bühnenbild selbst mit, indem sie beispielsweise Zuhause verschiedene Seesterne, Schildkröten oder Quallen bastelten oder am Vortag der Show mit ihren Eltern beim Aufbau halfen. Auch die bunten Schuppenkostüme wurden miteinander kreiert. So entstand eine leuchtend schöne Meerestierbühne, die alle vollends verzauberte.

Viele Eltern hatten sich innerhalb dieser einen Woche sehr engagiert und Carina Ziegler und ihr Team großartig unterstützt. Besonders dankbar waren Eltern von außerhalb, deren Kinder ohne den eigens für dieses Projekt eingerichteten Fahrdienst der Fa. Rother aus Waldkirch, keine Möglichkeit gehabt hätten, an diesem unvergesslichen und erfüllenden Projekt teilzunehmen.

Dank der aus dem „Corona Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche“ zur Verfügung gestellten Bundesmittel konnte allen Kindern nicht nur die Teilhabe, sondern vor allen Dingen das selbstverständliche „Mittendrinsein“ ermöglicht werden.  Es ist ein schönes und beruhigendes Gefühl, dass Kinder immer noch der Mittelpunkt unserer Gesellschaft sind. Mit Projekten und Programmen dieser Art bleiben sie sichtbar, unübersehbar und den 150 absolut begeisterten und Beifall klatschenden Zuschauern gewiss mit ihrem „Meereswasser rock rock“ noch sehr lange im Ohr.

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news-97 Thu, 11 Aug 2022 16:30:18 +0200 Neue Abteilungsleitung für die Integrierte Leitstelle (ILS) /aktuell/presse-service/meldung/neue-abteilungsleitung-fuer-die-integrierte-leitstelle-ils.html Genau 44 Jahre war Roland Schmucker beim Deutschen Roten Kreuz, wenn er ab September in den Ruhestand geht. Genau 44 Jahre war Roland Schmucker beim Deutschen Roten Kreuz, wenn er ab September in den Ruhestand geht. Begonnen hat er als Zivildienstleistender und blieb dann als hauptamtlicher Rettungsassistent, bis er im Jahr 1999 die Leitung der Integrierten Leitstelle übernahm. „Nachdem mein Vorgänger plötzlich und unerwartet verstorben ist, wurde ich von heute auf morgen ins kalte Wasser geworfen“, erinnert sich Roland Schmucker. Nur vier Monate später kam die erste Bewährungsprobe, die er nicht mehr vergessen wird. Am zweiten Weihnachtsfeiertag fegte der Jahrhundertsturm Lothar auch über den Landkreis Emmendingen hinweg. „Wir hatten über Stunden alle Disponentenplätze bis tief in die Nacht besetzt “, ergänzt der baldige Ruheständler. Ein weiteres Ereignis, das ihm ebenfalls im Gedächtnis bleiben wird, damals noch als Disponent, fand im Juli 1987 statt. Der Brettenbach wurde durch ein Unwetter zu einem reißenden Strom. Eine Flutwelle – vergleichbar mit der Katastrophe im Ahrtal – schoss das Brettental entlang und riss alles mit sich. Schon damals spielte die Integrierte Leitstelle eine zentrale Rolle, disponierte und koordinierte die Hilfe für die Betroffenen.

„Wahrscheinlich wird es sich zuerst wie Urlaub anfühlen“, antwortet Roland Schmucker auf die Frage, was er vermissen wird. Aber sobald er sich daran gewöhnt hat, werden ihm seine Kollegen und Kolleginnen, die er sehr schätzt und die auch schon lange Zeit an seiner Seite gearbeitet haben, fehlen. Was an ihm nagt ist, dass er verschiedene langjährige Projekte nicht mehr abschließen konnte. „Ich hinterlasse nicht gerne Unfertiges“ fügt Roland Schmucker hinzu. Diese Charaktereigenschaft, zusammen mit seiner Zuverlässigkeit und ruhigen Art Aufgaben anzugehen werden seine Kollegen vermissen. So sehr ihm das Team auch fehlen wird, gibt es aber auch etwas worauf er sich freut: „Meine Zeit selbst einteilen zu können, aber auch nicht mehr vom dem technologischen Fortschritt getrieben zu werden und mit allem mithalten zu müssen.“

Die Leitung der Integrierten Leitstelle setzt sich aus drei Personen zusammen. Hierzu gehört Erich Hebner, der ab September die Leitung übernehmen wird. Daher kennt er bereits die Abläufe und Strukturen. Schon seit 30 Jahren ist er bei Roten Kreuz. Wie bei seinem Vorgänger begann seine Karriere als Zivildienstleistender, gefolgt von zehn Jahren im Rettungsdienst, bis er als Disponent in die Leitstelle wechselte. In dieser Funktion war es für ihn immer wichtig mit einem starken Team für die Sicherheit und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger da zu sein. „Verlässlich und leistungsfähig den Auftrag der Leitstelle zu erfüllen, steht für mich an erster Stelle“, fügt Erich Hebner hinzu. Herausforderungen sieht er in den technischen Neuerungen, die kommen werden, aber auch den nicht steuerbaren Rahmenbedingungen von außen, wie beispielsweise einem neuen geplanten Leitstellengesetz. Genau solche Herausforderungen sind es, denen sich der neue Leitstellenleiter gerne stellt. „Ich möchte in ein paar Jahren zurückblicken und sagen können: wir haben mit einem schlagkräftigen und qualifizierten Team etwas aufgebaut, nach vorne gebracht und sind auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt,“ ergänzt der neue Abteilungsleiter. Dankbar ist er schon jetzt für die hervorragende Zusammenarbeit mit den Trägern, wie das DRK und dem Landkreis, als auch den Partnern, wie das Ehren- und Hauptamt, die Feuerwehr, die Bergwacht, das THW, das DLRG, die Polizei und die umliegenden Leitstelle.

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news-96 Wed, 20 Jul 2022 15:15:29 +0200 Seite an Seite beim Waldbrandeinsatz am Kandel /aktuell/presse-service/meldung/seite-an-seite-beim-waldbrandeinsatz-am-kandel.html Zur Absicherung der Feuerwehr, wurde am vergangenen Nachmittag ein sogenannter „MANV“ ausgerufen. Diese Abkürzung steht für „Massenanfall von Verletzten“. Dadurch konnten durch die Schnelleinsatzgruppen Ost die Betreuung und Erstversorgung der Feuerehrleute vor Ort sichergestellt werden. Zur Absicherung der Feuerwehr, wurde am vergangenen Nachmittag ein sogenannter „MANV“ ausgerufen. Diese Abkürzung steht für „Massenanfall von Verletzten“. Dadurch konnten durch die Schnelleinsatzgruppen Ost die Betreuung und Erstversorgung der Feuerehrleute vor Ort sichergestellt werden.


Gemeinsam waren die Ehrenamtlichen des DRK, die Bergwacht Schwarzwald mit der Ortsgruppe Waldkirch, die Feuerwehren und die hauptamtlichen Kräfte des DRK Kreisverbandes Emmendingen e.V. im Einsatz. Die Bergwacht besetzte auch die Station auf dem Kandel, um schnell von beiden Seiten agieren zu können. „Wichtig war es, nicht nur während des Brandes die Feuerwehr zu unterstützen, sondern auch zeitgleich weiterhin den Rettungsdienst für die Bevölkerung sicherzustellen“, erklärte Patrick Fischer, Notfallsanitäter und Einsatzleiter des Rettungsdienstes – kurz OrgL.


Der neue Einsatzleitwagen fungierte vor Ort als Einsatzleitung für DRK und Bergwacht. Er unterstützte auch den organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes sowie die Abschnittsleiter bei der Führung und Koordination der Fahrzeuge, Einsatzkräfte und Verletzten. „Erstmalig durften wir auch die Abschnittsleitung der Feuerwehr direkt mit unserem Einsatzleitwagen unterstützen, da der ELW der Feuerwehr Waldkirch an der Schadensstelle benötigt wurde und zuverlässige, sichere Funkkommunikation hergestellt werden musste,“ ergänzte Jens Ruppenthal, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes.


Parallel wurden mehrere Zelte aufgebaut für die Behandlung von Verletzten sowie die Betreuung und Verpflegung der Einsatzkräfte. Getränke wurden in großen Mengen geordert und zur Feuerwehr befördert. 71 Einsatzkräfte des DRK Ehrenamtes und Hauptamtes waren im Einsatz. Auch die Erstversorgung stand für die Feuerwehrleute bereit, um hitzebedingte Verletzungen sofort behandeln zu können. Insgesamt gab es vier Patienten und Patientinnen, von denen eine Person vom Notarzt behandelt werden musste und bei einer weiteren Person ein Transport in eine Klinik notwendig wurde.

„Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen war hervorragend. Der neue Einsatzleitwagen ist von den Einsätzen nicht mehr wegzudenken,“ fasst Patrick Fischer den gestrigen Tag zusammen.

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news-95 Wed, 20 Jul 2022 15:12:43 +0200 Sicher versorgt beim Sea You Festival /aktuell/presse-service/meldung/sicher-versorgt-beim-sea-you-festival.html Am vergangenen Wochenende wurde mit mehreren Fahrzeugen unterschiedlicher Ausstattung und rund 90 ehrenamtlichen Einsatzkräften die Erstversorgung auf dem Campingplatz des Sea You Festivals vom DRK Kreisverband Emmendingen sichergestellt. Am vergangenen Wochenende wurde mit mehreren Fahrzeugen unterschiedlicher Ausstattung und rund 90 ehrenamtlichen Einsatzkräften die Erstversorgung auf dem Campingplatz des Sea You Festivals vom DRK Kreisverband Emmendingen sichergestellt.

„Verantwortlich sind wir für den Festival-Campingplatz mit rund 5000 Campern und die Parkplätze in Vörstetten sowie den Busshuttlestop im Bereich Holzhausen,“ erklärte Andrej Hog, Kreisbereitschaftsleiter. Er ist für mehrere Schichten eingeteilt. So auch am Sonntagvormittag für acht Stunden. Von Freitag- bis Montagnachmittag sind die DRK-Einsatzkräfte rund um die Uhr vor Ort. Für den DRK-KV Emmendingen ist es der größte geplante Einsatz des Jahres. Die Helfenden arbeiten ehrenamtlich und werden aus DRK-Ortsvereinen aus dem gesamten Kreisgebiet sowie Mitarbeitenden des Rettungsdienstes rekrutiert. „Alle Ehrenamtlichen sind sehr motiviert,“ ergänzte der Kreisbereitschaftsleiter.


Regelmäßig wurden die Camping- und Parkplätze abgelaufen. „So zeigen wir Präsenz, wir werden wahrgenommen und die Festivalgäste fühlen sich gut aufgehoben,“ erklärt Katja Merz, Bereitschaftsleiterin des DRK Ortsvereins Vörstetten. Beim Sanitätszelt als auch bei den Rundgängen tauchten regelmäßig Besucher und Besucherinnen auf, die eine Versorgung benötigten. Alles im Rahmen und wie es zu erwarten gewesen sei. 130 Patientenkontakte weist die Einsatzstatistik zum Einsatzende am Montagnachmittag auf. Meist waren es kleinere Verletzungen, Insektenstiche oder kleinere Verbrennungen. Auch ernstere Notfälle, wie anaphylaktische Reaktionen oder Vergiftungen brachte die Helfenden nicht aus der Ruhe. Mit gekonnt angewandtem Fachwissen wurde allen Patienten und Patientinnen professionell geholfen. Knapp zehn davon mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.


Jan Bernatz, Einsatzkraft der Bereitschaft Sexau, fand die Stimmung unter den Hilfesuchenden als angenehmen: „Die Stimmung war gut und alle sehr friedlich und freundlich.“ Die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen, als auch dem Veranstalter war hervorragend. Eine enorme Verbesserung und entscheidend wichtig für die Einsatzabwicklung, war der neue Einsatzleitwagen, dessen Besatzung für die Koordination verantwortlich war. „Insgesamt waren es zwar fast 50 Prozent mehr an Patienten und Patientinnen aber alles in allem lief es ruhiger ab als 2019,“ fasst der Kreisbereitschaftsleiter zusammen.

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news-94 Fri, 15 Jul 2022 16:06:21 +0200 Fünf Jahre Tagespflege Hilda in Waldkirch-Kollnau /aktuell/presse-service/meldung/fuenf-jahre-tagespflege-hilda-in-waldkirch-kollnau.html Mitarbeitende organisierten eine erlebnisreiche und unvergessliche Woche für die Gäste. Mitarbeitende organisierten eine erlebnisreiche und unvergessliche Woche für die Gäste.

Als Auftakt in die Jubiläumswoche ließ Herr Heider die Gäste mit einem Bildervortrag in die Welt des Kandels eintauchen. Der Hausberg von Waldkirch liegt in Sichtweite der Tagespflege und viele Gäste träumten davon: „Noch einmal da hochkommen und das neue Hotel sehen“. Dieser Wunsch wurde schon am folgenden Tag Wirklichkeit. Die Tour startete in Kollnau und führte durch das Simonswäldertal hinauf nach Gütenbach und weiter nach St. Peter zum Wallfahrtsort Maria Lindenberg. Für die Gäste war der Ausflug nicht nur eine wundervolle Überraschung, es führte sie auch zurück in ihre eigene Vergangenheit. Stolz und aufgeregt zugleich wurde über die früheren Wohnorte, Erlebnisse und bekannten Plätze berichtet. Bei der Pilgergaststätte angekommen, wurde eine kleine Pause zur Stärkung eingelegt, bevor es weiterging zur neuen „Bergwelt Kandelblick“. Mit Kaffee und Kuchen wurde der Ausflug abgerundet. Entspannt und glücklich ging es über das Glottertal zurück.


Am Tag darauf wartete ein Ohrenschmaus auf die Gäste. Auf das Albhornkonzert von Herrn Volk und Herrn Kaltenbach, folgte ein Orgelkonzert von Herr Quade, das mit einem Grillfest abgerundet wurde.


Eine Woche, die nicht nur voller Ereignisse war, sondern auch viele Erinnerungen wieder aufleben ließ. Die Reaktionen der Gäste zeigen, wie wichtig genau das ist: es belebt dementiell veränderte Menschen. Es lässt sie aufblühen, wenn sie bekannte Orte sehen. Zusätzlich erfrischt Musik die Sinne und lässt einen die Sorgen aus dem Alltag vergessen. Gemeinsame Erlebnisse stärken zudem den Zusammenhalt der Gruppe. Eine rundum gelungene Jubiläumswoche, die nur durch die Teilnahme an einer Spendenaktion „Pfand Bon sammeln“ der Firma Rees möglich war.

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news-93 Wed, 29 Jun 2022 11:45:45 +0200 Jeder kann Leben retten /aktuell/presse-service/meldung/jeder-kann-leben-retten.html Automatisierte Defibrillatoren – kurz AEDs – der „Region Lebensretter“ bekommen Zuwachs: Die Gemeinde Freiamt hat zwei neue AEDs installieren können. Automatisierte Defibrillatoren – kurz AEDs – der „Region Lebensretter“ bekommen Zuwachs: Die Gemeinde Freiamt hat zwei neue AEDs installieren können.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden über 70.000 Personen einen Herzstillstand. Da das Gehirn dabei langfristig geschädigt werden kann, zählt jede Minute. Daher sollte man nicht zögern und sofort den Notruf verständigen. Dadurch wird ein Rettungswagen und eine notärztliche Versorgung alarmiert. Gleichzeitig werden über die App „Region der Lebensretter“ Ersthelfende aktiviert, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Zwei Personen, werden zum Notfall beordert und beginnen sofort mit einer Herzdruckmassage. Die dritte Person wird zum nächsten automatisierten Defibrillator geschickt. Im optimalen Fall schlägt das Herz bereits wieder, bevor der Rettungsdienst eintrifft.

„Freiamt ist eine Flächengemeinde. Das bedeutet oftmals lange Anfahrtswege. Deshalb sind wir sehr stolz auf unsere Helfer-vor-Ort-Gruppe. Wir freuen uns auch sehr darüber, dass die Gemeinde ein AED-Gerät selbst finanziert hat“, so Hannelore Reinbold-Mench, Bürgermeisterin von Freiamt. Ein Gerät kostet 5.000 €. Darin enthalten ist nicht nur das Gerät selbst, sondern auch eine Box mit Beleuchtung und Beheizung, eine Versicherung, dass das Gerät acht Jahre in Betrieb sein kann und eine Überwachung, die sofort meldet, wenn das Gerät defekt ist, beschädigt oder gestohlen wird. „Also ein Rundum-sorglos-Paket,“ ergänzt Martin Gebhardt, Vorstand des DRK Ortsvereins Ottoschwanden-Freiamt. Der neue AED hängt öffentlich zugänglich am Gebäude des Kurhauses. Im Kurhaus finden viele Veranstaltungen statt und es herrscht reger Publikumsverkehr u.a. durch das Hallenbad, die Minigolfanlage und den Kurgarten. „Das Kurhaus ist der perfekte Standort. Wichtig ist uns dabei, dass der DRK-Ortsverein alle Vereine schult, die das Kurhaus nutzen, zusätzlich zu allen Ersthelfenden,“ fügt die Bürgermeisterin hinzu.

Martin Gebhardt konnte nicht nur über die Gemeinde einen neuen AED initiieren, sondern auch den Geschäftsführer der Ludinmühle Walter Zimmermann überzeugen. „Das Schwarzwald- und Wellness-Hotel ist sehr gut aufgestellt, wenn es um Rettungs- und Notfälle geht,“ weiß der Vorstand des DRK Ortsvereins, „daher ist ein Defibrillator hier genau richtig untergebracht.“

Im Landkreis Emmendingen gibt es bereits 57 aktive AEDs von „Region der Lebensretter“. Davon sind 24 Stück rund um die Uhr verfügbar. „Von diesen wurden 14 Defibrillatoren vom DRK Kreisverband Emmendingen installiert“, erklärt Geschäftsführer Alexander Breisacher. Wer beim Leben retten mitmachen möchte, kann sich die App direkt aufs Handy installieren. Hier ist es auch möglich, sich als Ersthelfer oder -helferin registrieren zu lassen. Wer einen AED kaufen und öffentlich zugänglich machen oder Spenden dafür sammeln möchte, kann sich auf der Homepage www.drk-emmendingen.de oder über die Zentrale unter 07641/4601-0 informieren. Schon die kleinste Spende kann helfen, Leben zu retten.

Bild 1
BU (v.l.n.r.): Hannelore Reinbold-Mench, Bürgermeisterin von Freiamt; Alexander Breisacher, Geschäftsführer vom DRK Kreisverband Emmendingen e.V.; Martin Gebhardt, Vorstand des DRK Ortsvereins Ottoschwanden-Freiamt e.V.

Bild 2
BU (v.l.n.r.): Martin Gebhardt, Vorstand des DRK Ortsvereins Ottoschwanden-Freiamt e.V.; Alexander Breisacher, Geschäftsführer vom DRK Kreisverband Emmendingen e.V.; Samira Willaredt vom Hotel Ludinmühle GmbH & Co. KG

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news-92 Wed, 29 Jun 2022 10:34:45 +0200 Seniorenprogramm /aktuell/presse-service/meldung/seniorenprogramm.html Hier finden Sie das aktuelle Seniorenprogramm. Hier finden Sie das aktuelle Seniorenprogramm.

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news-91 Wed, 29 Jun 2022 09:38:11 +0200 Kursprogramm Sommer und Herbst 2022 ist da /aktuell/presse-service/meldung/kursprogramm-sommer-und-herbst-2022-ist-da.html Hier finden Sie das neue Kursprogramm für Sommer und Herbst 2022. Hier finden Sie das neue Kursprogramm für Sommer und Herbst 2022.

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news-90 Tue, 14 Jun 2022 08:16:29 +0200 Ausstellung der Tagespflege Hilda in Waldkirch im Kurhaus Freiamt /aktuell/presse-service/meldung/ausstellung-der-tagespflege-hilda-in-waldkirch-im-kurhaus-freiamt.html Am Pfingstsonntag startete die Ausstellung im Kurhaus mit einer Vernissage. Hier stellen Gäste, aber auch Mitarbeitende der Tagespflege Hilda in Waldkirch ihre Kunstwerke aus. Betrachten kann man die Werke bis zum 30. Juni. Am Pfingstsonntag startete die Ausstellung im Kurhaus mit einer Vernissage. Hier stellen Gäste, aber auch Mitarbeitende der Tagespflege Hilda in Waldkirch ihre Kunstwerke aus. Betrachten kann man die Werke bis zum 30. Juni.

Entstanden sind die Werke als Einzel- aber auch in Gemeinschaftsprojekten. „Kunst ist sehr vielfältig. Dazu gehören Malen, Singen oder Musizieren und ist bei körperlichen oder geistigen Einschränkung nicht nur möglich, sondern auch sehr wertvoll. Es stärkt das Wertgefühl und das Selbstbewusstsein,“ erklärt Claudia Reichenbach, Fachkraft in der Tagespflege Hilda und Künstlerin, „deshalb sind mir musische und künstlerische Aktivitäten bei meiner Arbeit sehr wichtig.“

Claudia Reichenbach, eine aus Denzlingen stammende Künstlerin, arbeitet seit fünf Jahren als Fachkraft in der Tagespflege in Waldkirch. Seit über 30 Jahren ist ihr Hobby das Zeichnen und Malen. Ihre Werke entstanden anfänglich in verschiedenen VHS-Kursen und gingen von Aquarell- bis hin zur Acrylmalerei. Im Malkreis der VHS erhält sie noch immer Inspiration.

Auch die Werke von Erich Suttheimer, zu Gast in der Tagespflege, sind in der Ausstellung zu finden. Gebürtig stammt er aus der Pfalz, fühlt sich inzwischen auch in Waldkirch heimisch. Seine große Leidenschaft ist das Fotografieren von Zügen, Lokomotiven und Modelleisenbahnen. Aus einmaligen Perspektiven erhält man einen ganz neuen Bilck auf die von Menschen geschaffenen Maschinen. Es animierte ihn, nicht bei der Fotografie haltzumachen, sondern entdeckte das Zeichen mit Blei- und Buntstiften, als auch neue Motive für sich: Schiffe und Straßenbahnen. All das und seine Liebe zum Detail sind in jedem seiner Werke zu erkennen.

Musik darf bei den musischen Künsten natürlich nicht fehlen. Deshalb begleitete Judith Wirth, Betreuungskraft der Tagespflege Hilda, die Vernissage auf ihrer Tenor- und Bassflöte.

Wer sich die Ausstellung gerne anschauen möchte, kann dies im Kurhaus in Freiamt (Lesezimmer, links von der Tourist-Information). Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt. Da die Öffnungszeiten aufgrund von Veranstaltungen im Ausstellungsraum kurzfristig abweichen können, informieren Sie sich bitte vor Ihrem Besuch bei der Tourist-Information.

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news-89 Tue, 31 May 2022 08:29:01 +0200 Team der „stillen Helfer“ vergrößert sich /aktuell/presse-service/meldung/team-der-stillen-helfer-vergroessert-sich.html Ihr Einsatz ist ohne Blaulicht und Sirene. Sie werden gerufen, um Menschen zu begleiten, die plötzliche, gravierende Not- und Unglücksfälle erleben und aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. In dieser akuten Krisensituation leisten Ehrenamtliche eine sogenannte psychosoziale Akuthilfe – die Notfallnachsorge. Ihr Einsatz ist ohne Blaulicht und Sirene. Sie werden gerufen, um Menschen zu begleiten, die plötzliche, gravierende Not- und Unglücksfälle erleben und aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. In dieser akuten Krisensituation leisten Ehrenamtliche eine sogenannte psychosoziale Akuthilfe – die Notfallnachsorge.

Es gibt sie schon seit über 22 Jahren im Landkreis Emmendingen und sie sind nicht gerade wenig im Einsatz. Im Jahr 2021 waren es 112 Einsätze, zu denen sie gerufen wurden. Einige davon auch im Ahrtal. In diesem Jahr waren es bereits 23 Einsätze. „Deshalb freuen wir uns über jedes neue Mitglied“, so Peter Zimmermann. Er leitet zusammen mit Bettina Sekler-Greul das Team der Notfallnachsorge des DRK Kreisverbandes Emmendingen.

„Es braucht viel Kraft für diese schweren, emotionalen Einsätze“, ergänzt Peter Zimmermann. Aus diesem Grund benötigt man Grundlagen für die Aufnahme als Kriseninterventionshelfer oder -helferin. Für die Ausbildung mit Prüfung haben die Teammitglieder bereits 80 Stunden investiert. Dazu kommen ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Rettungsdienst-Praktikum und eine Einweisung in das lokale Hilfeleistungssystem. Natürlich gibt es auch Hospitationen und Fortbildungen, aber auch Supervisionen.

Karlheinz Hirt und Michael Reisch haben es geschafft und die Prüfung erfolgreich bestanden. „Beruflich habe ich schon einiges an Erfahrung in diesem Bereich und da ich jetzt in Rente bin, habe ich mehr Zeit und möchte nun die Notfallnachsorge unterstützen“, ergänzt Karlheinz Hirt. Bereits bei zwei Einsätzen war er mit dabei. „Am meisten hat mich der Einsatz beschäftigt, bei dem unsere Hilfe und Unterstützung abgelehnt wurde“, so der Rentner. Oftmals stehen Menschen nach einem traumatischen Erlebnis unter Schock. Gerade dann sei es wichtig, sich nicht zu verschließen und nicht alles mit sich selbst auszumachen. Michael Reisch wurde über einen Zeitungsartikel auf die Notfallnachsorge aufmerksam. Bisher war er noch nicht im Einsatz, da er beruflich stark eingebunden ist und nur einen Tag in der Woche Zeit für das Ehrenamt zu Verfügung hat. „Auch das ist schon ein wertvoller Beitrag für die wichtige Arbeit der psychosozialen Akuthilfe,“ ergänzt Bettina Sekler-Greul, „auch wenn man nur einen Tag oder wenige Stunden erübrigen kann.“ Wer mehr über die Notfallnachsorge erfahren möchte und darüber, welche Voraussetzungen es braucht, um ebenfalls ein Kriseninterventionshelfer oder –helferin zu werden, kann sich gerne an Christine Laufer (Tel: 07641/4601-66, E-Mail: laufer(at)drk-emmendingen.de) wenden.

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news-88 Mon, 23 May 2022 10:39:57 +0200 DRK-Wasserwacht übergibt das „Licht der Hoffnung“ an den DRK-Kreisverband Emmendingen /aktuell/presse-service/meldung/drk-wasserwacht-uebergibt-das-licht-der-hoffnung-an-den-drk-kreisverband-emmendingen.html Zum ersten Mal findet der „Fackellauf nach Solferino“ in ganz Deutschland mit Beteiligung aller DRK-Landesverbände statt. Am 21. Mai erreichte das „Licht der Hoffnung“ den DRK-Kreisverband Emmendingen. Die DRK-Wasserwacht des Kreisverbands Lahr brachte die Fackel von Nonnenweier über den Rhein und übergab sie an der Nato-Rampe in Wyhl an den neuen Einsatzleitwagen des Kreisverbands Emmendingen. Zum ersten Mal findet der „Fackellauf nach Solferino“ in ganz Deutschland mit Beteiligung aller DRK-Landesverbände statt. Am 21. Mai erreichte das „Licht der Hoffnung“ den DRK-Kreisverband Emmendingen. Die DRK-Wasserwacht des Kreisverbands Lahr brachte die Fackel von Nonnenweier über den Rhein und übergab sie an der Nato-Rampe in Wyhl an den neuen Einsatzleitwagen des Kreisverbands Emmendingen.

 

Nach der Übergabe wanderte die Fackel am Sonntag, den 22. Mai 2022 weiter zum Rotkreuzladen in Emmendingen und danach zur Rettungshundestaffel. Von hier wurde sie zum DRK Ortsverein nach Waldkirch getragen und über das Jugendrotkreuz in Vörstetten an den DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz in Freiburg übergeben.

Sieben Tage ist die Fackel im Gebiet des Badischen Roten Kreuzes unterwegs. Ende Juni wird sie in Italien erwartet, um dort an der sogenannten Fiaccolata, der internationalen Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee teilzunehmen.

Seit 1992 erinnern tausende Menschen aus der ganzen Welt alljährlich am 24. Juni bei einem Fackelzug (italienisch = Fiaccolata) des Italienischen Roten Kreuzes von Solferino nach Castiglione delle Stiviere an die Anfänge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Da nicht alle Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler an der Fiaccolata – insbesondere aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie – teilnehmen können, hat das Deutsche Rote Kreuz in diesem Jahr über das gesamte Bundesgebiet hinweg einen Fackellauf nach Solferino initiiert.

Historischer Hintergrund der Fiaccolata: Im Jahr 1859 reiste der Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant durch Italien. Dabei wurde er Zeuge der Folgen der Schlacht von Solferino, einer der größten Auseinandersetzungen jener Zeit. Dunant erlebte Not und Elend der verwundeten Soldaten hautnah und setzte sich dafür ein, die Versorgung der Verwundeten zu organisieren. Er verarbeitete die erschütternden Erlebnisse in seiner Schrift „Eine Erinnerung an Solferino“, an deren Ende er die Vision für die Gründung neutraler Hilfsgesellschaften für Verwundete in verschiedenen Ländern Europas formulierte. 1863 fand die erste Genfer Konferenz statt, auf der die Gründung solcher Hilfsgesellschaften beschlossen wurde. Bereits kurze Zeit später, 1866, gründete Großherzogin Luise von Baden den Badischen Frauenverein, der noch im selben Jahr in Genf als nationale Rotkreuzgesellschaft anerkannt wurde.

Bild (v.l.n.r.): DRK Wasserwacht Lahr; Jens Ruppenthal (Kreisbereitschaftsleitung, DRK Kreisverband Emmendingen), Tobias Bönsel (Rettungsdienst, DRK Kreisverband Emmendingen)

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news-87 Fri, 20 May 2022 09:39:24 +0200 Auch Helfende müssen sicher sein /aktuell/presse-service/meldung/auch-helfende-muessen-sicher-sein.html Lautlos und unbemerkt kommt die tödliche Gefahr: Kohlenmonoxid. Viele hundert Menschen sterben jedes Jahr an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die Dunkelziffer ist hoch. Was aber, wenn die Bereitschaften der Ortsvereine zu einem Notfall in Zusammenhang mit Bränden oder einem HVO-Einsatz gerufen werden? Damit die Einsatzkräfte sicher sein können, helfen sogenannte CO-Melder. Sparkasse unterstützt die 12 neugegründeten Helfer-vor-Ort-Gruppen mit CO-Meldern

Lautlos und unbemerkt kommt die tödliche Gefahr: Kohlenmonoxid. Viele hundert Menschen sterben jedes Jahr an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die Dunkelziffer ist hoch. Was aber, wenn die Bereitschaften der Ortsvereine zu einem Notfall in Zusammenhang mit Bränden oder einem HVO-Einsatz gerufen werden? Damit die Einsatzkräfte sicher sein können, helfen sogenannte CO-Melder. Sie warnen rechtzeitig vor der unsichtbaren Gefahr. Für die Anschaffung dieser Melder hat die Sparkasse bereits 2.300 € an die Helfer-vor-Ort-Gruppen gespendet. Nun wurden mit 1.400 € die neu gegründeten HvOs unterstützt. Ruth Würstlin nahm am Dienstag, den 10. Mai 2022, stellvertretend den Spendenscheck entgegen.

Lebensrettende Einsätze sind notwendig, der Eigenschutz darf dabei aber nicht vernachlässigt werden. Das weiß auch Marc Winsheimer, Leiter Referat Gesellschaftliches Engagement und Geschäftsführer der Sparkassen-Stiftungen der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau: „Wir freuen uns, dass wir die wertvolle Arbeit des DRKs mit dieser Spende unterstützen können.“

„Mit der Größe eines Handys und am Rucksack befestigt, kann der Melder immer mitgeführt werden und behindert die Helfenden so auch nicht“, erklärt Thorsten Konstanzer, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Reute und hauptamtlich Rettungswachenleiter beim DRK Kreisverband Emmendingen. Die Messgeräte sind nicht nur klein und handlich, sondern auch robust und wartungsarm.

Ruth Würstlin Kreisbereitschaftsleiterin des KV Emmendingen freut sich über die Unterstützung der Sparkasse: „Die Melder überwachen die Umgebungsluft permanent. So fühlt man sich sicherer, auch ohne eine Atemschutzausrüstung, wie die Feuerwehren sie haben.“ Wird ein kritischer Wert an Kohlenmonooxid erreicht, warnt der Melder die Rettungskräfte mit einem optischen und akustischen Vibrations-Alarm. So können sich alle rechtzeitig in Sicherheit begeben.

 

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news-65 Fri, 13 May 2022 11:45:00 +0200 Laufen für den Frieden /aktuell/presse-service/meldung/laufen-fuer-den-frieden.html Die Markgrafenschule in Emmendingen sammelte 30.322€ beim Spendenlauf für die Ukraine Nothilfe des Deutschen Roten Kreuzes. Schülerrinnen und Schüler der Markgrafen- Grund- und Realschule erlaufen eine Rekordsumme für die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes

Am 13. Mai 2022 nahm Alexander Breisacher, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Emmendingen, stellvertretend für die Ukraine-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes den Spendenbetrag von 30.322 € entgegen.

„Wir sind sehr beeindruckt, von der Hilfsbereitschaft und Engagement der Schülerinnen und Schüler, die es möglich gemacht haben, eine so hohe Summe zu sammeln,“ so der Kreisgeschäftsführer. Der Wunsch zu helfen war bei den Schülerinnen und Schülern sehr groß. Kurzerhand planten die Organisatoren innerhalb von zehn Tagen einen Spendenlauf zugunsten der Ukraine.

 

Auf dem Bild zu sehen: v.l.n.r. Konrektorin der Grundschule Alexandra Pfrengle, Schulleiter Wolfgang Degelmann, Florian Jäschke, Kreisgeschäftsführer des DRK Alexander Breisacher, Rares Budimir und die Organisator:innen des Spendenlaufs: Bea Kaufmann, Denis Nutz und Annika Fehrenbach, (nicht auf dem Bild: Dominik Vogt und Barbara Monnet)

 

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news-86 Fri, 13 May 2022 10:37:43 +0200 Kursangebot: Musik und Bewegung /aktuell/presse-service/meldung/kursangebot-musik-und-bewegung.html Musik und Bewegung – Kursangebot für Jung und Alt, mit und ohne Handicap, aus allen Kulturkreisen steht unter dem Motto: „Zuhören. Genießen. Mitmachen. Wie jeder kann und möchte.“

Für diesen Kurs braucht es keine musikalischen Vorkenntnisse. Für Menschen mit Handicap wird ein kostenloser Fahrdienst angeboten. Mit dabei sein oder mal reinschnuppern? Dann einfach anmelden!

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news-83 Wed, 04 May 2022 12:46:46 +0200 Neue Helme für die Erste-Hilfe-Ausbildungen /aktuell/presse-service/meldung/neue-helme-fuer-die-erste-hilfe-ausbildungen.html Neue Helme für die Erste-Hilfe-Ausbildungen bei den Ortsvereinen Oberprechtal und Kollnau: vielen Dank an die Motothek in Kollnau! Auf dem Bild: Birgit Wyskiel, Inhaberin der Motothek (links), Larisa Bartholomä, Erste-hilfe-Ausbilderin beim DRK in Oberprechtal und in Kollnau. Neue Helme für die Erste-Hilfe-Ausbildungen bei den Ortsvereinen Oberprechtal und Kollnau: vielen Dank an die Motothek in Kollnau!

Auf dem Bild: Birgit Wyskiel, Inhaberin der Motothek (links),  Larisa Bartholomä, Erste-hilfe-Ausbilderin beim DRK in Oberprechtal und in Kollnau.

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news-67 Tue, 03 May 2022 10:46:10 +0200 Konflikten gestärkt begegnen /aktuell/presse-service/meldung/konflikten-gestaerkt-begegnen.html Eine goldene Regel zur Vermeidung von Konflikten gibt es nicht. Man kann aber lernen mit diesen Situationen umzugehen. Aber wie erkenne ich eine typische Vorgehensweise eines klassischen aggressiven Verhaltens? Wie bewusst nehme ich meine eigenen Reaktionen war? Was genau ist deeskalierende Kommunikation und welche rechtlichen Hinweise zur Notwehr gibt es? Eine goldene Regel zur Vermeidung von Konflikten gibt es nicht. Man kann aber lernen mit diesen Situationen umzugehen. Aber wie erkenne ich eine typische Vorgehensweise eines klassischen aggressiven Verhaltens? Wie bewusst nehme ich meine eigenen Reaktionen war? Was genau ist deeskalierende Kommunikation und welche rechtlichen Hinweise zur Notwehr gibt es?

Diesen Fragen stellten sich die Mitarbeitenden aus dem sozialen Bereich des DRK Kreisverbandes Emmendingen. Eingeladen wurde hierfür Frank Stratz, Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums in Freiburg aus dem Referat Prävention. „Das Ziel soll sein, dass man in Stresssituationen handlungsfähig bleibt“, begrüßte Frank Stratz die Seminarteilnehmer, „allerdings ist der Weg dorthin ein ständiger Lernprozess.“

Was kann einem aggressiven Verhalten zugrunde liegen?
Nicht nur bei der Polizei gibt es Situationen, die in einen Konflikt führen können. Erst in den vergangenen Wochen wurde in Kenzingen ein Helfer-vor-Ort von einer verunfallten Person, die gerade ihr Bewusstsein wiedererlangt hatte, aggressiv angegangen. Aber auch in anderen Leistungsangeboten und -bereichen des DRK können Situationen auftauchen, die einen vor Herausforderungen stellen. Wichtig ist zu wissen welche Motive hinter einem aggressiven Verhalten stecken und was sie bewirken wollen. Meist haben die übergriffigen Personen schon aus der Vergangenheit gelernt, dass sie mit diesem Auftreten ihr Ziel erreichen oder sie handeln aus fachlichem Falschwissen heraus und verwickeln das Gegenüber in fruchtlose Diskussionen, die in einen Konflikt ausarten können. „Möglich ist aber auch, dass die Person sich nicht einer staatlichen oder behördlichen Entscheidung unterordnen möchte. In diesen Situationen kann man sich mit einem guten Kommunikationsgeschick herausmanövrieren, ohne dass es zu einem Gewaltausbruch kommt“, führt der Polizeihauptkommissar aus. Anders sieht es aus, wenn der aggressiven Person existentielle Nöte drohen, wie beispielsweise finanzielle Sorgen, freiheitsentziehende Maßnahmen oder auch Angst vor Schmerzen oder gar Tod.

Wie reagiert der eigene Körper bei Stress?
Die Steinzeit ist noch in jedem von uns in der sogenannten Stressreaktion vorhanden. Der Körper reagiert dabei blitzschnell, um sich in Sicherheit zu bringen. Diese Reaktion kann nicht beeinflusst werden. „Wohl aber, wie man sich dann verhält. Das hängt ausschließlich von den bisher gemachten Erfahrungen und antrainierten Fähigkeiten ab“, ergänzt Frank Stratz. Üben kann man diese Situationen beispielweise in einem Training oder Rollenspielen. Nach einer Stressphase braucht der Körper mindestens 15 Minuten um sich zu erholen. „Meistens reichen 60 Minuten aus, „klärt der Hauptkommissar auf, „bei extremen Stresssituationen kann es aber auch über Tage gehen.“

Wie funktioniert deeskalierende Kommunikation?
Wesentlich dabei ist: authentisch sein. Egal wie das Gegenüber sich verhält, sollte man höflich und freundlich bleiben. Wenn Informationen weitergegeben werden, hilft es oft schon, wenn man den Entstehungsprozess einer Entscheidung erläutert. Sollte man damit aber nicht weiterkommen kann man aber auch Grenzen und mögliche Konsequenzen aufzeigen. Bevor diese jedoch vollzogen werden ist es wichtig die Person entscheiden zu lassen, welchen Weg sie einschlagen möchte. Warum gerade das helfen soll? „Menschen lieben es Entscheidungen zu treffen, „so Frank Stratz, „dies setzt aber ein Denkprozess voraus, der den Störer-Ablaufplan schon unterbrechen oder sogar beenden kann.“ Wichtige Grundprinzipien sind aber auch: keine Flut an Informationen, kurze und einfache Sätze, keine Fachsprache sowie langsam und deutlich sprechen.

Plan B – Unterstützung holen
Bemerkt man, dass ein Kollege oder eine Kollegin Unterstützung benötigen könnte, hilft es manchmal schon, einfach durch den Raum zu gehen, um so eine passive Überzahl darzustellen. Eine kleine Unterbrechung durch eine Frage an den Kollegen oder die Kollegin oder diese unter einem Vorwand kurz aus dem Raum bitten, kann die Situation schon wesentlich entspannen. Wenn eine gewalttätige Eskalation bevorsteht, sollte man sich jedoch nicht davor scheuen externe Hilfe anzufordern.

Frank Stratz war von der Kompetenz, der Teilnehmer beeindruckt. „Man hat den Anwesenden angemerkt, dass sie sehr erfahren im Umgang mit Menschen sind. Auch mit Menschen, die es nicht leicht im Leben oder unserer Gesellschaft haben. Damit verbunden sind auch Erfahrungen mit aggressiven und/oder übergriffigen Menschen“, schließt der Seminarleiter ab, „meine Aufgabe beim Seminar des DRKs ging eher in die Richtung, nur ein wenig an den Stellschrauben der bereits entwickelten Handlungskompetenzen der Anwesenden zu drehen. Und die eine oder andere leicht veränderte Sichtweise auf menschliches Verhalten und Kommunikation aufzuzeigen.“ Die Mitarbeitenden des DRK Kreisverbandes Emmendingen waren sehr dankbar über das Angebot des Polizeipräsidiums und nahmen aus dem Seminar einiges für sich und ihre Arbeit mit.

 

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news-66 Wed, 27 Apr 2022 11:50:17 +0200 Schnelltestungen – auf die Qualität kommt es an /aktuell/presse-service/meldung/schnelltestungen-auf-die-qualitaet-kommt-es-an.html Coronatestzentrum in Waldkirch zeichnet sich durch hohe Qualitätsstandards aus. Schnelltestungen – auf die Qualität kommt es an

Coronatestzentrum in Waldkirch zeichnet sich durch hohe Qualitätsstandards aus.

Seit über einem Jahr wird das Schnelltestzentrum im kleineren und aktuell nicht genutzten Betriebsrestaurant der Sick AG vom Deutschen Roten Kreuz betrieben. „Die Anfrage kam direkt vom Landratsamt an das DRK“, erklärt Jens Ruppenthal, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Emmendingen. Zusammen mit Alexander Breisacher, dem Geschäftsführer, und Hanna Orthmann, Teamleiterin Sozialarbeit und sozialer Service des DRK Kreisverband Emmendingen e.V, leitet er die Teststelle.

Optimale Lage

„Das aktuell nicht genutzte Betriebsrestaurant eignet sich hervorragend für dieses Zentrum,“ führt der Kreisbereitschaftsleiter aus, „die Firma Sick hat ein sehr gutes Lüftungssystem. Zudem ist hier ein einspuriger Personenverkehr möglich.“ Und nicht nur das spricht für den gewählten Ort. Die Lage ist auch optimal: Am Stadteingang von Waldkirch gelegen, kommen hier viele automatisch auf dem Weg zur Arbeit vorbei.

Über 200 Ehrenamtliche

Aus einem Pool von über 200 Mitarbeitenden des DRK teilt Jens Ruppenthal zusammen mit den Teamleitern die Schichten ein. Im Durchschnitt arbeiten vier Ehrenamtliche zusammen. „Im Sommer waren es teilweise auch sieben Personen in einer Schicht“, fügt Jens Ruppenthal hinzu. Je nach Tag variiert die Zahl der Getesteten. Mit 20 bis 300 Testungen am Tag, ist das Zentrum gut ausgelastet.

Hohe Qualitätsstandards

„Alle Mitarbeitende, die Testungen durchführen, sind zertifiziert“, so der Kreisbereitschaftsleiter. Sie erhalten nicht nur eine Online-Schulung, sondern auch praktische Einweisungen von Fachpersonal. „Wir erfüllen alle Vorgaben, angefangen von der Hygiene bis hin zum Datenschutz“, führt Jens Ruppenthal aus. Es kamen auch Anfragen, ob er Führungen anbiete. Einigen Interessenten habe er die Teststelle schon zeigen können.

Viele lassen sich hier regelmäßig testen. Es gibt auch „Stammkunden“. „Qualität ist mir sehr wichtig. Hier weiß ich einfach: es wird richtig gemacht. Deshalb bin ich bin schon zum 45. Mal hier“, freut sich ein Besucher.

Hohe Standards schmälern allerdings auch die Einnahmen, die direkt an das Ehrenamt des DRK zurückfließen. „Dank des Zentrums konnte für den vom Ehrenamt getragenen Bevölkerungsschutz ein Einsatzleitwagen und ein Fahrzeug für den Einsatzleiter angeschafft werden,“ ergänzt der Geschäftsführer.

 

Geöffnet hat die Teststelle wochentags von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr und an den Wochenenden von 10:30 bis 14:00 Uhr. Getestet werden Personen ab sechs Jahren. Eine Anmeldung ist online möglich. Das Ergebnis erhält man direkt auf das Handy und kann es einfach per Klick in die Corona-Warn-App eintragen lassen.

 

Infos

Adresse:

Rudolf-Blessing-Straße 8 in 79183 Waldkirch

 

Öffnungszeiten:

wochentags von 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr, an den Wochenenden von 10:30 bis 14:00 Uhr

Testungen ab 6 Jahren

 

Onlineanmeldung:

corona-schnelltest.drk-emmendingen.de

 

 

 

Bild1: Jens Ruppenthal (r), Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Emmendingen e.V.

 

Bild 2 (v.l.n.r.): Jens Ruppenthal, Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Emmendingen e.V.; Teamleiter Hannes Bär, Ehrenamtliches Mitglied beim DRK Ortsverein Kollnau

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news-84 Fri, 22 Apr 2022 12:29:00 +0200 Ausflug zur Tulpenblüte nach Lahr /aktuell/presse-service/meldung/ausflug-zur-tulpenbluete-nach-lahr.html Jedes Frühjahr erfreut das Farbenspiel von über 50.000 Tulpen Auge und Herz eines jeden Besuchers des Stadtparks in Lahr. Dieses Jahr waren auch wir dabei und konnten uns nicht satt sehen an den in allen Farben leuchtenden Tulpenblüten. Jedes Frühjahr erfreut das Farbenspiel von über 50.000 Tulpen Auge und Herz eines jeden Besuchers des Stadtparks in Lahr. Dieses Jahr waren auch wir dabei und konnten uns nicht satt sehen an den  in allen Farben leuchtenden Tulpenblüten.

Nach einer langen enthaltsamen Zeit starteten wir unsere gemeinsamen Entdeckungsfahrten am Freitag, 22.04. mit einer  wunderschönen Frühlingsblütenfahrt nach Lahr. Wir schlenderten an herrlich bepflanzten Blumenbeeten entlang und besuchten die putzigen Erdmännchen, die uns augenscheinlich genauso beobachteten wie wir sie. Wir verweilten am schön angelegten Parkgelände rund um den Teich und staunten über den Einfallsreichtum bei der Namensgebung neuer Tulpensorten wie „Pretty Woman“ oder „Ice Cream“…. Aber vor allem freuten wir uns über all das, was die Natur jedes Jahr von Neuem hervorbringt.

Zurück im Papiergäßle ließen wir diesen herrlichen Sonnentag bei einer gemeinsamen Tasse Kaffee ausklingen und wir waren uns alle einig - das war ein gelungener Auftakt für das, was wir ab jetzt wieder miteinander teilen dürfen: die Freude am Erleben.

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news-64 Wed, 20 Apr 2022 12:14:39 +0200 Kinder in der Schule begleiten /aktuell/presse-service/meldung/kinder-in-der-schule-begleiten.html Inklusion bedeutet, dass jedes Kind ganz natürlich dazugehört, egal welche körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen bestehen. Inklusion bedeutet, dass jedes Kind ganz natürlich dazugehört, egal welche körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen bestehen. Um sich im normalen Schulalltag zurechtzufinden, unterstützt sie dabei die Schulassistenz und die Schulbegleitung. Im Landkreis Emmendingen sind das DRK Kreisverband Emmendingen, die Diakonie und die Caritas als Trägergemeinschaft gemeinsam tätig. „Vom DRK werden derzeit neun Kinder an unterschiedlichen Schulen begleitet“, ergänzt Bettina Lügger, Diplom Sozialpädagogin (FH), Schulbegleiterin und Koordinatorin für Schulbegleitung und Schulassistenz beim DRK Kreisverband Emmendingen.

 

Was genau bedeutet Schulassistenz?

Bei der Begleitung von Kindern mit körperlichen Beeinträchtigungen geht es darum, den Alltag zu erleichtern, indem die Assistenz beispielsweise für das Kind schreibt, mithilft die Wege im Schulhaus zurückzulegen oder Materialien zu transportieren. Jede Unterstützung ist wichtig. Dabei handelt es sich nicht um eine pädagogische Leistung und ist deshalb auch für Quereinsteiger geeignet. „Für uns zählt hier die wichtigste Qualifikation: ein Herz für Kinder und ihre schulischen Bedürfnisse“, fügt die Koordinatorin hinzu.

 

Was ist der Unterschied zur Schulbegleitung?

Hierfür braucht es eine pädagogische Ausbildung, wie beispielsweise Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Heilerziehung und Heilerziehungspflege. Begleitet werden Kinder, die Schwierigkeiten in der Wahrnehmung und der Verarbeitung zahlloser Reize und Informationen haben, die permanent, gleichzeitig und ungefiltert auf sie einströmen. Oftmals sind es Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Sie sind meistens den gleichaltrigen Kindern gegenüber in der emotionalen Entwicklung im Rückstand. Im Bereich der kognitiven Entwicklung können sie bereits mit erstaunlichem Wissen in die erste Klasse starten.

Schulbegleiter und -begleiterinnen sind dabei eine Schnittstelle zwischen der Lehrperson und dem Kind: bestimmt werden die Lehrinhalte von den Lehrerinnen und Lehrern, die Schulbegleitung gestaltet die Inhalte so, dass das Kind sie gut lernen kann. „Alle Begleiterinnen und Begleiter nehmen zusätzlich an einem Qualifizierungskurs teil“, erklärt Bettina Lügger, „und erweitern stetig ihr Wissen und Können in fortlaufenden Seminaren.

 

Wie werden Kinder mit seelischen Beeinträchtigungen begleitet?

Schulbegleiter*innen versetzen sich in die Lage des Kindes und helfen ihm dabei Eindrücke zu filtern, Handlungen zu strukturieren und ihre Sinnhaftigkeit zu verstehen. Das ist wichtig, damit die Kinder lernen sich selbstwirksam verständlich zu machen. Das ist die Grundlage dafür, dass man in soziale Interaktionen mit Mitschülern und Lehrern treten kann. Aber nicht nur das. Es ist auch notwendig, damit die Kinder ihr Wissen im schulischen Umfeld überhaupt abrufen und steigern können.

Als Schulbegleitung muss man oftmals für das Kind schriftliche und mündliche Informationen umformulieren und proportionieren. Die Schülerinnen und Schüler bekommen auf diesem Weg kleinteilige Impulse, damit sie die Aufgaben möglichst selbstständig erledigen können. Unangenehm empfundene Aufgaben brauchen meisten eine höhere Motivation. Unterstützt wird diese beispielsweise mit einem Belohnungssystem.

 

Wie erlebt ein Kind mit Autismus den Schulalltag?

Für Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung ist es oft sehr schwer Handlungen oder Reaktionen des Umfeldes richtig zu interpretieren und sich dann entsprechend zu verhalten. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen nicht nur genau zu erklären und auf welche Handlung welche Reaktionen folgen, sondern auch welches Ziel und Sinn sie haben. Gestik, Mimik und logische Handlungsabfolgen lernen die Kinder wie eine fremde Sprache. Dabei helfen ihnen individuelle Merksätze, Checklisten und Piktogramme.

Der Schullalltag ist für die Kinder sehr viel anstrengender. Deshalb sind Pausen und Rückzüge, besonders wichtig. Bestimmte Rituale oder Spezialthemen bilden für manche Kinder so etwas wie eine sichere Insel. Es hilft ihnen dabei sich zu sammeln und wieder bei sich anzukommen. „Damit das Kind nicht auf diesen Inseln strandet, baut die Begleitung nach diesen Pausen sanfte Brücken zurück in den Unterricht“, führt Bettina Lügger aus.

Eine Schulbegleitung sollte sehr viel Geduld und Ausdauer mitbringen und darf vor allem nicht müde werden, das Kind bei einer geschafften Aufgabe zu loben.

 

Was ist wichtig, wenn ich in die Schulassistenz oder -begleitung beim DRK möchte?

Dieses Arbeitsfeld wird weiterwachsen, denn nur so kann Kindern mit körperlichen oder seelischen Behinderungen die Teilhabe im Schulalltag ermöglicht werden. Wer sich informieren möchte, kann sich direkt an Bettina Lügger wenden: Tel.: +49 7641 4601 35, schulbegleitung@drk-emmendingen.de.

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news-85 Sun, 17 Apr 2022 12:34:00 +0200 Posaunenchor an Ostern im Papiergäßle /aktuell/presse-service/meldung/posaunenchor-an-ostern-im-papiergaessle.html Zum Fest der Hoffnung und des Neubeginns durften wir erstmals wieder gemeinsam feierlichen Klängen lauschen. Wie freuen uns, dass Pfarrer Lepper auch dieses Jahr wieder den Posaunenchor für uns gewinnen konnte und so erlebten wir am Ostermontag bei herrlich blauem Himmel und Sonnenschein auf der Wiese hinter unserem Haus ein kleines, aber feines Platzkonzert. Zum Fest der Hoffnung und des Neubeginns durften wir erstmals wieder gemeinsam feierlichen Klängen lauschen. Wie freuen uns, dass Pfarrer Lepper auch dieses Jahr wieder den Posaunenchor für uns gewinnen konnte und so erlebten wir am Ostermontag bei herrlich blauem Himmel und Sonnenschein auf der Wiese hinter unserem Haus ein kleines, aber feines Platzkonzert.

Einige versammelten sich direkt bei den Bläsern und hörten von hier aus gemeinsam zu, andere lauschten ganz für sich oder zusammen mit Nachbarn oder Angehörigen auf ihrem Balkon den festlichen Liedern – berührt von der Musik, berührt von Erinnerungen, aber auch davon, dass wir endlich wieder in Gemeinschaft sein durften.

Im Anschluss an das Konzert gab es eine kleine Oster-Kaffeerunde mit Hefegebäck und ganz im Zeichen der österlichen Freude durften wir diesem Fest gemeinsam Raum schenken.

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news-63 Sun, 10 Apr 2022 20:57:00 +0200 Mit allen Sinnen die Natur erleben /aktuell/presse-service/meldung/mit-allen-sinnen-die-natur-erleben.html Sinnesgarten für die Tagespflege in Kollnau wächst, Dank einer großzügigen Spende des EDEKA Rees, weiter. „Wir haben uns bei der Spendenaktion beworben und sehr gefreut, dass Tanja Rees und ihr Team uns ausgewählt haben“, erzählt Sarah Moritz, Leitung Tagespflege der Helfenden Hände in Kollnau. Der Pflegedienst Helfende Hände gGmbH ist ein Angebot des DRK Kreisverbandes Emmendingen. Drei Monate lang stand im EDEKA-Markt in Waldkirch die Spendenbox, in die Kunden ihre Pfandbons einwerfen konnten. Am Ende hat der Markt die Summe aufgerundet und überreichte Sarah Moritz eine Spendensumme von 1.900€.

„Von der Summe wollen wir unseren Sinnesgarten weiter ausbauen und Hochbeete anschaffen, damit unsere Gäste, wie sie es auch von früher gewohnt sind, nach Lust und Laune mitarbeiten können“, fügt die Leiterin hinzu.

Wichtige Elemente bei der Gartengestaltung sind Klangobjekte, Fühlmaterialien, Duft- und Nutzpflanzen, damit alle Sinne angesprochen werden: sehen, hören, schmecken und fühlen. Barrierefrei kann er von allen Gästen genutzt werden und unterstützt die sogenannte „Gartentherapie“. Die Sinneseindrücke helfen dabei, das Gehirn zu trainieren und können beispielsweise bei Demenz den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

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news-62 Wed, 06 Apr 2022 17:10:54 +0200 Ballons für Weltfrieden und Hoffnung /aktuell/presse-service/meldung/ballons-fuer-weltfrieden-und-hoffnung.html Grundschüler und Grundschülerinnen aus Herbolzheim setzen ein Zeichen für Zusammenhalt und Stärke der Gemeinschaft Es sind nicht nur die Großen, die besondere Ereignisse im eigenen Umfeld und in der Welt bewegen. Besonders Kinder spüren mehr, als Erwachsene oft glauben. Gerade Eltern, Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte bekommen mit, wie die Sorgen und Ängste der Kinder zunehmen. Auch für die Schulsozialarbeiterin Sibylle Metzler vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emmendingen, rückte das immer mehr in den Fokus. Aus diesem Grund wurde die Aktion „Luftballons für den Weltfrieden“ ins Leben gerufen. Vergangenen Freitag, am 25. März 2022, um 11:20 Uhr ließen 270 Kinder der Grundschule Herbolzheim knapp 80 Luftballons mit ihren Gefühlen, Hoffnungen und Wünschen in den Himmel aufsteigen.

„Ich habe immer mehr wahrgenommen, wie sehr die aktuelle Situation die Kinder belastet. Deshalb wollen wir mit der Aktion den Zusammenhalt, die Hoffnung und die Stärke der Gemeinschaft kraftvoll zum Ausdruck bringen“, erklärte die Schulsozialarbeiterin. „Natürlich haben wir auch das Thema Klimaschutz berücksichtigt,“ ergänzte sie, „deshalb sind die Ballons aus Naturkautschuk und die Schnüre selbstauflösend“.

Auch die Direktorin Sandra Hummelsiep unterstützte diese Aktion. In ihrer Ansprache vor dem Ballonstart machte sie deutlich, dass Frieden nur mit Hilfe von uns allen entstehen könne. „Jeder und jede einzelne von uns kann dafür etwas tun. Seid immer für einander da und lasst niemanden alleine stehen“, richtete sich die Direktorin an ihre Schützlinge.

Zu dem Lied „Imagine“ von John Lennon versammelten sich die Kinder auf dem Schulhof. Nach einer Schweigeminute stiegen die Luftballons mit dem „Wind of Change“ der Scorpions in den sonnigen Frühlingshimmel hinauf. Blickte man anfangs noch in besorgte Gesichter, so zauberte der Start der Ballons einen lächelnden Ausdruck in die Kinderaugen.

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news-61 Mon, 21 Feb 2022 21:51:55 +0100 DRK Einsatzleiter der Fachdienste hat neues Einsatzfahrzeug /aktuell/presse-service/meldung/drk-einsatzleiter-der-fachdienste-hat-neues-einsatzfahrzeug.html Kreis Emmendingen (mkt). Ihr neues Einsatzfahrzeug haben die „Einsatzleiter der Fachdienste“ (EFD) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Emmendingen in Dienst gestellt. Das Fahrzeug der Marke BMW X 1 löst ein Altfahrzeug ab, das nach sechs Jahren an den DRK-Ortsverein Sexau übergeben wurde. Dieser nutzt das Fahrzeug künftig für Einsätze seiner Helfer-vor-Ort Gruppe. Im Jahr 2004 wurde die Gruppe der „Einsatzleiter der Fachdienste“ des Deutschen Roten Kreuzes im Landkreis Emmendingen in Dienst gestellt. Derzeit teilen sich neun DRK-Aktive aus dem ganzen Landkreis den Dienst. Sie stehen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. „Es gab in den 18 Jahren seit Bestehen dieses Dienstes keinen Tag, an dem der EFD nicht einsatzfähig war“, so Andrej Hog, Mitglied der DRK-Kreisbereitschaftsleitung. Dank der Unterstützung der jeweiligen Arbeitgeber kann der jeweils diensthabende EFD auch zu normalen Arbeitszeiten in den Einsatz gehen. „Das ist nicht selbstverständlich. Für dieses Verständnis sind wir sehr dankbar“, so Hog.

Mindestvoraussetzung, um an diesem anspruchsvollen Dienst teilzunehmen,  ist die Qualifikation als Rettungshelfer und die Weiterbildung zum Zugführer. Durch regelmäßige Schulungen werden weitere Führungsqualifikationen erreicht. Die sind unabdingbar, denn der EFD ist der Einsatzleiter aller ehrenamtlichen Kräfte, die zum Beispiel ab einer bestimmten Eskalationsstufe bei Bränden oder bei anderen größeren Schadensereignissen alarmiert werden. Der EFD wird durch die Integrierte Leitstelle Emmendingen auch dann alarmiert, wenn mehrere DRK-Fachdienste in den Einsatz gehen. Dies kann nicht nur bei Bränden der Fall sein, sondern auch bei größeren Verkehrsunfällen, bei dem neben einer Vielzahl von Verletzten auch unverletzte Personen betreut werden müssen, bei größeren Suchaktionen nach vermissten Personen, bei Unwetterereignissen, Erdbeben usw. Auch bei technischen Malheuren ist der EFD gefordert: Etwa, wenn ein ICE auf der Rheintalstrecke zum Beispiel wegen Stromausfalls in den Hochsommermonaten liegen bleibt und die Zugpassagiere evakuiert und versorgt werden müssen. Die möglichen Einsatzszenarien sind vielseitig. Zu den Hauptaufgaben des EFD gehört die Koordinierung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort, die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie die Unterstützung des Leitenden Notarztes und des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst. Außerdem gehört er zusammen mit Führungskräften anderer Organisationen der gemeinsamen Einsatzleitung an.

Seit Indienststellung im Jahr 2004 hat der EFD bisher rund 3.500 Einsätze absolviert. „Damit hat sich ein bewährtes System etabliert, das unverzichtbar ist“, sagt Matthias Guski, Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung. Das neue Einsatzfahrzeug hat – im Gegensatz zu seinem Vorgänger – die im Rettungsdienst übliche farbliche Kennzeichnung und ist somit im Straßenverkehr gut erkennbar. Außerdem verfügt es über eine fest installierte Sondersignalanlage. Neben der obligatorischen Funkausstattung sowohl für den Analog- als auch den künftigen Digitalfunk ist das Fahrzeug auch auf dem technisch neusten Stand der Sicherheitstechnik. Zur Innenausstattung gehört neben einer medizinischen Notfallausrüstung auch ein umfangreiches Equipment für die logistischen Aufgabenstellungen. Finanziert wurde das Fahrzeug aus über die Jahre gebildeten Rücklagen, sowie über Spenden.

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news-60 Wed, 26 Jan 2022 20:59:27 +0100 Eng geknüpftes Netz an Ersthelfern /aktuell/presse-service/meldung/eng-geknuepftes-netz-an-ersthelfern.html DRK stellt die Helfer-vor-Ort Gruppen Bahlingen und Reute in Dienst Kreis Emmendingen (mkt). Mit den Einsatzgruppen Nummer 23 und 24 baut das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen das ohnehin schon dichte Netz an Helfer-vor-Ort-Gruppen (HvO) weiter aus. Ab dem 1. Februar gehen die HvO-Gruppen Bahlingen und Reute in den Einsatz, um bei lebensbedrohlichen Situationen das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

„Eine derart hohe Versorgungsdichte durch ehrenamtliche „Helfer-vor-Ort“ Gruppen wie im Landkreis Emmendingen ist in ganz Baden-Württemberg wohl kaum zu finden“, freut sich Andrej Hog, Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbandes Emmendingen. „Insbesondere zur schnellstmöglichen qualifizierten Hilfe bei lebensbedrohlichen Situationen wie Herz-Kreislauf-Stillständen baut das DRK damit konsequent sein Hilfeleistungssystem weiter aus“. Darin integriert ist auch die Initiative „Region der Lebensretter“, die sich speziell dem Kampf gegen den Herztod verschrieben hat. Dazu gehört auch die Installation öffentlich zugänglicher Defibrillatoren (AEDs), die für Jedermann erreichbar sind.

Für AEDs in ihrem Heimatort hat sich auch der DRK-Ortsverein Bahlingen stark gemacht. Bisher konnten fünf Geräte über lokale Spendenaktionen in Bahlingen finanziert und - an neuralgischen Punkten über den ganzen Ort verteilt - installiert werden. Der Bahlinger Rotkreuz-Ortsverein wurde im Jahr 1997 gegründet. Die darin integrierte Sanitätsbereitschaft wirkt sowohl in der örtlichen Gefahrenabwehr, als auch im langkreisweit organisierten Katastrophenschutz als tragende Säule mit. Die Idee, eine Helfer-vor-Ort-Gruppe zu bilden, fand schnell Zustimmung. Im Herbst vergangenen Jahres begannen zwölf Interessierte ihre Zusatzausbildung zum „Helfer-vor-Ort“. Die geht weit über eine normale Erste-Hilfe-Ausbildung hinaus. Die Mindestqualifikation zur Teilnahme an den HvO-Gruppen ist eine Sanitätsausbildung. Darauf aufbauend beinhaltet die weiterführende Fortbildung u.a. Einblicke in die rettungsdienstliche Einsatztaktik, in die verschiedenen Einsatzabläufe, in Infektionsschutz und die Notfallversorgung bei den unterschiedlichsten Krankheits-  und Notfallsituationen. Großer Wert wird dabei stets auf praktische Übungen gelegt.

Der DRK-Ortsverein Reute ist das „jüngste Kind“ der Rotkreuzfamilie im Landkreis Emmendingen. Er wurde erst im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben. Nur zehn Monate nach seiner Gründung wurde das erste Ziel schon erreicht: Die Indienststellung einer HvO-Gruppe. Insgesamt 16 Einsatzkräfte stellen sich dafür zur Verfügung. Einige von ihnen waren bisher schon in der HvO-Gruppe des benachbarten DRK-Ortsvereins Vörstetten aktiv. Dieser wird die Kameraden in Reute auch weiterhin logistisch und praktisch unterstützen. Neben der Ausbildung für den HvO-Dienst hat der junge Ortsverein auch mächtig investiert: So müssen zum Beispiel die Einsatzkleidung, die Notfallausrüstung zur Patientenversorgung, Funkgeräte und Funkmeldeempfänger selbst finanziert werden. Öffentliche Zuschüsse gibt es dafür keine. Deshalb ist der noch junge Verein, der bislang nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie noch keine Veranstaltungen zur Auffüllung der Vereinskasse durchführen konnte, auf Spenden angewiesen (Spendenkonto: Raiffeisenbank im Breisgau, DE 43 6806 4222 0005 0700 15).

Eingesetzt werden die Helfer vor Ort grundsätzlich durch die Integrierte Leitstelle. Deren Disponentinnen und Disponenten entscheiden sich in der Regel immer dann für einen HvO-Einsatz, wenn sie bei der Notrufabfrage zu der Überzeugung kommen, dass eine lebensbedrohliche Situation vorliegt oder eine massive Verschlechterung des Patientenzustandes eintritt, wenn nicht unverzüglich geholfen werden kann. Dabei spielt der Zeitvorteil eine weitere entscheidende Rolle: Treffen die ehrenamtlichen Helfer vermutlich wesentlich früher am Notfallort ein, als der Rettungsdienst, werden sie alarmiert. Denn nicht selten ist der für den Einsatzort zuständige Rettungswagen zum Beispiel durch einen Paralleleinsatz gebunden. Dann müssen Einsatzkräfte benachbarter Rettungswachen eingesetzt werden müssen. Diese haben aber eine längere Anfahrtszeit, sodass die Notfallversorgung später einsetzen kann, als es eigentlich notwendig wäre. Die Überbrückung dieser im Fachjargon „therapiefreies Intervall“  genannten Zeit mit einer adäquaten Erstversorgung ist die Hauptaufgabe der Helfer vor Ort.

Die HvO-Gruppe Bahlingen ist für den Ortsbereich der Gemeinde Bahlingen zuständig, kann im Bedarfsfall aber auch nach Riegel und Teningen alarmiert werden. Den Helfern steht ein Einsatzfahrzeug des DRK-Ortsvereins zur Verfügung, das mit Sondersignalanlage, Funk und einer Notfallausrüstung bestückt ist. Das Einsatzgebiet der HvO-Gruppe Reute umfasst neben der Gemeinde Reute auch die Teninger Ortsteile Nimburg und Bottingen. Da sie noch über kein eigenes Einsatzfahrzeug verfügt rücken die Helferinnen und Helfer mit ihren Privatfahrzeugen aus.

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news-59 Fri, 31 Dec 2021 14:43:26 +0100 Weihnachtsbesuch im Papiergässle /aktuell/presse-service/meldung/weihnachtsbesuch.html Ein Licht, das unser Herz erhellt, trägt Hoffnung weiter in die Welt

In dieser so herausfordernden Zeit 
…können wir nicht immer die Menschen sehen, 
mit denen wir verbunden sind, 
…können wir nicht immer das tun, was wir so gerne tun möchten
…können wir einander nicht in den Arm nehmen 

Wir können aber einander anschauen, wenn wir uns begegnen, uns grüßen und ein Lächeln schenken
Wir können zeigen, dass wir ein offenes Ohr haben und zuhören
Wir können einander unterstützen mit kleinen Gesten
Wir können Freude schenken und Licht sein
Am ersten Weihnachtsfeiertag hatten wir im Service Wohnen des DRK im Papiergäßle das Christkind zu Besuch, das in jeder Etage und bei jedem Bewohner geklingelt hat mit einer kleinen Überraschung. Und wir haben gemeinsam - jeder in seiner offenen Tür stehend oder sitzend, so wie er konnte - ein Licht angezündet in Gedanken an die Menschen, die gerade nicht bei uns sein können, aber auch in Erinnerung daran, dass wir selbst einander Licht sein können.
 
Denn genau jetzt ist die Zeit, in der wir das Licht brauchen, mehr denn je.
„Jetzt ist die Zeit der tausend Lichter
sie erstrahlen wunderschön
sie zaubern ein Lächeln auf Gesichter
von Menschen, die vorüber gehen“
(Wilma Porsche)
Ganz lieben Dank an Frau Querfurth vom Stadtseniorenrat, die uns ihre wunderschöne Drehorgel zur Verfügung gestellt hat, mit der wir Weihnachtslieder anklingen lassen konnten.

Wir wünschen allen einen lichtvollen Start ins Neue Jahr und ein gesundes, glückliches 2022 mit vielen großen und kleinen lichtvollen Sternstunden, in denen Sie einander Freude schenken dürfen.

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news-58 Mon, 20 Dec 2021 08:55:46 +0100 54 neue Sanitäter im Landkreis Emmendingen /aktuell/presse-service/meldung/54-neue-sanitaeter-im-landkreis-emmendingen.html Auch im Corona-Jahr bot das DRK im Landkreis Emmendingen Sanitätsausbildungen an Kreis Emmendingen (mkt). 29 Sanitäterinnen und Sanitäter konnten dieser Tage die Abschlussprüfungen ihrer 52stündigen Ausbildung ablegen. Sie verstärken ab sofort die  ehrenamtlichen Sanitätsdienste der DRK-Ortsvereine im Landkreis Emmendingen. Aufgeteilt waren sie in zwei Kurse, die sowohl per online-Unterricht, als auch in Präsenzveranstaltungen auf ihre Prüfungen vorbereitet wurden. Großer Wert wurde dabei auf praktische Übungen, die Wiederbelebung und der Umgang mit dem vollautomatischen Defibrillator (AED) gelegt. Die Sanitätsdienste sind das Rückgrat des Katastrophenschutzes. Sie sichern zum Einen die medizinische Grundversorgung zum Beispiel bei Großveranstaltungen ab, kommen zum Anderen aber auch bei großen Schadensereignissen zum Einsatz. Unverzichtbar sind die ehrenamtlichen Sanitätshelfer in der Bekämpfung der Corona-Pandemie, in der sie seit über zwei Jahren im Dauereinsatz sind. Im zu Ende gehenden Jahr wurden vom DRK-Kreisverband Emmendingen insgesamt vier Ausbildungskurse durchgeführt. Daran nahmen insgesamt 48 überwiegend junge DRK-Aktive teil. Sechs weitere DRK-Aktive aus dem Landkreis Emmendingen nahmen an einer Sanitätsausbildung des benachbarten DRK-Kreisverbandes Freiburg teil.

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news-57 Mon, 29 Nov 2021 21:07:15 +0100 DRK Elterncampus /aktuell/presse-service/meldung/drk-elterncampus.html Das Generalsekretariat hat ein digitales Kursangebot für Eltern mit Neugeborenen und Kleinkindern entwickelt, den DRK Elterncampus. Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz beteiligt sich am Elterncampus gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Freiburg, der von Dezember an Kurse auf der digitalen Plattform  https://www.drk-elterncampus.de/ anbieten wird. 

Der Link zum DRK Campus:   DRK Elterncampus: Virtuelle Kurse für Familien - DRK e.V.

 

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news-56 Fri, 26 Nov 2021 10:00:21 +0100 Region der Lebensretter /aktuell/presse-service/meldung/region-der-lebensretter.html Nachdem Anfang diesen Jahres die Idee der Region der Lebensretter im Ortschaftsrat Oberprechtal vorgestellt wurde, gibt es nun in 4 Elzacher Ortsteilen öffentlich zugängliche Defis.

Die Helfer*innen in der Region der Lebensretter können, wenn sie zu einem Herzkreislaufstillstand alarmiert werden, schnell auf diese Geräte zugreifen und damit wertvolle Erste Hilfe leisten.

Die Badische Zeitung berichtete darüber: http://www.badische-zeitung.de/artikel/51-290817437

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news-53 Thu, 21 Oct 2021 11:06:54 +0200 DRK Spende Sparkasse und Volksbank für Region der Lebensretter /aktuell/presse-service/meldung/drk-spende-sparkasse-und-volksbank-fuer-region-der-lebensretter.html Kreis Emmendingen (mkt). Mit einer Spende in Höhe von insgesamt 6.000 Euro unterstützen die Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau und die Volksbank Breisgau Nord den im Juli dieses Jahres beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Emmendingen ins Leben gerufene Arbeitskreis „Region der Lebensretter“. 5.000 Euro übergaben im Namen der Sparkasse Regionaldirektor und stellv. Vorstandsmitglied Matthias Hirschbolz, Vorstandsvorsitzender Marcel Timm und Referatsleiter Gesellschaftliches Engagement Marc Winsheimer. Eine Überweisung mit weiteren 1.000 Euro übersandte die Volksbank Breisgau-Nord. In Deutschland leiten nur in etwa 30 Prozent der Fälle, bei denen ein Herzkreislaufstillstand vermutet werden muss, Laienhelfer Wiederbelebungsmaßnahmen ein. In anderen europäischen Ländern liegt diese Rate bei bis zu 70 Prozent. Diese Rate will auch die Aktion „Region der Lebensretter“ erreichen. Gegründet wurde sie 2017 von Notfallmedizinern und EDV-Spezialisten in Freiburg. Seit dem 1. Juli dieses Jahrs besteht auch ein Arbeitskreis „Region der Lebensretter“ im Landkreis Emmendingen unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes. Ihre Idee: Häufig befinden sich medizinisch gut ausgebildete Menschen in unmittelbarer Nähe einer Notfallsituation, bekommen davon aber nichts mit. Dreh- und Angelpunkt jedes Notfallgeschehens ist die Integrierte Leitstelle, bei der in der Regel alle Notrufe eingehen. Die alarmiert nun, parallel zur Disposition des regulären Rettungsdienstes, per „App“ vorab registrierte Helfer mit medizinischer Ausbildung darüber, dass in ihrer Nachbarschaft eine lebensbedrohliche Situation vorliegt. Zwei Helfer werden durch ein GPS-System direkt zum Notfallort gelotst, ein dritter bekommt den Weg zum nächsten öffentlich zugänglichen Defibrillator gezeigt.

Finanziert wird der Arbeitskreis ausschließlich über Spenden. Die Spende der beiden Geldinstitute wird zur Beschaffung von Schutzausrüstung und Einsatzmitteln wie zum Beispiel Beatmungsbeutel verwendet. Bis jetzt haben sich im Landkreis Emmendingen rund 180 Helferinnen und Helfer registrieren lassen. Seit dem 1. Juli dieses Jahres gab es 19 Alarmierungen. 

 

Infobox: „Region der Lebensretter“ im Landkreis Emmendingen: Ansprechpartnerin: Christine Laufer, DRK-Kreisverband Emmendingen, Telefon: 07641/460166; Alle Infos gibt es auch im Internet unter www.drk-emmendingen.de

 

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news-52 Tue, 19 Oct 2021 14:16:47 +0200 Schulbegleitung /aktuell/presse-service/meldung/schulbegleitung.html Fortbildung für Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter

In Folge der Umsetzung der UN Behindertenrechts Konvention und ihrer Auswirkungen auf den schulischen Bereich, werden verstärkt Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter eingesetzt. Sie begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen im Schulalltag Praxiserfahrungen zeigen, dass die bisherigen Schulstrukturen nicht ausreichen, um inklusiven Unterricht ohne zusätzliche personelle Unterstützung von außen umzusetzen. Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter bewegen sich auf einem schwierigen Terrain. Die Tätigkeit ist einerseits sehr anspruchsvoll und bedarf weitergehender Qualifizierung, andererseits sind die Arbeitsstrukturen häufig unzureichend

Mit Förderung der Baden Württemberg Stiftung hat die Ulmer Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie ein Curriculum zur Fortbildung von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern entwickelt, erprobt und evaluiert. An drei Kurstagen werden neben theoretischen und fachlichen Inputs anhand des multimedialen und interaktiven Kursmaterials auch praxisrelevante Aspekte diskutiert und erprobt Inhalte des Curriculums berücksichtigen die vielen Themen, denen Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter in ihrem Alltag begegnen. Zu diesen Themen zählen u a rechtliche Grundlagen, pädagogische Interventionen, verschiedene Beeinträchtigungsformen und Störungsbilder sowie entwicklungspsychologische Aspekte. Der Fokus der Fortbildung liegt dabei auf den begleiteten Kindern und Jugendlichen als Adressaten der Hilfe.

Für die Durchführung der Fortbildungen stehen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Baden Württemberg zur Verfügung, die speziell für die Durchführung der Fortbildung geschult wurden. Mit der Fortbildung soll der Austausch von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern untereinander gefördert werden, damit sie sich über Erfahrungen und Vorgehensweisen austauschen und Netzwerke bilden können. Durch die Fortbildung sollen sie gestärkt werden für ihren herausfordernden Alltag.

Veranstaltungsort in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes Freiburger Str. 12
am 12.,13.,und 20 Nov. 2021

Mehr über den INFO Flyer

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news-51 Thu, 30 Sep 2021 09:13:41 +0200 Nora Notruf-App, die offizielle Notruf-App der Bundesländer /aktuell/presse-service/meldung/nora-notruf-app.html Pressemittteilung des Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration:

Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste: Von nun an sind alle auch per App in Notsituationen erreichbar - „nora“ macht es möglich. Die App ergänzt die bestehenden Notrufsysteme um eine zusätzliche mobile Komponente. Sie bietet vor allem Menschen mit gewissen Einschränkungen ein großes Stück mehr Sicherheit.

Ein barrierefreier Notruf ist enorm wichtig für die Teilhabe und das Sicherheitsempfinden jeder und jedes Einzelnen. Die nora Notruf-App richtet sich in erster Linie an Menschen, die etwa wegen einer Sprach- oder Hörbehinderung nicht oder nicht gut telefonieren und deshalb den Sprachnotruf über die 110 und 112 nicht nutzen können. Die App soll aber auch allen anderen Menschen in Deutschland helfen, zum Beispiel um in bedrohlichen Situationen geräuschlos einen Notruf abzusetzen.

Bisher standen Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen ein Notruf-Fax und ein Gebärdendolmetscherdienst (TESS-Relay) zur Verfügung. Der Dolmetscherdienst stellt die Kommunikation zwischen den Notrufenden und der jeweiligen Einsatzleitstelle her und übersetzt. Das Notruf-Fax muss von einem Standort mit Faxgerät versendet werden und lässt Rückfragen der Einsatzleitstelle nur unter großem Aufwand zu. Ein mobiler Notruf ist über dieses System in der Regel nicht möglich.

Ohne Sprechen zielführend helfen
Die nora Notruf-App ist so aufgebaut, dass in Notsituationen ganz ohne zu sprechen und auch mit geringen Sprachkenntnissen ein Notruf abgesetzt werden kann. In diesem Notruf per App sind dann die wichtigsten Informationen enthalten wie unter anderem persönliche Daten, der Notfall-Ort und die Art des Notfalls. Die persönlichen Daten bleiben auf dem Smartphone gespeichert und werden nur bei einem Notruf an die Einsatzleitstellen übermittelt. Es können Angaben wie Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und Behinderungen auf freiwilliger Basis hinterlegt werden.

Ein passgenauer Notruf mit wenigen Klicks
Informationen zur konkreten Notsituation werden über maximal fünf aufeinanderfolgende Fragen abgefragt. Dabei helfen Symbole, Texte in leichter Sprache und eine intuitive Nutzerführung. In bedrohlichen Situationen, in denen der Notruf möglichst unbemerkt bleiben soll, ist auch ein „stiller Notruf“ möglich. Der Notfall-Ort wird über das Mobilfunkgerät ermittelt und zusammen mit den anderen Angaben an die zuständige Einsatzleitstelle übermittelt. Der App-Notruf für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste kann im ganzen Bundesgebiet genutzt werden. Neben Deutsch ist die App auch in englischer Sprache verfügbar.

Flyer der Notruf-App nora

 

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