DRK Presseinformationen https://www.drk-emmendingen.de de DRK Mon, 10 May 2021 18:57:44 +0200 Mon, 10 May 2021 18:57:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-44 Thu, 06 May 2021 21:18:33 +0200 Hausnotrufteam des DRK-Kreisverbandes Emmendingen neu aufgestellt https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/hausnotrufteam-des-drk-kreisverbandes-emmendingen-neu-aufgestellt.html „Wir haben in den letzten Monaten einen erhöhten Beratungsbedarf festgestellt“  

Kreis Emmendingen (mkt). Die Hausnotrufabteilung des DRK-Kreisverbandes Emmendingen hat sich personell erneuert. Seit Anfang April besteht das dreiköpfige Team aus Ruth Würstlin, Peggy Böhm und Pascal Heß. Darüber informierte der DRK-Kreisverband Emmendingen in einer Pressemitteilung.

Die gelernte Schneiderin Ruth Würstlin kam über die ehrenamtliche Schiene des Roten Kreuzes zum DRK-Kreisverband Emmendingen. Da ein umfassendes medizinisches Wissen für die Beratung der Hausnotrufkunden und ihrer Angehörigen unabdingbar ist, qualifizierte sie sich nach der Sanitätsausbildung über mehrere interne Ausbildungskurse nicht nur medizinisch weiter, sondern erlangte, wie auch ihre beiden Kollegen, die nötigen technischen Kenntnisse über das komplexe Hausnotrufsystem und die damit zusammenhängenden administrativen Anforderungen. Peggy Böhm bringt die Qualifikation einer Diplom-Pflegemanagerin mit, Pascal Heß ist ausgebildeter Rettungssanitäter.

Das Hausnotruf-Angebot des DRK-Kreisverbandes Emmendingen konzentriert sich auf den Landkreis Emmendingen. Zwischen Oberprechtal und Denzlingen, Rheinhausen und Jechtingen sind mittlerweile rund 1.150 DRK-Hausnotrufgeräte installiert. Stolz ist man darauf, dass auch während der Corona-bedingten Einschränkungen der Service des Hausnotruf-Teams nicht nur vollumfänglich aufrecht erhalten blieb, sondern sogar noch ausgeweitert werden konnte. So wurden zum Beispiel die Telefon- und online-Beratungen intensiviert. Eine neue Gerätegeneration besticht durch eine wesentlich vereinfachtere Handhabung, sodass die Installation vor Ort mittlerweile – unter telefonischer Anleitung eines Hausnotruf-Mitarbeiters – auch durch Angehörige vorgenommen werden kann. Nach wie vor werden aber auf Wunsch und nach vorheriger Terminabsprache auch Hausbesuche geleistet. Obwohl die drei Mitarbeiter/innen des Hausnotrufteams geimpft sind, ist dabei eine persönliche Schutzausrüstung obligat.

 „Wir haben in den letzten Monaten einen erhöhten Beratungsbedarf festgestellt“, so Pascal Heß. Viele ältere Menschen hätten zum Beispiel die Ausgangssperren als bedrohlich empfunden. Ein Hausnotrufgerät biete ihnen die Sicherheit, dass sie im Notfall auf schnelle, qualifizierte Hilfe zählen können, auch wenn ihre Angehörigen nicht verfügbar sind. Der Hausnotservice des DRK-Kreisverbandes  Emmendingen bietet verschiedene Leistungspakete an: Der Basisanschluss kostet 23 Euro im Monat. Bei einer Einstufung ab Pflegegrad eins übernimmt die Pflegekasse diese Gebühr. Das Komfortpaket mit Schlüsselhinterlegung auf der für den Wohnort zuständigen Rettungswache beläuft sich auf 47 Euro. Davon übernimmt die Pflegekasse bei Einstufung ab Pflegegrad eins 23 Euro. Nähere Infos über den Hausnotrufservice kann man telefonisch beim DRK-Kreisverband Emmendingen unter der Nummer 07641/460130 oder auf der homepage unter der Adresse www.drk-emmendingen.de, Rubrik Hausnotruf erfahren.

 

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news-43 Tue, 04 May 2021 14:42:44 +0200 EUTB Europ Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/eutb-europ-protesttag-zur-gleichstellung-von-menschen-mit-behinderung.html EUTB® (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) 2021 im Landkreis Emmendingen „Und nun noch Corona ….“ eine Ratsuchende sitzt völlig erschöpft und verzweifelt vor der Teilhabeberaterin: die finanzielle Lage drückt, eine barrierefreie Wohnung findet sich einfach nicht, der Stress durch das home-schooling der Kinder steigt zuhause und die Erreichbarkeit und die Abläufe haben sich in Bezug auf Beantragung von Hilfen an vielen Stellen geändert. Für sie der absolute worst case. Nein, sie brauche keine Psychotherapeutin, sie brauche einfach Unterstützung in Bezug auf das Management ihrer Behinderung und perspektivisch eine der Behinderung angemessene passende Arbeitsstelle. So oder so ähnlich klingt der Alltag der Teilhabeberater*innen der EUTB® –Beratungsstellen im Landkreis Emmendingen.

Anlässlich des Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2021 am 5. Mai 2021 möchten wir auch in unserem Landkreis Emmendingen für die Situation von Menschen mit Behinderung sensibilisieren und aufmerksam machen. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Mit großem Engagement setzen sich die Teilhabeberater*innen daher für die Ratsuchenden im Landkreis ein.

Seit Mai 2018 besteht das - durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte um im Bundesteilhabegesetz geregelte Beratungsangebot EUTB® im Landkreis Emmendingen. Träger sind die Lebenshilfe Kreisvereinigung Emmendingen e.V., das Diakonische Werk Emmendingen und das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Emmendingen e.V.

Die fünf Berater*innen blicken nach drei Jahren Arbeit auf eine bunte Vielfalt an unterschiedlichen Themen und Anliegen zu Reha- und Teilhabeleistungen. Im Jahr 2020 wurden Menschen mit einer (drohenden) seelischen, körperlichen, geistigen Beeinträchtigung und deren Angehörige in über 300 Fällen und mit über 1200 Beratungsgesprächen und –kontakten begleitet. „Auch Mitarbeitende von Institutionen und Organisationen hatten sich während des letzten Jahres vereinzelt in Bezug auf Fragestellungen zu Reha- und Teilhabeleistungen für Anliegen von Menschen mit Behinderung an uns gewandt“, sagt Philipp Hensel von der EUTB®-Beratungsstelle des Diakonischen Werks.

„Die Themen und Fragestellungen der Ratsuchenden sind sehr individuell und differenziert.“ gibt Sophia Heiss von der EUTB®-Beratungsstelle der Lebenshilfe Emmendingen an.

Besonders häufig wurden die Emmendinger EUTB®-Berater*innen während des vergangenen Jahres zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe in Bezug auf die Lebensbereiche Wohnen, Arbeit und Schule aufgesucht. Inhalt war oft, die individuellen Möglichkeiten behinderungsbedingte Bedarfe zu kennen, zu beschreiben und zu beantragen und auch für sich durchsetzen zu können. Ergänzend kamen u.a. Fragen zu Hilfsmitteln und Assistenzleistungen hinzu.

Nach der Idee „Betroffene beraten Betroffene“ zeigt die Beratungsarbeit der EUTB® ihr besonderes Profil, in dem auch Menschen mit einer eigenen Behinderung beraten. So können Hemmschwellen

beim Aufsuchen einer Beratungsstelle abgebaut werden und persönliche Praxiserfahrungen ergänzt werden. „Wir bekommen sehr positive und oft dankbare Rückmeldungen.“ meinen die Berater*innen. „Betroffene bekommen oft die Rückmeldung, dass Fachleute nicht zuständig seien und wissen dann nicht, wohin sie sich wenden sollen. Hier setzt unsere Beratung häufig an, weil wir dann bei den Zieladressen der zuständigen Fachleute und Vorgehensweisen unterstützen können.“

So seien auch Ratsuchende – wie im eingangs geschilderten Fall – dankbar, wenn gemeinsam mit dem/der Teilhabeberater*in eine Übersicht der anstehenden Schritte gemacht und z.B. eine dem Alltag angemessene Behinderungsbeschreibung erarbeitet werden kann. Eine Diagnose reiche meist nicht aus, um den genauen Teilhabebedarf gut beschreiben zu können. Außerdem erklären sich viele Formen von Behinderungen für Außenstehende nicht von selbst. Der Mensch mit Behinderung kann hier häufig hilfreiche Formulierungen/Erklärungen finden, um Verständnis zu fördern. Manches ließe sich aber auch nur schlecht erklären und würde häufig zu Missverständnissen in der sozialen Umgebung führen. Darüber hinaus werden gemeinsam Schwerpunkte zum Beratungsbedarf gelegt sowie – bei Bedarf - begleitende Telefonate geführt. Auch kann die EUTB®-Berater*in zu einem Runden Tisch als Vertrauensperson und Unterstützer*in begleiten, wenn das von der ratsuchenden Person mit (drohender) Behinderung und/oder deren Angehörige gewünscht ist. Die Beratung erfolgt parteiisch auf der Seite der Ratsuchenden im Kontext des Leistungsdreiecks Kostenträger, Leistungserbringer und betroffener Mensch mit Behinderung. Über allen Beteiligten stehen Inhalte des Sozialgesetzbuches als Richtschnur und ggf. Argumentationshilfen – meist mit Schwerpunkt im Bereich SGB IX.

Die Erreichbarkeit während der Corona-Pandemie bleibt in allen Beratungsstellen verlässlich gegeben. Die Form des Beratungsgesprächs kann variieren. Persönliche Beratungsgespräche werden unter Einhaltung der Hygieneregelungen angeboten und erfolgen nach Terminvereinbarung zeitnah. Neben den Beratungsstellen in Emmendingen werden im Landkreis auch Außenstellen geführt: im Torhaus in Herbolzheim (Diakonisches Werk), im Generationenbüro in Waldkirch (Lebenshilfe), im Bürgerhaus in Endingen (DRK) sowie in den Räumlichkeiten der Werkstatt der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal e.V. in Elzach (DRK).

Gerne möchten die EUTB®-Beratungsstellen in Emmendingen und in den Außenstellen im Landkreis auch weiterhin eine barrierefreie einfach und leicht zugängliche Anlaufstelle sein, die Unterstützung bei der Komplexität der Teilhabemöglichkeiten und –leistungen bietet. Denn gute Beratung und Information kann dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung besser selbstbestimmt Entscheidungen treffen und ihre Handlungsoptionen abwägen und ggf. gezielt erweitern können.

Nähere Angaben finden Sie auf den jeweiligen Homepages: www.diakonie-emmendingen.de, www.lebenshilfe-emmendingen.de, www.drk-emmendingen.de.

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news-42 Tue, 13 Apr 2021 11:06:36 +0200 Ostern im Service Wohnen Waldkirch https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/ostern-im-service-wohnen-waldkirch.html Coronabedingt können wir Feste und Veranstaltungen nicht und nur unter Sicherheitsauflagen anbieten.

Zu Ostern brachte der Kollnauer DRK-Ortsverein ein Osterkörbchen für jede/n Bewohner/in. Der Stadtseniorenrat kam mit Drehorgel und einem von Kindern gemalten Ostergruß in unser Haus und Herr Pfarrer Lepper brachte gleich den ganzen Posaunenchor der ev. Kirche mit. Den österlichen Klängen lauschten die Senior/innen von ihren Balkonen aus oder auch mit viel Sicherheitsabstand vor dem Haus stehend.

...Ja, der Osterhase hat die Senior/innen im Papiergäßle trotz Corona nicht vergessen.

Auch unterstützen wir unsere Senior/innen mit Beratung, Information und Hilfe beim Gesundheitsschutz

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news-41 Wed, 07 Apr 2021 22:59:53 +0200 Märchen in der Tagespflege Hilda https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/maerchen-in-der-tagespflege-hilda.html 2020/21 sind geprägt von COVID 19 und der verstärkten Sicherheit für Menschen in Pflegeeinrichtungen, was zu Einsamkeit und Depressionen führen kann. Viele Strukturen, die unsere  Tagespflege bisher ermöglichte, wie die Einbindung von Angehörigen und Ehrenamtlichen fallen weg. Auch Aktivierungen wie Singen oder Ausflüge sind momentan nicht möglich.

Hier schafft „Es war einmal… MÄRCHEN UND DEMENZ MULTIMEDIA“ Erleichterung! Die anerkannte Präventionsmaßnahme wurde von MÄRCHENLAND entwickelt und wird seit Beginn des Jahres 2021 erfolgreich in 50 stationären Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg umgesetzt. Die Tagespflege Hilda nimmt an der Maßnahme teil, denn Märchen aktivieren das Langzeitgedächtnis der Senior*innen, was ihr Wohlbefinden steigert. Märchen sind schon aus der Kindheit bekannt und bieten eine schöne Grundlage zum Zuhören, Entspannen und zum Gespräch.  Dadurch erfährt auch das Pflege- und Betreuungspersonal entlastende Momente. Dank des regelmäßigen Eintauchens in die Märchenwelt verbessert sich die Lebensqualität aller.

Die AOK Baden-Württemberg finanziert die Präventionsmaßnahme „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ MULTIMEDIA“ vollumfänglich.

Das Präventionsprogramm „Es war einmal… MÄRCHEN UND DEMENZ MULTIMEDIA“ bietet ein umfassendes Angebot für die Gäste mit VIRTUELLEN MÄRCHENSTUNDEN sowie MÄRCHENLAND-BOXEN, die ein Märchenbuch, ein Memory, Ausmalblätter sowie Audio-CD und DVD enthalten. Das Betreuungs- und Pflegepersonal wird mit einer Online-Schulungen zum/r zertifizierten Märchenvorleser*in weitergebildet. Abgerundet wird die Maßnahme durch das Internet-Portal www.maerchenunddemenz.de

Die positive Wirkung wurde von MÄRCHENLAND wissenschaftlich im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erforscht und belegt.

Die Mitarbeiterinnen der Tagespflege freuen sich über das neue Betreuungsangebot und werden bald noch mehr darüber berichten.

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news-40 Fri, 19 Mar 2021 14:46:56 +0100 FaQs Schnelltestzentrum: https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/faqs-schnelltestzentrum.html Wie kann ich einen Test buchen? eveeno.com/de/event-cal/11581

 

Unterschied zwischen PCR und Schnelltest:

PCR Test: Dieses Testverfahren weist das Erbgut des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) nach. Der PCR-Labortest gilt als das sicherste Verfahren, eine Infektion festzustellen. Allerdings braucht das Zeit und die Ergebnisse liegen meist frühestens nach 24 Stunden, manchmal erst nach mehreren Tagen nach Abstrichentnahme vor. Ein PCR Test wird nur nach Anordnung durchgeführt, z.B. in Malterdingen im Testzentrum.

Ein Schnelltest ist nicht genauso aussagekräftig – bei einem positiven Schnelltest ordnet das Gesundheitsamt danach einen PCR Test an. Nach einem Schnelltest liegt das Ergebnis meist innerhalb von 15 min vor. Ein Schnelltest kann leider sowohl falsch positiv als auch falsch negativ sein.

Das Ergebnis eines Schnelltests ist nur 24 h valide, d.h. wenn z.B. ein Schnelltest an einem Donnerstag vorgelegt werden muss in einem Heim, muss der Test an einem Mittwoch durchgeführt werden oder noch besser erst am Donnerstag selbst. Nur diese Form von Tests führen wir in den Schnelltestzentren durch.

 

Wann ist der Zutritt verboten:

Personen mit typischen Corona Symptomen (z. B. Husten, Fieber)  dürfen die Teststelle nicht betreten

Kinder unter 14 Jahren müssen in Begleitung der Eltern erscheinen.

Dürfen Schüler*innen zum Test erscheinen:

Ja, wir testen auch Schüler*innen

Ich kann den Termin nicht wahr nehmen:

Eine Stornierung ist aktuell nicht möglich, machen Sie einen neuen Termin für sich bei Bedarf aus und schicken uns nach Möglichkeit eine kurze mail an: abswa(at)drk-emmendingen.de (Waldkirch) oder absma(at)drk-emmendingen.de (Malterdingen)

Ich habe das Ergebnis nicht bekommen.

Bitte schauen Sie im Spam Filter nach, wenn Sie auch nach mehreren Stunden keine mail haben melden Sie sich bitte unter: abswa(at)drk-emmendingen.de (Waldkirch) oder absma(at)drk-emmendingen.de (Malterdingen)

Kann ich auf das Ergebnis warten?

Ja, Sie können bei Bedarf warten. Bekommen es aber normalerweise innerhalb von 30 min per mail zugeschickt.

Ich habe keinen Drucker und kann den Termin nicht aus drucken?

Sie sind bei uns im System hinterlegt, im Notfall erledigen wir den Ausdruck, da wir ihn für den Ablauf benötigen

Warum soll ich überhaupt den Termin ausgedruckt mit bringen?

Wir benötigen den Ausdruck für unsere internen Abläufe, damit der Test 100% richtig zugeordnet wird. Den Ausdruck vernichten wir später.

Ich bin in Quarantäne und möchte diese verkürzen?

Personen in Quarantäne dürfen nicht zu uns kommen, bitte fragen Sie Ihren Arzt oder das Gesundheitsamt.

 

Kann ich mein kleines Kind mitbringen?

Bitte bringen Sie, wenn möglich, nur die Personen mit, die auch getestet werden sollen.

Kann ich ohne Termin spontan kommen?

Ein spontaner Termin ist in der Regel möglich.

Ich habe keinen Zugang zum Internet, was soll ich tun?

Sie können ausnahmsweise vorbei kommen und bei uns auf Ihr Ergebnis warten.

Ich möchte für Ende März einen Termin buchen, wann ist das möglich?

Bitte schauen Sie regelmäßig auf die Seite, Sie können dann gerne kurz vor dem Termin schauen und buchen.

Gibt es Parkplätze?

In Waldkirch gibt es hinter dem Gebäude viele Parkmöglichkeiten, in Malterdingen ist der gesamte Ablauf im Auto vorgesehen

Kann ich nach Malterdingen auch ohne Auto kommen?

Ja, das ist auch möglich

 

 

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news-39 Fri, 19 Mar 2021 14:41:19 +0100 Impfung in der DRK Seniorenanlage Waldkirch https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/impfung-in-der-drk-seniorenanlage-waldkirch.html In der Seniorenwohnanlage des Deutschen Roten Kreuzes,  Papiergäßle 3 in Waldkirch, konnte relativ kurzfristig und ganz unkompliziert am Vormittag des 16.3.2021 allen Bewohner/innen des Betreuten Wohnens über 70 Jahre ein Impfangebot gemacht werden.

Es wurde ausschließlich der m-RNA-Impfstoff von Biontec/Pfizer verimpft.

Über 30 Bewohner und Bewohnerinnen nahmen an der erfolgreichen Aktion des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Emmendingen, teil.

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news-38 Wed, 17 Feb 2021 20:12:30 +0100 DRK-Einsatz an allen Corona-Fronten https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-einsatz-an-allen-corona-fronten.html DRK-Einsatz an allen Corona-Fronten Das Corona-Jahr aus Sicht des Roten Kreuzes im Landkreis Emmendingen Ein Jahr Dauereinsatz – und kein Ende in Sicht

Kreis Emmendingen (mkt). Das Corona-Jahr 2020 wird sich nachhaltig in das Bewusstsein der Menschen einprägen – auch in das der Aktiven des Roten Kreuzes im Landkreis Emmendingen. „Ohne uns allzu sehr in den Mittelpunkt stellen zu wollen – ich denke, ohne das großartige Engagement zahlreicher Mitglieder und Mitarbeiter des Roten Kreuzes wäre es weit schwieriger gewesen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Landkreis Emmendingen zu bewältigen“, stellt Alexander Breisacher, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Emmendingen fest.

Ein Jahr Corona-Krise – das hat auch auf das DRK im Landkreis Emmendingen nachhaltige Auswirkungen. Sämtliche Vereinsaktivitäten der Ortsvereine mussten eingestellt, das kameradschaftliche Miteinander auf ein Minimum reduziert werden. Aus- und Fortbildungen wurden gestrichen oder finden seit Monaten überwiegend online statt. Blutspendeaktionen sind zwar nach dem Verbot im ersten Lockdown wieder möglich. Der organisatorische und personelle Aufwand dafür ist jedoch enorm. Doch was tun in einer solchen Extremsituation? Den Kopf in den Sand stecken? Nein, das Gegenteil ist der Fall! Gerade in die Aufrechterhaltung der Gesundheits- und Versorgungsstrukturen im Landkreis Emmendingen ist das Rote Kreuz mit all seinen Einrichtungen von Anfang an intensiv eingebunden. Das, was das DRK und seine Aktiven schon immer ausgezeichnet hat, ist mehr gefragt denn je: Organisationstalent, Improvisationskunst, ein gutes Netzwerk und flexible Strukturen, die sich auf die manchmal sich täglich ändernden Herausforderungen „von jetzt auf gleich“ einstellen können.

Die ersten Anzeichen der Corona-Krise Anfang letzten Jahres zeigten sich in ersten Quarantäne-Anordnungen für Menschen, die eventuell mit dem bis dahin unbekannten Virus infiziert sein könnten. Doch wie sollten diese von der Außenwelt isolierten Menschen versorgt werden? Oder ältere Mitbürger, die sich aus Angst vor einer Ansteckung oder aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr vor ihre Wohnungstür trauten? Hier sprang das DRK in die Bresche. Seit März letzten Jahres organisierten 20 DRK-Ortsvereine, oft in Zusammenarbeit mit Gemeindeverwaltungen und lokalen Einrichtungen, Einkaufsdienste für den täglichen Bedarf. Doch was anfangs als ad-hoc Aktion für wenige Wochen gedacht war, sollte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem monatelangen Großeinsatz an den verschiedensten „Corona-Fronten“ mausern. Bald schon begann der DRK-Kreisverband Emmendingen im Internet nach Menschen zu suchen, die sich ehrenamtlich einbringen wollten – als Handwerker, Fahrer, Dolmetscher, in der Pflege usw. Rund 500 Freiwillige meldeten sich. Der Aufruf stieß auf so große Resonanz, dass man gar nicht alle Interessierten einsetzen konnte.

Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung

Eine der vordringlichsten Aufgaben in der Anfangszeit der Pandemie war die Mitwirkung bei der zentralen Beschaffung und Verteilung von Schutzmaterialien und Desinfektionsmittel für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Auch hier waren Kreativität und Engagement gefragt. So übernahm der Desinfektionsbeauftragte des DRK-Rettungsdienstes sogar zeitweise die zentrale Herstellung von Desinfektionsmitteln für alle Gesundheitseinrichtungen des Landkreises. Die Grundstoffe dafür beschaffte man sich auf recht unkonventionelle Weise: Persönliche Beziehungen zu Destillerien, Weinbaubetrieben und  Schnapsbrennereien wurden ebenso aktiviert, wie zu Betrieben der chemischen Industrie und anderen Unternehmen, die aus ihren Herstellungsprozessen geeignete Substanzen zur Verfügung stellten. Schutzkleidung zu organisieren war jedoch ein Kapitel für sich. Aber auch das gelang – mit viel Improvisationskunst. Einmal mehr  zeigte sich, dass in Krisenzeiten enge Netzwerke und teilweise persönliche Beziehungen unersetzlich sind. Nach und nach baute die Kassenärztliche Vereinigung eine Corona-Infrastruktur auf – auch dies mit tatkräftiger Hilfe des DRK. Testzentren wurden eingerichtet, eine erste Corona-Ambulanz und vieles mehr. Das DRK übernahm, teilweise in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk, den Aufbau der Ambulanzen. Es stellte Feldbetten und Equipment zur Verfügung, sorgte für die Patientenlenkung, stellte Fahrzeuge und Personal für die ambulanten Abstrichteams, die in den Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen testeten, und vieles mehr.

Trügerische Ruhe im Sommer

Trügerische Ruhe herrschte in den Sommermonaten. Der Rückgang der Infektionszahlen bewirkte auch im Landkreis Emmendingen das Zurückfahren der aufgebauten Strukturen. Mit einem positiven Nebeneffekt: Man kam zum Durchschnaufen – auch beim DRK! Doch mit dem rasanten Anstieg der Zahl positiv auf Corona getesteter Personen im Herbst rief das Land Baden-Württemberg wieder die „Pandemiestufe 3“ aus. Auch im Landkreis Emmendingen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz der Infizierten zeitweise auf über 100. Nun hieß es wieder: Anpacken, organisieren, improvisieren! Allerdings hatte man aus den Materialengpässen vom Frühjahr gelernt: Desinfektionsmittel, Schutzkleidung, medizinisches Material, Schutzmasken – man hatte Vorräte angelegt, die Lieferketten griffen. Dazu trägt auch die Einsatzeinheit Logistik mit DRK-eigenen LKWs bei. So wird sichergestellt, dass bei einem dringenden Bedarf - zum Beispiel Schnelltests der Notreserve des Sozialministeriums – medizinisches Material in Senioreneinrichtungen und Kliniken gebracht werden können.

 Einen erhöhten Personalbedarf meldete das Gesundheitsamt zur Rückverfolgung von Corona-Infektionen. Auch hier startete das DRK einen Aufruf zur Mithilfe unter seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, wiederum mit großem Erfolg. Nach ersten Schulungen erfolgten die Einsätze in mehreren Schichten nach einem vom Gesundheitsamt erarbeiteten Dienstplan, konnte jedoch nach einigen Wochen wieder zurück gefahren werden.

Corona-Testzentren und Kreisimpfzentrum

Seit dem 8. September ist das zentrale Corona-Testzentrum im Gewerbegebiet Malterdingen in Betrieb, das seinen Vorgänger, ein ad hoc eingerichtetes,  improvisiertes Testzentrum in Mundingen, ablöste. Dem Aufruf zur Mitarbeit folgten 150 Helferinnen und  Helfer aus fast allen Ortsvereinen des Landkreises, dem Rettungsdienst, der Verwaltung des DRK-Kreisverbandes und den Pflegediensten. Sie lesen Krankenkassenkarten ein, kennen die Abrechnungscodes mittlerweile auswendig, organisieren die Zu- und Abfahrt der zu Testenden und unterstützen die Ärzte bei ihren Abstrichen. Mindestens sechs Helfer sind täglich im Einsatz, in Spitzenzeiten bis zu neun, die bis zu 320 Abstriche pro Tag bewältigten. Bis zum Jahresende 2020 wurden allein hier über 4.000 Einsatzstunden geleistet. Da die Testzahlen aktuell rückläufig sind, hat die Station derzeit nur noch an fünf Tagen in der Woche geöffnet, kann aber bei Bedarf sofort wieder hoch gefahren werden.

Als im Dezember letzten Jahres bekannt wurde, dass erste Impfstoffe zur Corona-Bekämpfung zur Verfügung stehen, wurden nach den Vorgaben der Bundes- und Landesregierungen in ganz Deutschland Impfzentren eingerichtet. Bereits wenige Tage nach dem Aufruf, ein zentrales Kreisimpfzentrum im Landkreis Emmendingen aufzubauen, fiel die Wahl des Landratsamtes auf einen ehemaligen ALDI-Markt im Gewerbegebiet in Kenzingen. Die für ein Impfzentrum notwendige Infrastruktur an Räumlichkeiten, Hygieneeinrichtungen und nicht zuletzt Zu- und Abfahrmöglichkeiten mitsamt ausreichend Parkplatzkapazitäten waren hier vorhanden. Mit großem Engagement wurden die baulichen Voraussetzungen geschaffen. Auch hierbei sind  viele Mitglieder des DRK aktiv. Aber auch für den Betrieb der Einrichtung zeichnet das DRK gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung verantwortlich. Die organisatorische Leitung übernahm Kreisbereitschaftsleiter Andrej Hog. Der bei der Volkshochschule Emmendingen tätige Lehrer ist für die Dauer des Einsatzes an das Landratsamt abgeordnet worden. Dies ermöglicht eine hohe Synergie zwischen dem Landratsamt und dem DRK, die im Alltagsbetrieb deutlich zum Tragen kommt. So hat das DRK auch die Rekrutierung des nicht-ärztlichen medizinischen Personals für die Einrichtung übernommen. Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche DRK-Aktive, aber auch ehemalige Mitarbeiter/innen mit medizinischer Ausbildung wie zum Beispiel  zur Krankenschwestern u.ä. sind in der Einrichtung aktiv. Abhängig von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs kann die Einrichtung  auf eine maximale Betriebszeit von sieben Tagen in der Woche mit 16 Stunden täglich hochgefahren werden.

Parallel dazu unterstützt das DRK mit Personal und Fahrzeugen die mobilen Impfteams, die nach einem vorher erarbeiteten Einsatzplan die Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises besuchen. Gerade in diesen Einrichtungen ist eine hohe Sensibilität gefragt. Die alltägliche Erfahrung zum Beispiel aus dem Rettungsdienst im Umgang mit älteren, vielleicht auch dementen Patienten erleichtert es, Zugang zu ihnen zu finden. Gerade das auch im Rettungsdienst erforderliche Fingerspitzengefühl, Menschen in für sie belastenden Situationen führen zu können, ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und ihnen mit Empathie begegnen zu können, ist hier von großem Nutzen. Nicht zuletzt trägt ein ungezwungenes, fröhliches Auftreten zur guten Stimmung in den Einrichtungen bei und erleichtert damit den Impfteams ihre Arbeit. 

Einen individuellen Fahrdienst zu den Impfzentren oder eine Unterstützung bei der Terminfindung bietet das DRK im Landkreis Emmendingen jedoch nicht an. Zum Einen „würde das unsere Kapazitäten sprengen“, so Kreisbereitschaftsleiter Andrej Hog. Zum anderen ließe ein Hilfsangebot durch DRK-Helfer die Erwartung entstehen, dass man dann schneller an Impftermine käme. „Da dies nicht der Fall ist wollen wir keine unerfüllbaren Erwartungen wecken“, so Hog. Zudem sei die Terminvergabe  durch das Landessozialministerium geändert worden, sodass man erwarten könne, dass die derzeitigen Engpässe auf absehbare Zeit abgebaut werden können. Letztendlich aber „hängt alles von der Lieferung der Impfstoffe ab. Und darauf haben wir halt keinen Einfluss“.

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