DRK Presseinformationen https://www.drk-emmendingen.de de DRK Fri, 22 Oct 2021 14:53:18 +0200 Fri, 22 Oct 2021 14:53:18 +0200 TYPO3 EXT:news news-53 Thu, 21 Oct 2021 11:06:54 +0200 DRK Spende Sparkasse und Volksbank für Region der Lebensretter https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-spende-sparkasse-und-volksbank-fuer-region-der-lebensretter.html Kreis Emmendingen (mkt). Mit einer Spende in Höhe von insgesamt 6.000 Euro unterstützen die Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau und die Volksbank Breisgau Nord den im Juli dieses Jahres beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Emmendingen ins Leben gerufene Arbeitskreis „Region der Lebensretter“. 5.000 Euro übergaben im Namen der Sparkasse Regionaldirektor und stellv. Vorstandsmitglied Matthias Hirschbolz, Vorstandsvorsitzender Marcel Timm und Referatsleiter Gesellschaftliches Engagement Marc Winsheimer. Eine Überweisung mit weiteren 1.000 Euro übersandte die Volksbank Breisgau-Nord. In Deutschland leiten nur in etwa 30 Prozent der Fälle, bei denen ein Herzkreislaufstillstand vermutet werden muss, Laienhelfer Wiederbelebungsmaßnahmen ein. In anderen europäischen Ländern liegt diese Rate bei bis zu 70 Prozent. Diese Rate will auch die Aktion „Region der Lebensretter“ erreichen. Gegründet wurde sie 2017 von Notfallmedizinern und EDV-Spezialisten in Freiburg. Seit dem 1. Juli dieses Jahrs besteht auch ein Arbeitskreis „Region der Lebensretter“ im Landkreis Emmendingen unter dem Dach des DRK-Kreisverbandes. Ihre Idee: Häufig befinden sich medizinisch gut ausgebildete Menschen in unmittelbarer Nähe einer Notfallsituation, bekommen davon aber nichts mit. Dreh- und Angelpunkt jedes Notfallgeschehens ist die Integrierte Leitstelle, bei der in der Regel alle Notrufe eingehen. Die alarmiert nun, parallel zur Disposition des regulären Rettungsdienstes, per „App“ vorab registrierte Helfer mit medizinischer Ausbildung darüber, dass in ihrer Nachbarschaft eine lebensbedrohliche Situation vorliegt. Zwei Helfer werden durch ein GPS-System direkt zum Notfallort gelotst, ein dritter bekommt den Weg zum nächsten öffentlich zugänglichen Defibrillator gezeigt.

Finanziert wird der Arbeitskreis ausschließlich über Spenden. Die Spende der beiden Geldinstitute wird zur Beschaffung von Schutzausrüstung und Einsatzmitteln wie zum Beispiel Beatmungsbeutel verwendet. Bis jetzt haben sich im Landkreis Emmendingen rund 180 Helferinnen und Helfer registrieren lassen. Seit dem 1. Juli dieses Jahres gab es 19 Alarmierungen. 

 

Infobox: „Region der Lebensretter“ im Landkreis Emmendingen: Ansprechpartnerin: Christine Laufer, DRK-Kreisverband Emmendingen, Telefon: 07641/460166; Alle Infos gibt es auch im Internet unter www.drk-emmendingen.de

 

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news-52 Tue, 19 Oct 2021 14:16:47 +0200 Schulbegleitung https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/schulbegleitung.html Fortbildung für Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter

In Folge der Umsetzung der UN Behindertenrechts Konvention und ihrer Auswirkungen auf den schulischen Bereich, werden verstärkt Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter eingesetzt. Sie begleiten und unterstützen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen im Schulalltag Praxiserfahrungen zeigen, dass die bisherigen Schulstrukturen nicht ausreichen, um inklusiven Unterricht ohne zusätzliche personelle Unterstützung von außen umzusetzen. Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter bewegen sich auf einem schwierigen Terrain. Die Tätigkeit ist einerseits sehr anspruchsvoll und bedarf weitergehender Qualifizierung, andererseits sind die Arbeitsstrukturen häufig unzureichend

Mit Förderung der Baden Württemberg Stiftung hat die Ulmer Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie ein Curriculum zur Fortbildung von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern entwickelt, erprobt und evaluiert. An drei Kurstagen werden neben theoretischen und fachlichen Inputs anhand des multimedialen und interaktiven Kursmaterials auch praxisrelevante Aspekte diskutiert und erprobt Inhalte des Curriculums berücksichtigen die vielen Themen, denen Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter in ihrem Alltag begegnen. Zu diesen Themen zählen u a rechtliche Grundlagen, pädagogische Interventionen, verschiedene Beeinträchtigungsformen und Störungsbilder sowie entwicklungspsychologische Aspekte. Der Fokus der Fortbildung liegt dabei auf den begleiteten Kindern und Jugendlichen als Adressaten der Hilfe.

Für die Durchführung der Fortbildungen stehen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Baden Württemberg zur Verfügung, die speziell für die Durchführung der Fortbildung geschult wurden. Mit der Fortbildung soll der Austausch von Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern untereinander gefördert werden, damit sie sich über Erfahrungen und Vorgehensweisen austauschen und Netzwerke bilden können. Durch die Fortbildung sollen sie gestärkt werden für ihren herausfordernden Alltag.

Veranstaltungsort in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes Freiburger Str. 12
am 12.,13.,und 20 Nov. 2021

Mehr über den INFO Flyer

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news-51 Thu, 30 Sep 2021 09:13:41 +0200 Nora Notruf-App, die offizielle Notruf-App der Bundesländer https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/nora-notruf-app.html Pressemittteilung des Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration:

Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste: Von nun an sind alle auch per App in Notsituationen erreichbar - „nora“ macht es möglich. Die App ergänzt die bestehenden Notrufsysteme um eine zusätzliche mobile Komponente. Sie bietet vor allem Menschen mit gewissen Einschränkungen ein großes Stück mehr Sicherheit.

Ein barrierefreier Notruf ist enorm wichtig für die Teilhabe und das Sicherheitsempfinden jeder und jedes Einzelnen. Die nora Notruf-App richtet sich in erster Linie an Menschen, die etwa wegen einer Sprach- oder Hörbehinderung nicht oder nicht gut telefonieren und deshalb den Sprachnotruf über die 110 und 112 nicht nutzen können. Die App soll aber auch allen anderen Menschen in Deutschland helfen, zum Beispiel um in bedrohlichen Situationen geräuschlos einen Notruf abzusetzen.

Bisher standen Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen ein Notruf-Fax und ein Gebärdendolmetscherdienst (TESS-Relay) zur Verfügung. Der Dolmetscherdienst stellt die Kommunikation zwischen den Notrufenden und der jeweiligen Einsatzleitstelle her und übersetzt. Das Notruf-Fax muss von einem Standort mit Faxgerät versendet werden und lässt Rückfragen der Einsatzleitstelle nur unter großem Aufwand zu. Ein mobiler Notruf ist über dieses System in der Regel nicht möglich.

Ohne Sprechen zielführend helfen
Die nora Notruf-App ist so aufgebaut, dass in Notsituationen ganz ohne zu sprechen und auch mit geringen Sprachkenntnissen ein Notruf abgesetzt werden kann. In diesem Notruf per App sind dann die wichtigsten Informationen enthalten wie unter anderem persönliche Daten, der Notfall-Ort und die Art des Notfalls. Die persönlichen Daten bleiben auf dem Smartphone gespeichert und werden nur bei einem Notruf an die Einsatzleitstellen übermittelt. Es können Angaben wie Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und Behinderungen auf freiwilliger Basis hinterlegt werden.

Ein passgenauer Notruf mit wenigen Klicks
Informationen zur konkreten Notsituation werden über maximal fünf aufeinanderfolgende Fragen abgefragt. Dabei helfen Symbole, Texte in leichter Sprache und eine intuitive Nutzerführung. In bedrohlichen Situationen, in denen der Notruf möglichst unbemerkt bleiben soll, ist auch ein „stiller Notruf“ möglich. Der Notfall-Ort wird über das Mobilfunkgerät ermittelt und zusammen mit den anderen Angaben an die zuständige Einsatzleitstelle übermittelt. Der App-Notruf für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste kann im ganzen Bundesgebiet genutzt werden. Neben Deutsch ist die App auch in englischer Sprache verfügbar.

Flyer der Notruf-App nora

 

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news-50 Sun, 05 Sep 2021 10:38:29 +0200 DRK stellt zwei neue Helfer-vor-Ort Gruppen in Kenzingen und Waldkirch in Dienst https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-stellt-zwei-neue-helfer-vor-ort-gruppen-in-kenzingen-und-waldkirch-in-dienst.html Kreis Emmendingen (mkt). „Das System der Helfer-vor-Ort (HvO) ist gelebte Nachbarschaftshilfe, so wie sie das Rote Kreuz schon seit über 150 Jahren leistet“, sagte Andrej Hog, Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbandes Emmendingen bei der offiziellen Vorstellung zweier neuer HvO-Gruppen in Kenzingen und Waldkirch. 15 Aktive des DRK-Ortsvereins Kenzingen sowie elf Aktive des DRK-Ortsvereins Waldkirch stehen ab sofort bereit, bei Notfallsituationen in ihren Städten Erste-Hilfe zu leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Sie sind Angestellte, Handwerker, Hausfrauen, Lehrer, Krankenschwestern usw. Was sie vereint: Sie sind bereit, von einer Sekunde auf die andere Alles stehen und liegen zu lassen, um bei Unfällen oder medizinischen Notfällen in ihrer Umgebung Erste Hilfe zu leisten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Organisiert sind sie in Kleingruppen als so genannte „Helfer vor Ort“. Insgesamt 21 HvO-Gruppen gibt es derzeit im Landkreis Emmendingen. Außer in Rheinhausen, wo die Freiwillige Feuerwehr diesen Dienst versieht, werden alle anderen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert. „Wir haben damit in der überwiegenden Mehrzahl unserer  24 Kreisgemeinden eine HvO-Gruppe“, freut sich Mathias Kölbel, der als Fachberater für die Helfer-vor-Ort Gruppen im DRK-Kreisverband Emmendingen verantwortlich ist.  

Über den Einsatz der HvO entscheidet grundsätzlich die Integrierte Leitstelle. Sie alarmiert die Ersthelfer in der Regel immer dann parallel zum Rettungsdienst mit, wenn diese  wesentlich früher an der Einsatzstelle eintreffen, als Rettungswagen und/oder  Notarzteinsatzfahrzeug.  Dies gilt hauptsächlich bei Notfallmeldungen, in denen die Disponenten  von einer lebensbedrohlichen Lage ausgehen. Die Helfer-vor-Ort rücken in der Regel als Zweier-Team mit einem Einsatzfahrzeug ihres Ortsvereins aus. Ihre Aufgabe  ist eine adäquate Erste-Hilfe-Versorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Ausgerüstet sind sie mit einem Notfallrucksack und einem automatischen Defibrillator. Wie entscheidend eine schnelle Erste-Hilfe ist, ist längst wissenschaftlich erwiesen. Sie ist häufig im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig. Darüber hinaus entscheidet sie aber auch über die spätere Qualität des Weiterlebens. Denn je später zum Beispiel bei einem Herzinfarkt die Erste-Hilfe einsetzt, umso aufwändiger ist die spätere Therapie in der Akutklinik und in der Reha.

Um sich als Helfer-vor-Ort engagieren zu können ist die Mindestausbildung zum Sanitätshelfer vorgeschrieben. Darüber hinaus durchliefen die neuen Einsatzkräfte der beiden DRK-Ortsverein Kenzingen und Waldkirch in den letzten Monaten eine Zusatzausbildung, in denen Themenschwerpunkte wie Einsatztaktik, Einsatzabläufe, Infektionsschutz und Notfallversorgung in Theorie und Praxis vermittelt wurden.

„Wir würden uns über weitere Unterstützung sehr freuen“, sagt Michael Throm, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Waldkirch. Er hofft darauf, dass sich auch Menschen, die bis jetzt noch nicht im DRK aktiv sind, für diesen Dienst interessieren. „Die Ausbildung ist spannend und sehr lehrreich“, so Mathias Kölbel. „Und man kann als Helfer vor Ort wirklich Leben retten“, ergänzt Andrej Hog, der selbst als Ersthelfer aktiv ist und dies in seinen Einsätzen schon mehrfach erlebt hat.

 

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news-49 Sat, 24 Jul 2021 15:52:04 +0200 Großartige Unternehmerinitiative https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/grossartige-unternehmerinitiative.html Betriebe im Gewerbegebiet Biederbachwiesen finanzieren gemeinsam einen vollautomatischen Defibrillator

Elzach (mkt). Die Idee hatte der DRK-Ortsverein Elzach. Umgesetzt haben sie fünf im Gewerbegebiet Biederbachwiesen in Elzach beheimatete Unternehmen: Die Anschaffung eines vollautomatischen Defibrillators. Daran beteiligt sind das Autohaus Hin, die Metzgerei Gustav Winterhalter, das Autohaus Ruf, die Schreinerei Becherer und die Stadt Elzach. Installiert wurde das Gerät, das an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung steht, im Eingangsbereich der Logistikhalle der Schreinerei Becherer in der Telfer Straße 6. Es ist damit im Notfall für Jedermann zugänglich.
„Die ersten Minuten bei einem plötzlichen Herzversagen sind die entscheidenden“, betonte Samuel Scherer vom DRK-Ortsverein Elzach bei der offiziellen Geräteübergabe vergangenen Freitag auf dem Betriebsgelände der Schreinerei Becherer. Wenn innerhalb der ersten drei Minuten nach einem Herzstillstand mit Herdruckmassage begonnen wird, sind die Überlebenschancen hoch. Jede Minute später sinken sie um 10 Prozent. Doch in Deutschland beginnen nur in 30 Prozent aller Fälle Laien mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Obwohl sie diese eigentlich kennen müssten, denn sie werden in jedem Erste-Hilfe-Kurs gelehrt. In anderen europäischen Ländern liegt diese Rate bei bis zu 70 Prozent. Diese Marke will die Initiative „Region der Lebensretter“, an der sich auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Landkreis Emmendingen beteiligt, auch in Deutschland erreichen. Dazu gehört auch die flächendeckende Ausstattung mit computergesteuerten Defibrillatoren. Die müssen allerdings über Sponsoren und Spendenaktionen finanziert werden. Diese Geräte sind so einfach handhabbar, dass sie jeder Laie ohne größere Einweisung bedienen kann. „Das Gerät ist selbst erklärend“, so Samuel Scherer. Ein Sprachmodul erteile gezielte Anweisungen, was zu tun ist. Der Computer erkennt eigenständig, ob eine Defibrillation wirklich notwendig ist. Nur dann führt er sie auch aus. Liegen die Voraussetzungen nicht vor, unterlässt er es und gibt die Anweisung, die Herzdruckmassage weiter zu führen. 
„Als der DRK-Ortsverein Elzach mit dem Vorschlag an uns herangetreten ist, hat’s nicht allzu viel Überzeugungsarbeit gebraucht“, erzählt Magnus Becherer, Mit-Geschäftsführer des Möbelbautriebs Schreinerei Becherer. „Wir haben uns kurz zusammen geschlossen und gesagt: Tolle Idee, da machen wir mit“. Zumal der Ortsverein zugesagt hat, die Wartung zu übernehmen. Mit dem Rettungsdienst verbindet sein Unternehmen eine seit Jahren bestehende Verbindung: Für die Durchführung des „Elzacher Notfalltages“, in dem die Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Emmendingen und der Freiwilligen Feuerwehr Elzach angehenden Medizinern einmal jährlich das Fachgebiet der Notfallmedizin praktisch näherbringt, stellt nicht nur die Stadt Elzach ihre Kläranlage und ihren städtischen Bauhof, sondern auch die Firma Becherer Teile ihres Betriebes als Übungsobjekte zur Verfügung. 
Und so war auch der ideale, zentrale Standort für das neue Gerät schnell gefunden: Der Eingangsbereich der Logistikhalle der Firma Becherer. Hier ist der „Defi“ nun in einem wetterfesten Kasten unter einer Überdachung gut beschildert zu finden. Überwacht wird er per W-Lan-Verbindung und durch die hauseigene Überwachungskamera, die einen mißbräuchlichen Umgang gleich aufzeichnen würde. 
Dass sich auch der im Gewerbegebiet ansässige Städtische Bauhof an der Initiative beteiligt, sei selbstverständlich, so Bürgermeister Roland Tibi. Denn die Stadt Elzach bringe sich aktiv in die Ausweitung des öffentlich installierten Netzes von Defibrillatoren ein.  Weitere Geräte werden in den nächsten Wochen dazu kommen. Sie werden in allen vier Ortsteilen installiert. „Dies war eine Initiative der Ortschaftsräte“, so Tibi, die entsprechende Spenden- und Sponsorenfindung betrieben. Vor gut zwei Jahren wurde bereits  im Foyer der Volksbank in Elzach ein Defi installiert. Ein weiterer ist im Foyer des Rathauses in Biederbach zu finden. 

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news-48 Thu, 22 Jul 2021 07:13:25 +0200 DRK-Einsatzkräfte aus dem Landkreis Emmendingen halfen bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-einsatzkraefte-aus-dem-landkreis-emmendingen-halfen-bei-der-flutkatastrophe-in-rheinland-pfalz.html „Diese Eindrücke werden wir so schnell nicht mehr vergessen“
DRK-Einsatzkräfte aus dem Landkreis Emmendingen halfen bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz

Kreis Emmendingen (mkt). Die Flutkatastrophen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen werden als Jahrhundert-Katastrophe in die Geschichte eingehen. Tausende von Helfern aus ganz Deutschland versuchten, den Menschen vor Ort zu helfen. Darunter waren auch Matthias Guski, Mathias Kölbel, Martin Gebhardt und Jonathan Throm vom DRK-Kreisverband Emmendingen, die mit zwei Rettungswagen aus den Beständen des Katastrophenschutzes zwei Tage lang in einer der am schlimmsten getroffenen Regionen, in Bad-Neuenahr-Ahrweiler, im Einsatz waren. 
Donnerstag, vergangene Woche: Das Land Baden-Württemberg hat beschlossen, dem benachbarten Bundesland Rheinland-Pfalz bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu helfen. Neben Feuerwehreinheiten wurden auch 100 Rettungswagen aus den Beständen des Katastrophenschutzes noch an diesem Abend in Richtung Katastrophengebiet geschickt. Insgesamt 25 Rettungswagen musste der Badische Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes stellen. Dazu gehörten auch zwei Einsatzfahrzeuge aus dem Landkreis Emmendingen. „Ich hatte eine halbe Stunde Zeit, mich zu entscheiden, ob ich mitgehe oder nicht“, erinnert sich Mathias Kölbel. Der 44jährige Projekt- und Bauleiter für Laborausbau ist u.a. Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins Gutach-Bleibach. Werkzeugmachermeister Matthias Guski (35) aus Elzach ist Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung und wurde vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz als einer der ersten über den Einsatz informiert. Beide haben sich mit ihren Familien kurz geschlossen, um anschließend bei ihren Arbeitgebern um Freistellung zu bitten. Der 46jährige Finanzbeamte Martin Gebhardt, Mitglied im Kreisvorstand und Vorsitzender des Ortsvereins Freiamt, hatte eigentlich anderes vor über das Wochenende: „Aber als es eng wurde und noch ein Fahrer für das zweite Einsatzfahrzeug gesucht wurde, habe ich zugesagt“. Der 23jährige Student Jonathan Throm aus Waldkirch ist ausgebildeter Notfallsanitäter. Er arbeitet regelmäßig im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Emmendingen und entschied sich spontan dafür, das Quartett zu vervollständigen. 
Im geschlossenen Konvoi ging es über Nacht von der Landesfeuerwehrschule Bruchsal aus, wo die Fahrzeuge und Mannschaften noch mit Material und Lebensmitteln eingedeckt wurden, bis nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Hier sollten die Einsatzkräfte aus Südbaden am nächsten Tag ein großes Pflegeheim in Ahrweiler mit 400 Bewohnern evakuieren und diese nach Bonn in ein Hotel bringen, das für sie frei geräumt worden war. „Die Menschen in der Einrichtung mussten zwei Tage lang ohne Strom und ohne Trinkwasser ausharren“, so Matthias Guski. Während der Flut stand das 14stöckige Gebäude bis zur Decke des zweiten Obergeschosses unter Wasser. „Das muss für die Menschen furchtbar gewesen sein“, so Martin Gebhardt. Gerade hatten sie die Corona-Pandemie mit der monatelangen Isolation überstanden, jetzt traf sie die nächste Katastrophe. Doch einfach hinfahren und helfen, das ging nicht: Die Zufahrten mussten erst durch die Bundeswehr und das THW mit schwerem Räumgerät freigemacht werden. Aber auch dann war es noch schwierig. „Plötzlich standen wir vor einer Brücke, aber die war einfach weg“, so Mathias Kölbel. Mit Hilfe einheimischer Feuerwehrkameraden fand man über Schleichwege eine zweite Brücke, über die man nach Ahrweiler gelangen konnte. Aber auch die war teilweise eingestürzt. Sie durfte nur von einzelnen Fahrzeugen im Schritttempo befahren werden. Überhaupt war das Fahren auf den beschädigten Straßen eine Herausforderung. Im Pflegeheim angekommen war körperliche Höchstleistung gefordert. Die gehfähigen Bewohner waren schon mit Bussen abtransportiert worden. Nun mussten die schwer pflegebedürftigen Patienten erst mühsam über Treppen hinunter getragen werden, bevor sie auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt wurden.
Noch während die Evakuierungsarbeiten liefen, wurde ein medizinischer Notfall im Stadtgebiet Ahrweiler gemeldet, für den Notfallsanitäter Jonathan Throm angefordert wurde. Der reguläre Rettungsdienst kam nicht durch, ein Notarzt stand nicht zur Verfügung. „Da wurde uns so richtig klar: Hier kann man nur Katastrophenmedizin leisten“, so Matthias Guski. Throm und seine Helfer waren auf sich allein gestellt, um die Situation zu bewältigen. Zum Glück gab es ein noch halbwegs intaktes Krankenhaus, das sie nach der Erstversorgung mit ihrer Patientin ansteuern konnten. 
Zweimal musste der Konvoi aus Südbaden die Tour zwischen Ahrweiler und Bonn bewältigen. Den letzten Patienten konnten sie am anderen Morgen um halbzwei Uhr in sein neues Bett legen. Vor allem die zweite Tour bei stockdunkler Nacht war gefährlich. Im Katastrophengebiet brannte ja keine einzige Straßenlaterne. Man musste sich vorsichtig über die schlammigen, teilweise schwer beschädigten Straßen vorantasten. „Wenn wir jetzt in den Graben fahren oder ein Reifen platzt, sind wir auf uns allein gestellt“, so die Befürchtung. Bereits bei der ersten Einweisung waren sie von der Einsatzleitung vor den trüben Schlamm- und Wassermassen gewarnt worden. „Da schwimmt ja alles drin rum: Öle, Schlicke, Abfälle. Und dann war ja auch nicht klar, ob nicht auch undichte Gasleitungen oder herabhängende Stromleitungen zum Verhängnis werden könnten“. 
Nach vier Stunden Schlaf im Hotel in Bonn, in dem der Hotelmanager spontan noch einige Zimmer für die Einsatzkräfte bereitgestellt hatte, ging es frühmorgens zurück in den Bereitstellungsraum in Ahrweiler. Doch erst einmal war Warten angesagt. Die Einsatzleitung bat darum, den regulären Rettungsdienst in Ahrweiler zu unterstützen, was jedoch später von einer anderen Einheit übernommen wurde. Statt dessen sollten die Einsatzkräfte aus Südbaden als Reserveeinheit in einen neuen Bereitstellungsraum am Nürburgring verlegt werden. Alternativ dazu gab es auch das Angebot, den Einsatz zu beenden. „Wir haben uns dann am späten Freitagnachmittag dafür entschieden, die Heimreise anzutreten“, so Guski. 
Neben den körperlichen Strapazen seien es vor allem die vielen Eindrücke gewesen, die nachhaltig wirken. „Überall Trümmer, so weit das Auge reichte, Kilometer um Kilometer“, fasst es Martin Gebhardt zusammen. Die Menschen standen teilweise in dünnen Schlafanzügen an den Ausgabestellen für Lebensmittel und Kleidung an. „Die hatten ja nichts mehr, nicht einmal mehr einen Krumen Brot“. Viele Betroffene hätten bereits mit dem Aufräumen angefangen. „Die haben geschuftet bis zum Umfallen“. Andere hätten einen apatischen Eindruck gemacht. Die Atmosphäre unter den Einsatzkräften „war super. Jeder hat Jedem geholfen, über alle Organisationen hinweg“, so Mathias Kölbel. „Die einheimischen Einsatzkräfte waren fix und fertig. Die hatten ja auch über Tage hinweg geschuftet, im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen“, so Matthias Guski. „Ich hab Krieg zum Glück nie selbst erlebt. Ich hab nur immer mal wieder Bilder im Fernsehen gesehen. Aber die zeigen die Realität bei Weitem nicht. Die Bilder, die Gerüche, die Verzweiflung, aber auch der Mut und die Hoffnung, die wir erlebt haben, das alles hat sich eingeprägt. Das werden wir, glaube ich, so schnell nicht mehr vergessen“, so Matthias Guski. 


Sie möchten den betroffenen Menschen im Hochwassergebiet helfen? Sachspenden werden im Moment nicht entgegengenommen, das DRK bittet jedoch um Geldspenden um den betroffenen Menschen zu helfen.

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news-47 Thu, 01 Jul 2021 21:32:20 +0200 DRK Region der Lebensretter https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-region-der-lebensretter.html „Dein Retter – ein Klick entfernt“ Ersthelfer per Smart-Phone alarmieren Kreis Emmendingen (mkt). Ganz Südbaden soll zur „Region der Lebensretter“ werden. Daran will sich auch das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen beteiligen und ruft dazu auf, sich als Ersthelfer zur Verfügung zu stellen, um im Notfall bei einer Wiederbelebung in unmittelbarer Nähe zum eigenen Standort zu helfen. Was es dazu braucht? Ein Smartphone, auf dem die App „First AED“ installiert wird. Und die Bereitschaft einem Mitmenschen das Leben zu retten.

Die Bilder gingen um die Welt: Plötzlich bricht im Eröffnungsspiel der Fußball Europameisterschaft der dänische Nationalspieler Christian Eriksen ohne erkennbaren Grund zusammen. Sekunden später sind qualifizierte Profi-Retter bei ihm, erkennen einen Herzkreislaufstillstand, beginnen mit der Reanimation und setzen dabei auch einen Stromschlag über einen so genannten „Defibrillator“. Wie man heute weiß waren diese Sekunden im wahrsten Sinne lebensrettend. Eriksen war schon bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus wieder bei Bewusstsein. Sechs Tage später wurde er aus der stationären Behandlung entlassen – scheinbar ohne gravierende Folgeschäden. Während der dramatischen Minuten wird sich gar so mancher vor dem Bildschirm gefragt haben: Kann das auch mir passieren? War dieser glückliche Ausgang ein Wunder? Habe ich im Falle des Falles die gleichen Chancen, gerettet zu werden?

Zweimal ja, einmal Nein! Ein Wunder war diese Rettung nicht. Und ja, solch ein plötzlicher Herzstillstand kann Jedem und Jeder passieren, in jedem Alter, an jedem Ort, zu jeder Jahreszeit und ohne Vorankündigung. Ebenfalls ja: Chancen auf Rettung haben alle. Aber nur, wenn die Umgebung schnell und gezielt reagiert, mit ersten Wiederbelebungsmaßnahmen wie Herzdruckmassage beginnt und – im Idealfall – auch noch einen Defibrillator zur Verfügung hat und diesen einsetzt. Der plötzliche Herztod ist noch immer eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. 50.000 Menschen sind davon jährlich betroffen. Nur zehn Prozent überleben eine solch dramatische Herzattacke. Meistens steht das Herz nicht von jetzt auf gleich plötzlich still. Eher das Gegenteil ist der Fall: Der Herzmuskel gerät aus dem Takt, versucht immer schneller und schneller zu schlagen und gerät dann ins Flimmern. Seine eigentliche Aufgabe, Blut in den Kreislauf zu pumpen, kann er so nicht mehr erfüllen. Dieses in der Fachwelt „Herzkammerflimmern“ genannte Krankheitsbild kann man nur mittels eines gezielt ausgeführten Stromschlags durchbrechen. Parallel dazu zwingend notwendig ist die Massage des Herzens von außen. So wird der Herzmuskel angeregt, wieder regelmäßig zu schlagen.

Hört sich einfach an – und ist es letztlich auch!  Was es aber dazu braucht sind beherzte Menschen, die die Situation erkennen und entsprechend handeln! Denn auch der beste Rettungsdienst der Welt schafft es nur selten, bei solch einem Notfallereignis rechtzeitig vor Ort zu sein. Entscheidend sind die ersten drei Minuten nach einem Herzversagen. Wenn in dieser kurzen Zeitspanne nicht gezielt geholfen wird, gehen Herzmuskelzellen kaputt. Aber vor allem auch im Gehirn, das ja nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird, treten nicht mehr wiedergutzumachende Schädigungen auf.

In Deutschland leiten nur in etwa 30 Prozent der Fälle Laienhelfer Wiederbelebungsmaßnahmen ein. In anderen europäischen Ländern liegt diese Rate bei bis zu 70 Prozent. Diese Rate will auch die Aktion „Region der Lebensretter“ erreichen. Gegründet wurde sie 2017 von Notfallmedizinern und EDV-Spezialisten in Freiburg. Ihre Idee: Häufig befinden sich medizinisch gut ausgebildete Menschen in unmittelbarer Nähe einer Notfallsituation, bekommen davon aber nichts mit. Dreh- und Angelpunkt jedes Notfallgeschehens ist die Integrierte Leitstelle, bei der in der Regel alle Notrufe eingehen. Die könnte doch, parallel zur Disposition des regulären Rettungsdienstes, in einer – nennen wir es mal vereinfacht ausgedrückt „Rundnachricht“ - Helfer davon informieren, dass in ihrer Nachbarschaft eine lebensbedrohliche Situation vorliegt. Langatmiges und zeitaufwändiges Herumtelefonieren ist jedoch nicht nötig. Dafür gibt es eine spezielle „App“, die man sich im Vorfeld auf das Handy oder Smartphone geladen hat.

Nun hat auch das Rote Kreuz im Landkreis Emmendingen diese Initiative aufgegriffen. Beim DRK-Kreisverband wurde dazu ein Arbeitskreis gegründet, dem mit Dr. Fabian Klumpp und Dr. Domagoj Damjanovic u.a. auch zwei versierte und erfahrene Notfallmediziner angehören. Dieser Arbeitskreis hat verschiedene Personengruppen angesprochen und um Mithilfe gebeten. „Wir setzen mindestens die Qualifikation von Sanitätshelfern voraus“, erläutert Christine Laufer, bei der in der DRK-Kreisgeschäftsstelle alle organisatorischen Fäden des Projektes zusammen laufen. Zur weiteren Zielgruppe, aus der die künftigen Helfer stammen könnten, gehören jedoch nicht nur Aktive des Roten Kreuzes aus dem Sanitäts- und Rettungsdienst, sondern auch Ärzte, Arzthelfer/innen, medizinisches Fachpersonal aus der Pflege, Therapeuten u.ä. Stand heute haben sich bereits über 100 Interessierte registrieren lassen – Tendenz steigend. „Unsere Zielmarke sind 400 im ganzen Landkreis“, so Christine Laufer. Die neue Initiative soll das seit vielen Jahren  bewährte System der „Helfer vor Ort“ aber nicht ersetzen, betont sie. „Deren Einsatzspektrum ist weit größer und daher nach wie vor unverzichtbar“. Die Aktion „Region der Lebensretter“ sei jedoch eine sinnvolle Ergänzung.

Parallel zur Personalfindung läuft eine Werbekampagne für die Installation von vollautomatischen Defibrillatoren in oder an öffentlichen Gebäuden, die rund um die Uhr zugänglich sind. „Wir wollen, dass in jedem noch so kleinen Dorf mindestens ein Defi vorhanden ist“, beschreibt Christine Laufer das Endziel. Denn die spielen – wie beim dänischen Fußballspieler Christian Eriksen – eine entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Wiederbelebung. „Wir wissen noch nicht, wo überall schon Geräte vorhanden sind“, so Christine Laufer. Wer solch ein Gerät bereits hat und zur Verfügung stellen möchte oder weiß, wo solch ein Gerät stationiert ist, kann dies gerne beim Roten Kreuz melden (lebensretter(at)drk-emmendingen.de). Finanziert werden die Geräte über Sponsoren und Spendenaktionen, die zumeist lokal vor Ort durchgeführt werden. Auch hier bietet das DRK seine Mithilfe an, zum Beispiel mit einem auf acht Jahre angelegten Pauschalangebot, in dem Kauf, Wartung, Pflege und die nach der Medizingeräteverordnung vorgeschriebene fachliche Überwachung enthalten sind. Die im Landkreis bereits vorhandenen „Defis“ werden derzeit mit Standort und Zugangsmöglichkeiten erfasst und auf einem eigenen EDV-Programm hinterlegt.

Anfang Juli soll im Landkreis Emmendingen mit den ersten Probeläufen der „Region der Lebensretter“ begonnen werden. Und so funktioniert’s: Bei der Integrierten Leitstelle Emmendingen kommt über Notruf 112 die Meldung an, dass auf einer öffentlichen Straße ein Mann mittleren Alters plötzlich zusammen gebrochen sei. Durch gezieltes Abfragen gelangen die Disponenten zu der Überzeugung, dass es sich hierbei um einen Herzkreislaufstillstand handelt. Sie weisen die Anrufer an, mit ersten Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen und begleiten diese auch am Telefon. Parallel dazu werden ein  Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug über das Einsatzstichwort „Reanimation“ alarmiert. Dieses Einsatzstichwort veranlasst das Computersystem, die Smartphone-Apps, die in unmittelbarer Umgebung des Notfallortes eingeloggt sind, ebenfalls zu alarmieren. Zwei Helfer werden durch ein GPS-System direkt zum Notfallort gelotst, ein dritter bekommt den Weg zum nächsten Defibrillator gezeigt. Jeder so alarmierte Helfer quittiert die Nachricht mit „Ja, ich komme“, oder aber auch „Nein, ich komme nicht“. Denn: „Es ist kein Muss unter allen Umständen in den Einsatz zu gehen“, so Fabian Klumpp. „Das Ganze geschieht auf freiwilliger Basis und darf keine belastende Verpflichtung sein“. Wer sich als Lebensretter registrieren lässt, ist automatisch Mitglied des Arbeitskreises und damit über das DRK auch versichert. Verdienst- oder Lohnausfall für die Einsätze gibt es zwar nicht. Aber eine persönliche Schutz- und eine kleine Notfallausrüstung für jeden Helfer, die das DRK stellt. Was nicht billig ist, wie DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher feststellt: Allein für die Einführung des First AED Systems rechnet er mit Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro, sowie weiteren 13.500 Euro jährlich für Unterhalt, Schulungen und die EDV-Kosten. Davon übernimmt der Landkreis Emmendingen die Hälfte. Außerdem unterstützen die BB-Bank und die Stiftung „FAIR-ways“ des SC-Freiburg den Projektstart mit größeren Beträgen. Denn „finanzieren können wir das Projekt nur über Spenden“, so Breisacher.

Infobox: „Region der Lebensretter“ im Landkreis Emmendingen: Ansprechpartnerin: Christine Laufer, DRK-Kreisverband Emmendingen, Telefon: 07641/460166; Alle Infos gibt es auch im Internet unter www.drk-emmendingen.de

 

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news-46 Thu, 01 Jul 2021 06:07:56 +0200 Grundsteinlegung für das Rettungszentrum Elzach https://www.drk-emmendingen.de/aktuell/presse-service/meldung/grundsteinlegung-fuer-das-rettungszentrum-elzach.html Zeitkapsel wurde im Eingangsbereich hinter einer Platte in einer Nische befestigt. Am Freitag 25. Juni 2021 wurde der Grundstein für das neue Rettungszentrum von der Feuerwehr Elzach und der Rettungswache mit Notarztstützpunkt des DRK Kreisverbandes Emmendingen gelegt.

Mit dabei waren Landrat Hanno Hurth, Bürgermeister Roland Tibi, DRK-Kreisgeschäftsführer Alexander Breisacher, Kommandant Thomas Dufner und Abteilungskommandant der Abteilung Elzach, Joachim Gäßler.
Im Beisein von Landtagsabgeordnetem Schoch, Feuerwehr-Angehörigen und Mitgliedern des Gemeinderats sowie Mitarbeitern der Baufirmen wurde die Feierstunde abgehalten.

Nach den Grußworten von Bürgermeister Roland Tibi, Landrat Hanno Hurth und Abteilungskommandant Joachim Gäßler wurde die Zeitkapsel eingebracht. Dabei handelt es sich um eine Atemluftflasche der Feuerwehr Elzach.
Inhalt der "Zeitkapsel":
Badische Zeitung vom 25. Juni 2021
Festzeitschrift Feuerwehr Elzach
Magazin 112 vom Kreisfeuerwehrverband
Mannschaftsliste der Abteilung Elzach
Bilder aktueller Gemeinderat der Stadt Elzach
Ein Modellauto als Rettungswagen
Bilder von der alten Rettungswache DRK
Die Grußworte der Redner
Und ein Mundschutz

Die Zeitkapsel wurde im Eingangsbereich hinter einer Platte in einer Nische befestigt.

Das Rettungszentrum befindet sich im Moment im Rohbau und wird nächstes Jahr fertiggestellt.

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