Integrierte LeitstelleIntegrierte Leitstelle

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Integrierte Leitstelle

Ihr Ansprechpartner:

Leitstellenleiter:
Roland Schmucker

stellv. Leitstellenleiter:
Erich Hebner

Tel. Leitstellenleitung:
07641/4601-11

E-Mail:
leitstellenleitungdrk-emmendingen.de

Foto: Armin Stiegler

Unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes und des Landkreises Emmendingen besteht die Leitstelle Emmendingen seit 1978 als Integrierte Leitstelle.
Die Bezeichnung „integriert“ bedeutet, dass die Leitstelle sowohl für die Notfallrettung und den Krankentransport, als auch für den Brandschutz und feuerwehrtechnische Aufgaben zuständig ist.

Hauptaufgaben

Die wichtigsten Aufgaben der Integrierten Leitstelle bestehen in der Annahme und Bearbeitung der Notrufe von Hilfe suchenden Bürgern. Nach Einschätzung der Situation werden die notwendigen Kräfte des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr alarmiert bzw. das Hilfeersuchen an zuständige Stellen (z.B. Polizei) weitervermittelt.

Weitere Aufgaben sind neben der Einsatzabwicklung zusätzliche Alarmierungen von Einsatzkräften oder anderen Unterstützern wie z.B. die DRK-Notfallnachsorge, Bergwacht, THW, Rettungshundestaffeln oder DLRG. Bei Großschadenlagen oder Katastrophenschutzeinsätzen werden auch die Einheiten des Katastrophenschutzes alarmiert. Eine effiziente Einsatzunterstützung der Einsatzleitung ist möglich. Außerdem wird der ärztliche Notdienst durch die integrierte Leitstelle vermittelt.
Enger Kontakt sowie ein regelmäßiger Informationsaustausch besteht auch mit den Nachbarleitstellen, der Polizei sowie den Krankenhäusern in der Region. 

Ausbildung und Technik

Blick in die Leitstelle, Foto: Armin Stiegler

Für die Sicherheit der Bevölkerung im Landkreis Emmendingen arbeiten 15 ausgebildete Disponentinnen und Disponenten rund um die Uhr im Schichtdienst in der Integrierten Leitstelle. Sie besitzen für die komplexe und verantwortungsvolle Arbeit die Ausbildung zum Rettungsassistenten bzw. Notfallsanitäter mit langjähriger Berufserfahrung in der Notfallrettung sowie eine feuerwehrtechnische Ausbildung.

Neben der umfangreichen Qualifikation steht den Disponenten modernste Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung.
Der Einsatzleitrechner erstellt bei den unterschiedlichen Einsatz-Szenarien einen entsprechenden Alarmvorschlag und führt „auf Knopfdruck“ diesen in kürzester Zeit aus. Zusätzlich beinhaltet der Rechner ein Graphisches Informations-System. Kartenwerke und Ortspläne in verschiedenen Maßstäben sind hinterlegt und der Mitarbeiter kann sich gewünschte Straßen oder Objekte anzeigen lassen, um beispielsweise Rettungsfahrzeuge einzuweisen.

Eine Notstromversorgung mittels Dieselmotor garantiert die Funktionsfähigkeit auch im Falle eines Stromausfalls. Die Systeme sind redundant ausgelegt, um auch bei einem technischen Ausfall einzelner Komponenten den Betrieb weiterhin reibungslos aufrecht zu erhalten.