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Aktuelles zur Corona-Situation

DRK Emmendingen startet Spendenkampagne

 In der Corona Krise war das Rote Kreuz von Anfang an mit hohem Engagement mit all seinen Einrichtungen und Gliederungen in den Aufbau von Vorhalte- und Versorgungsstrukturen eingebunden. So half man zum Beispiel beim Betrieb der speziellen Corona-Ambulanzen, organisierte einen Fahrdienst für Ärzteteams, die bei bettlägerigen Patienten oder in Altenheimen Corona-Tests durchführten, war aktiv eingebunden in die Beschaffung und Verteilung von Schutzmaterial für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und vieles mehr. Sogar die Herstellung von Desinfektionsmitteln wurde federführend von speziell zertifizierten Mitarbeitern des DRK-Kreisverbandes Emmendingen durchgeführt.

 

Die DRK-Ortsvereine haben Einkaufsdienste für Menschen in Quarantäne initiiert, ältere Menschen versorgt, die aufgrund des Infektionsrisikos nicht mehr aus dem Haus konnten, leisteten Nachbarschaftshilfen und vieles mehr. Parallel dazu haben sie die personelle und technische Vorhaltung für eventuell notwendige zeitaufwändige Betreuungseinsätze erhöht. Sie organisierten Schutzausrüstungen für die Helfer-vor-Ort-Gruppen und ihre Sanitätsdienst-Einheiten. Die personelle Besetzung der Integrierten Leitstelle wurde über mehrere Wochen hinweg verstärkt, um die vor allem in den ersten Wochen der Pandemie aufkommende Welle von Hilfeersuchen und notwendigen Beratungsgesprächen bewältigen zu können. Auch im Rettungsdienst wurde die Vorhaltung erhöht. Speziell für Infektionspatienten ausgestattete Fahrzeuge wurden und werden immer noch vorgehalten und zusätzlich zur regulären Vorhaltung mit Rettungsdienstpersonal besetzt.

 

Gleichzeitig fielen für die DRK-Ortsvereine und den Kreisverband wichtige Einnahmequellen pandemiebedingt aus. Einnahmen aus Sanitätsdiensten, zum Beispiel bei Großveranstaltungen, Festen oder Sportevents, fehlen den Ortsvereinen ebenso, wie aus eigenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Blutspendeaktionen oder Festen. Der DRK-Kreisverband musste fast alle Serviceleistungen und Angebote, wie zum Beispiel den Fahrdienst für Behinderte und Senioren, reduzieren oder gar ganz einstellen. Von März bis Ende Mai fanden keine Kurse in der Breitenausbildung und Seminare mehr statt. Die Rotkreuz-Läden mussten ebenso geschlossen werden, wie die DRK-Tagespflegeeinrichtung in Kollnau. Die DRK-Altkleider-Container werden zwar noch immer regelmäßig geleert. Die Kleidung muss aber derzeit aufwändig zwischengelagert werden, da der weitere Absatz stockt. Auch die Einsatzzahlen im Rettungsdienst waren rückläufig. Dafür ist der notwendige Aufwand für jeden einzelnen Rettungseinsatz und Krankentransport aber weit höher als zu Vor-Corona-Zeiten. Allein die Desinfektion eines Rettungswagens nach einem Einsatz, bei dem auch nur der vage Verdacht einer Corona-Infektion besteht, dauert rund eineinhalb Stunden. In dieser Zeit steht das Fahrzeug mitsamt Besatzung für keinerlei weitere Einsätze mehr zur Verfügung.

 

„Alles in allem sehen wir uns mit einem erhöhten finanziellen Aufwand bei gesunkenen oder ganz wegfallenden Einnahmen konfrontiert“, so Alexander Breisacher. „Wir wollen und können uns aber nicht nur auf die Corona-bedingten Einsätze konzentrieren, sondern wollen unsere Hilfsangebote und Serviceleistungen auch weiterhin anbieten“. Daher bittet das DRK um Spenden, die sowohl den 25 DRK-Ortsvereinen im Landkreis, als auch dem DRK-Kreisverband zugutekommen sollen. Außerdem plant das DRK schon seit längerer Zeit die Beschaffung eines Einsatzleitfahrzeuges, das bei Großschadenslagen zum Einsatz kommt. Es unterstützt mit seiner logistischen Ausrüstung die Einsatzleitung vor Ort. Dafür muss es mit spezieller Funk- und Computertechnik ausgestattet werden. Die Beschaffungskosten liegen bei rund 180.000 Euro. Der Landkreis Emmendingen hat bereits einen Zuschuss von 100.000 Euro zugesagt. Die restlichen Mittel muss das DRK selbst aufbringen.

 

„Helfen Sie uns helfen!“ Unter diesem Motto bittet das Deutsche Rote Kreuz um Spenden bei der Sparkasse Freiburg/Nördlicher Breisgau auf das Konto DE 54 6805 0101 0020 0230 74 oder der Volksbank Breisgau Nord auf das Konto DE 63 6809 2000 0000 6021 08. Als gemeinnützige Hilfsorganisation ist das DRK berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen, die von den Steuerbehörden anerkannt werden.

 

 

DRK Einkaufsservice

 

Im Landkreis Emmendingen bieten verschiedene DRK-Ortsvereine, teilweise in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen, einen Einkaufsservice / Bringdienst für Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs an.

 

Dieses Angebot gilt für Menschen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unter häuslicher Quarantäne stehen oder auf Empfehlung aufgrund eines Aufenthalts in einem Risikogebiet oder engem Kontakt mit Risikopersonen ihre Wohnung nicht verlassen können und keine familiäre oder sonstige Unterstützung haben.

 Weitere Informationen zu den einzelnen Gemeinden finden Sie hier: ……..

Die meisten DRK Angebote sind wieder aktiv

 Aufgrund des Corona-Geschehens musste der DRK Kreisverband Emmendingen einen Teil seines Beratungs-, Ausbildungs- und Kursangebotes aussetzen.

Betroffen waren insbesondere unsere Angebote in der Flüchtlingssozialarbeit, im Integrationsmanagement, der Migrationsberatung und der EUTB. Auch Erste-Hilfe Kurse sowie BG Firmenkurse mussten eingestellt werden.

Inzwischen findet diese Arbeit wieder regulär statt und die Mitarbeiter sind in den Sprechstunden, aber auch telefonisch und per Email erreichbar.

Erste-Hilfe Kurse sowie BG-Firmenkurse finden seit dem 01. Juni wieder statt. 

Auch die Tagespflege Hilda ist seit dem 15. Juni wieder geöffnet.

Erreichbarkeit

Ab sofort dürfen nur noch Mitarbeitende des DRK Kreisverbandes Emmendingen die Geschäftsstelle betreten.

Telefonisch sind wir selbstverständlich weiterhin unter Tel. 07641 – 4601-0 erreichbar.